Mittwoch, 20. Juli 2011

Schuldenstreit in den USA: Kompromiss demokratischer und republikanischer Senatoren könnte Lösung bringen

Schuldenstreit in den USA - Kompromiss demokratischer und republikanischer Senatoren könnte Lösung bringen: Neben Griechenland blicken die internationalen Finanzmärkte derzeit auch gebannt auf die USA. Das Land wäre Anfang des kommenden Monats zahlungsunfähig, wenn die Schuldengrenze bis dahin nicht angehoben wird. Aber genau darum liefern sich Republikaner und Demokraten einen erbitterten und auch ideologischen Streit, dessen Lösung bislang nicht in Sicht war.

Nun könnte sich für Präsident Obama doch noch ein Ausweg bieten. Eine als "Sechserbande" bekannte Gruppe aus demokratischen und republikanischen Senatoren hat einen Kompromissvorschlag zur Lösung des Konflikts vorgelegt.

Demnach sollen 3,75 Billionen Dollar in den kommenden 10 Jahren eingespart werden. Zusätzlich werden Mehreinnahmen von 1,2 Billionen Dollar veranschlagt. Weiterhin sollen die Ausgaben sofort um 500 Milliarden Dollar gesenkt werden. Hierfür sind Einsparungen bei der Sicherheit und Effizienzsteigerungen für die Sozialprogramme Medicare und Medicaid vorgesehen.

Präsident Obama signalisierte bereits seine Zustimmung zu dem Kompromiss. Er erklärte, dass die Vorschläge mit seinen Ansätzen übereinstimmen. Gleichzeitig forderte er Demokraten und Republikaner im Kongress auf, sich über die Vorschläge zu diskutieren.

Ich gehe davon aus, dass man sich im großen und ganzen auf dem Kompromiss verständigen wird. Den USA läuft die Zeit davon und weder Demokraten noch Republikaner können es sich erlauben, die Uhr ablaufen zu lassen.

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