Dienstag, 12. Juli 2011

Syrien: US-Außenministerin Clinton spricht Bashar al-Assad Legitimität ab

Syrien - US-Außenministerin Clinton spricht Bashar al-Assad Legitimität ab: Wenn es noch einen Zweifel daran gab, auf wessen Seite die USA im Bezug auf die Massendemonstrationen in Syrien stehen, dann ist dieser jetzt ausgeräumt.

US-Außenministerin Hillary Clinton äußerte sich unmissverständlich zur aktuellen Lage in dem strategisch wichtigen Land. "Präsident Assad ist nicht unverzichtbar und wir haben nichts dahingehend investiert, dass er im Amt bleibt", sagte sie in Washington. Assad mache einen Fehler, wenn er glaube, dass die USA an seinem Sturz zweifelten.

Der Diktator habe "seine Versprechen nicht gehalten und die Hilfe des Iran bei der Unterdrückung seines Volkes gesucht und akzeptiert. [...] Von unserem Standpunkt aus hat er seine Legitimität verloren", erklärte Clinton weiter.

Schon am Freitag hatten die USA das Regime in Damaskus mit einer Reise ihres Botschafters in die Protesthochburg Hama provoziert. Durch den Aufenthalt des Botschafter in Hama wurde möglicherweise ein Blutbad in der Stadt während der Freitagsdemonstrationen verhindert. Als Reaktion darauf schickte das Regime vermutlich engagierte Anhänger los, um gestern die Botschaften der USA und Frankreichs, dessen Botschafter am Freitag ebenfalls in Hama weilte, zu verwüsten.

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