Samstag, 9. Juli 2011

Syrien: Hunderttausende gehen gegen Assad auf die Straße

Syrien - Hunderttausende gehen gegen Assad auf die Straße: Die Protestbewegung in Syrien scheint sich auch durch brutale Gewalt ausgeübt durch das Regime nicht stoppen zu lassen. Gestern gingen im ganzen Land nach den Freitagsgebeten wieder hunderttausende Menschen auf die Straße. Alleine in der Stadt Hama sollen es bis zu 450.000 gewesen sein. Auch aus Homs und Deir al-Sour wurden neue Proteste gemeldet.

Dabei zeigte die Aktion des US-Botschafters Robert Ford offenbar Wirkung. Das Regime traute sich nicht gegen die Proteste in Hama mit äußerster Gewalt vorzugehen, da sich Ford und sein französischer Amtskollege Eric Chevallier gestern in Hama aufgehalten haben sollen.

Die Stadt ist seit der vergangenen Woche vom syrischen Militär umstellt. Der Schritt gilt als Reaktion auf Massenkundgebungen vom vergangenen Freitag. Man musste davon ausgehen, dass das Regime gegen neue Proteste in Hama mit brutaler Gewalt vorgehen lässt. Dies ist zumindest im großen Maßstab ausgeblieben, was wohl auch an der Reise der Botschafter gelegen haben dürfte.

Diplomaten halten es für möglich, dass das Ausmaß der Proteste nun doch dazu führen kann, dass Bashar al-Assad unter Druck gerät. Entscheidend hierfür sei, dass die Protestbewegung ihre Intensität hält oder sogar noch weiter ausbauen kann.



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