Mittwoch, 27. Juli 2011

SPD-Politiker fordert Josef Ackermann zum Aufsichtratsverzicht auf

SPD-Politiker fordert Josef Ackermann zum Aufsichtratsverzicht auf: Wie wir gestern bereits berichteten, wird Josef Ackermann im kommenden Frühjahr vom Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank zu deren Aufsichtratschef. In der Politik scheint aber genau dies nur auf wenig Gegenliebe zu stoßen, zumindest was die SPD betrifft.

Deren Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, Garrelt Duin, forderte Ackermann im 'Handelsblatt' dazu auf, auf den Wechsel in den Aufsichtsrat zu verzichten. Das Aktiengesetz erlaube zwar eine Ausnahme von der Karenzzeit, wenn Aktionäre dies so wollten. "Trotzdem sollte Josef Ackermann mit gutem Beispiel vorangehen und die Finger vom Aufsichtsratsvorsitz lassen", argumentierte der Politiker.

"Selbst ein hervorragender Banker wie Josef Ackermann kann in persönliche Zwiespälte geraten oder die innere Unabhängigkeit verlieren, wenn er über grundlegende strategische Pläne seiner Nachfolger entscheiden muss", erläuterte Duin.

Aus diesem Grund sehe das Aktiengesetz auch eine zweijährige Karenzzeit für einen Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat vor.

Inwieweit Ackermann bei seiner Tätigkeit als Aufsichtratschef wirklich in Konflikte kommen wird, kann heute noch niemand sagen. Am Ende wird es aber spannend zu sehen, wie er sich in einem solchen Fall verhalten wird.

Ihr wollt immer auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniert doch einfach unseren kostenlosen RSS-Feed oder verfolgt uns bei Facebook.

0 Meinungen:

Kommentar veröffentlichen

Bitte schickt euren Kommentar nur einmal ab. Bedenkt, dass bei uns jeder Kommentar eine Moderation durchläuft. Kommentare mit rechtswidrigen Inhalten, Beleidigungen und offensichtliche Werbung werden nicht freigeschaltet.

Ansonsten würden wir uns freuen, wenn ihr auch auf unserer Facebook-Fanpage mitdiskutiert.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...