Donnerstag, 14. Juli 2011

Schuldenstreit in den USA mit verhärteten Fronten

Schuldenstreit in den USA mit verhärteten Fronten: Die USA stehen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Seit Montag versuchen die Demokraten von Präsident Obama nun schon eine Übereinkunft mit den Republikanern zu finden, um das schlimmste noch abzuwenden. Doch bislang stehen sich beide Seiten unversöhnlich gegenüber.

Bei der 4.Verhandlungsrunde in dieser Woche sei es in der vergangenen Nacht sogar zu einem Eklat gekommen. Präsident Obama habe den Raum wütend verlassen und das Treffen abgebrochen, berichtet der Nachrichtensender CNN.

Obama habe gesagt, genug ist genug und dass er nicht weiter nachgeben werde, selbst wenn ihn dies seine Präsidentschaft koste. Ein Obama-Berater erklärte, dass der Fraktionschef der Republikaner im Repräsentantenhaus, Eric Cantor, der Auslöser für den Eklat gewesen sei. Dieser habe sich wie ein Kind benommen und den Präsidenten immer wieder unterbrochen. Der Berater forderte John Boehner dazu auf, seinen Parteikollegen zur Räson zu rufen und dafür zu sorgen, dass "die Erwachsenen ihre Arbeit machen können".

In der 'Washington Post' wird der Vorfall etwas anders dargestellt. Demnach habe Cantor einen bereits mehrfach diskutierten Vorschlag erneut vorgebracht. Das Treffen war zu diesem Zeitpunkt schon zwei Stunden alt. Daraufhin habe ein "genervter" Obama den Beteiligten erklärt, am Donnerstag zur nächsten Verhandlungsrunde wiederzukommen, und den Raum verlassen.

Unterdessen erhöhte die Ratingagentur Moody's den Druck auf die USA, indem sie erklärte, dass die USA ihr Top-Rating von AAA ohne entsprechende Einigung bereits in den kommenden Wochen verlieren könnten.

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