Donnerstag, 28. Juli 2011

OpPayPal: Boykott-Aufruf gegen PayPal zeigt Wirkung

OpPayPal - Boykott-Aufruf gegen PayPal zeigt Wirkung: Die beiden Hackergruppen Anonymous und LulzSec haben gestern zu einem Boykott gegen den Bezahldienst PayPal aufgerufen. In einer der typischen Botschaften im Internet begründeten die Hacker die Aktion damit, dass die eBay-Tochter noch immer nicht wieder mit Wikileaks zusammenarbeite und bereitwillig Daten an Ermittlungsbehörden liefere.

Anders als bei den meisten bisherigen Aktionen rücken die Hacker dem Konzern mit zweifelsfrei völlig legalen Methoden zu Leibe. Dabei scheint die Aktion durchaus Wirkung zu zeigen. Die Hacker schätzen, dass seit Beginn der Operation 'OpPayPal' schon 35.000 Personen dem Aufruf gefolgt sind und ihre Konten bei PayPal geschlossen haben.

Die Aktion hat auch direkte Folgen für den Bezahldienst. So reagierte die Aktie des Mutterkonzerns eBay am Donnerstag nervös auf die Aktion. Zeitweise sackte sie um bis zu 3 Prozent ab und hat sich seitdem auch nicht mehr komplett erholt. Außerdem dürften hohe Auszahlungen durch den plötzlichen Mitgliederschwund auf PayPal zukommen.

Der Dienst hatte sich Ende letzten Jahres mit der Sperrung von Spendenkonten für Wikileaks den Zorn der Internetaktivisten zugezogen. Damals führte Anonymous Angriffe auf die Website des Dienstes durch und legte diese auch zeitweise lahm. Vor wenigen Tagen führte das FBI in diesem Zusammenhang Verhaftungen durch.

Ich muss sagen, dass ich wirklich gespannt bin, welchen Erfolg eine solche Aktion haben kann. In diesem Fall kann man den Hackern nämlich nicht vorwerfen, dass die gegen Gesetze verstoßen würden.

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