Sonntag, 17. Juli 2011

Rückkauf griechischer Staatsanleihen könnte 20 Milliarden Euro bringen

Rückkauf griechischer Staatsanleihen könnte 20 Milliarden Euro bringen: Im Bezug auf die Griechenlandrettung kam in der vergangenen Woche der Vorschlag auf, dass der Rettungsfonds EFSF der griechischen Regierung Geld geben könnte, damit diese wiederum Staatsanleihen von privaten Gläubigern zurückkaufen kann.

Damit ließe sich die Schuldenlast des Landes unter dem Strich verringern. Wie der 'Spiegel' am Samstag berichtet, könnte nach Berechnungen des Finanzministeriums so ein Betrag von 20 Milliarden Euro erzielt werden.

Der Schritt an sich ist meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich, weil jeder dabei gewinnt. Die privaten Gläubiger, also vor allem Banken, werden ihre maroden Staatsanleihen los und Griechenland hat weniger Schulden. Die EU muss entsprechend weniger Gelder zur Rettung bereitstellen.

Allerdings käme ein solches Geschäft für meinen Geschmack einer Umschuldung schon sehr nahe. Wobei der Widerstand gegen dieses Vorgehen innerhalb der Euro-Zone ohnehin zu bröckeln scheint.

Sinn würde das Geschäft auch noch machen, da griechische Staatsanleihen auf dem Markt derzeit für weniger als 50 Prozent ihres Wertes gehandelt werden. Mit Glück kann Griechenland teuer ausgegebene Anleihen günstig zurückkaufen.

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