Donnerstag, 14. Juli 2011

Silvia Neid bleibt Bundestrainerin: Ihr Job ist trotzdem schwerer geworden!

Silvia Neid bleibt Bundestrainerin - Ihr Job ist trotzdem schwerer geworden!: Silvia Neid wird auch nach dem schlechten Abschneiden der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land Bundestrainerin bleiben. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen ihr selbst, DFB-Präsident Zwanziger und Generalsekretär Niersbach.

"Nach dem auch für mich enttäuschenden Ausscheiden bei der WM brauchte ich ein paar Tage zum Nachdenken. Der große Zuspruch meiner Mannschaft und das Vertrauen, das mir DFB-Präsident Dr. Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach noch einmal persönlich ausgesprochen haben, waren für mich der entscheidende Antrieb, weiter zu machen. Ich freue mich auf die nächsten Herausforderungen", begründete Neid ihre Entscheidung.

Trotz dieser Entscheidung reist die Kritik an Neid nicht. Der Berater von Mittelfeldspielerin Simone Laudehr, Dieter Weber, bracht unmissverständlich auf den Punkt, was die Fans von der deutschen Mannschaft zu sehen bekamen. Er sagte im Interview mit 'Zeit Online': "Die Mannschaft hat nie überzeugt. Sie hat desaströs gespielt: rennen, den Ball nach vorne kloppen und sich auf individuelle Stärken verlassen. Das ist Angstfußball. [...] Die Marschroute des Trainerteams in dieser Phase war offensichtlich: Arbeit, Arbeit, Arbeit, fit werden. Im Turnier konnten dann auch nur die Kämpfer überzeugen. Drei Viertel der Mannschaft blieben weit unter ihren Möglichkeiten, vor allem die Kreativen. Neid wollte eine Kopie des Männerfußballs aus den Neunzigern anfertigen".

Alleine diese Kritik zeigt, dass der Job von Silvia Neid keineswegs leichter geworden ist. Trotz der Rückendeckung vom DFB ist sie nur noch Nationaltrainerin auf Abruf. Sollte sie bei der anstehenden Europameisterschaft keinen Erfolg haben, wird sie ihren Platz wohl räumen müssen. Außerdem steht für mich zu befürchten, dass die Kritik auch das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainerin nicht unbeschadet lassen wird.

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