Mittwoch, 13. Juli 2011

Schuldenstreit in den USA könnte Schwächsten der Schwachen treffen

Schuldenstreit in den USA könnte Schwächsten der Schwachen treffen: Der dritte Schuldengipfel zwischen dem Lager von US-Präsident Barack Obama und den Republikanern ist vorüber. Eine Lösung für den Schuldenstreit ist allerdings immer noch nicht in Sicht.

Wenn man sich nicht doch noch einigen kann, dürfte dies schwere Folgen für die USA haben. Unter der Zahlungsunfähigkeit des Landes würden vor allem Empfänger staatlicher Leistungen leiden. Darin eingeschlossen sind Rentner und vor allem Bezieher der ohnehin sehr geringen Sozialhilfe in den USA.

Präsident Barack Obama warnt nach der gescheiterten dritten Verhandlungsrunde mit den Republikanern vor einem solchen Szenario. Rund 50 Millionen Menschen könnten ab August keine staatlichen Leistungen mehr erhalten. Ohne die Erhöhung der Schuldenobergrenze könne die Regierung die Zahlungen jedenfalls nicht mehr garantieren, so Obama gegenüber dem TV-Sender CBS.

Er appellierte daher an die Republikaner: "Wir sollten ein Thema von dieser Größenordnung, das die Weltwirtschaft ebenso wie die amerikanischen Wirtschaft betrifft, nicht bis zur letzten Minute liegen lassen. [...] Das ist kein demokratisches oder republikanisches Problem. Das ist ein nationales Problem, das gelöst werden muss".

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den heutigen Mittwoch angesetzt. Beobachter halten es aber eher für unwahrscheinlich, dass man sich einigen können wird.

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