Mittwoch, 27. Juli 2011

Shell testet kostenpflichtige Luftdruckgeräte

Shell testet kostenpflichtige Luftdruckgeräte: Bislang war es an den meisten Tankstellen immer kostenlos die Reifen des Autos oder auch des Fahrrades schnell mit einem entsprechenden Luftdruckgerät aufzupumpem. Lediglich 200 der insgesamt 14.000 Tanken in Deutschland bieten kostenpflichtige "Luftpumpen" an. Dies könnte sich in Zukunft ändern.

Als erster Mineralölkonzern testet Shell in den nächsten 6 Monaten kostenpflichtige Luftdruckgeräte an zehn Tankstellen in Deutschland, die alle nahe der niederländischen Grenze liegen sollen. Danach soll eine Bilanz gezogen und die Entscheidung getroffen werden, ob man dieses System deutschlandweit einführen wird.

Shells Konkurrenten Aral und Esso reagierten zurückhaltend auf den Vorstoß und erklärten, dass sie bis auf weiteres keine kostenpflichtigen Luftdruckgeräte einführen wollen. "Wir haben das auch überlegt, dann aber für uns entschieden, dass wir das nicht machen wollen", erklärte Esso-Sprecherin Gabriele Radke.

Die Frage ist allerdings, wie lange diese Entscheidung bestand hat, wenn sich zeigt, dass der Modellversuch von Shell erfolgreich verläuft. Als Autofahrer hat man hier übrigens die Möglichkeit entgegenzusteuern. Zum einen muss man die kostenpflichtigen Geräte nicht nutzen und zum anderen könnte man prinzipiell auch die jeweilige Tankstelle meiden.

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