Samstag, 16. Juli 2011

Teile Schottlands vor 55 Millionen Jahren im Meer versunken

Teile Schottlands vor 55 Millionen Jahren im Meer versunken: Schottland als Teil der britischen Inseln war einst wesentlich größer, als wir es heute kennen. Vor der Nordwestküste des Landes entdeckten Geophysiker jetzt Formationen am Meeresgrund, die aufgrund von gut erkennbaren Flusstälern, Hügeln und Klippen einst oberhalb des Meeresspiegels gelegen haben müssen.

Eine Forschergruppe um Ross Hartley von der University of Cambridge berichten, dass das Gebiet vor etwa 55 Millionen Jahren vom Meer verschluckt worden sei. Heute sei die westlich der Orkney- und Shetland-Inseln gelegene Region von einer zwei Kilometer dicken Schicht aus Schlick und Sand bedeckt.

Entdeckt wurden die Strukturen durch die Untersuchung des Meeresbodens mit Schallwellen. Dabei habe man auch erkennen können, dass das Gebiet in der Erdgeschichte in insgesamt drei Schüben angehoben wurde, bis es letztendlich oberhalb der Meeresoberfläche lag.

Verantwortlich für diese Entwicklung sei der Plum, der auch für die Entstehung Islands verantwortlich ist. Von diesem sei Magma in die betroffene Region geströmt und habe den Bereich angehoben.

"Die komplexe, vorübergehende Anhebung des Untergrunds kann auf die Passage eines heißen Stroms von Plume-Material unter der festen Kruste zurückgeführt werden", erklären die Forscher. Nach einer Million Jahre sei der Magma-Strom wieder versiegt und das angehobene Land wieder versunken.

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