Donnerstag, 28. Juli 2011

Polizisten hatten Schießbefehl gegen Anders Behring Breivik

Polizisten hatten Schießbefehl gegen Anders Behring Breivik: Attentäter Anders Behring Breivik hätte seine Bluttat vom Freitag vergangener Woche offenbar beinahe ebenso mit dem Leben bezahlt wie mehr als 70 seiner Opfer. Wie der norwegische Nachrichtensender NTB unter Berufung auf Polizeikreise berichtet, hatten die Spezialkräfte der Polizei, die Breivik schließlich festnahmen, den Befehl den Attentäter zu töten oder unschädlich zu machen.

Erst in letzter Sekunde sei der Schießbefehl zurückgenommen worden, heißt es. Ein Polizeibeamter sei sich sicher gewesen, dass Breivik unbewaffnet war und auch keinen Sprengstoff am Körper hatte, als er mit erhobenen Händen auf die Polizisten zu kam. Zu diesem Zeitpunkt sollen die Einheiten bereits auf den Mörder angelegt haben.

Dass bei dem Anschlag in Oslo nicht noch wesentlich mehr Menschen gestorben sind, ist offenbar einem Zufall zu verdanken. Der Bombenexperte der Hilfsorganisation Norsk Folkehjælp, Per Neergaard, erklärte, dass Breivik seinen mit Sprengstoff beladenen Kleintransporter direkt über dem Keller vor dem Haupteingang des schwer beschädigten Regierungsgebäudes geparkt hatte.

Dadurch sei ein gewisser Teil der Explosionswirkung nach unten ausgewichen. Dies habe viele Menschenleben gerettet und möglicherweise den sofortigen Einsturz des Gebäudes verhindert. Ob der Bau allerdings jemals wieder genutzt werden kann, ist noch unklar. Möglicherweise muss das Regierungsgebäude komplett abgerissen werden.

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