Mittwoch, 27. Juli 2011

Theo Zwanziger kontert Kritik von Karl-Heinz Rummenigge

Theo Zwanziger kontert Kritik von Karl-Heinz Rummenigge: Steht DFB-Präsident Theo Zwanziger der Fifa und vor allem Sepp Blatter zu nahe? Für mich lautet die Antwort hier eindeutig 'ja'. Alleine die Wahl Blatters durch den DFB auf der Fifa-Versammlung im Frühjahr reicht hier als Beleg.

Aus diesem Grund kann ich auch die Kritik von Karl-Heinz Rummenigge verstehen. Der Bayern-Vorstand hatte Zwanziger eine zu große Nähe zu Blatter unterstellt und damit bei Theo Zwanziger offenbar einen wunden Punkt getroffen. Dieser reagierte jetzt für meine Begriffe relativ scharf auf die Kritik.

"Als Blitzableiter gebe ich mich nicht her. In Deutschland wird man wohl nur gefeiert, wenn man Blatter kritisiert. Aber was erreicht man dadurch? Nichts! [...] Ich möchte sehr wohl in der Fifa einiges verändern und demokratisieren, wie es auch Rummenigge fordert. So steht es in meinem Fünf-Punkte-Plan. Der lässt sich jedoch nur mit Blatter umsetzen. Und daran arbeite ich bereits intensiv", erklärte der DFB-Präsident in der 'Bild'-Zeitung.

Dieses Argument ist durchaus legitim, aber in meinen Augen nicht stichhaltig oder glaubt Zwanziger wirklich, dass er mit Blatter etwas bei der Fifa verändern kann? Schließlich hätte Blatter schon Jahre Zeit gehabt, die Fifa zu demokratisieren.

"Rummenigge scheint ja auch Beweise dafür zu haben, wie er sagt. Oder werden hier nur allgemeine Verdächtigungen eingesetzt, weil es so schön in das allgemeine Stimmungsbild passt?", führte Zwanziger fort.

Am Ende verbat er sich in meinen Augen mit dem Satz: "Wir haben eine Chance, etwas zu verändern. Aber nicht, wenn quergeschossen wird" weitere Kritik. Zu Demokratie gehören übrigens auch Diskussionen.

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