Samstag, 30. Juli 2011

Vollsperrung der A1 wegen Gebet im Reisebus

Vollsperrung der A1 wegen Gebet im Reisebus: Ein Missverständnis in einem internationalen Linienbus von Kopenhagen nach Paris hat in der Nacht auf Freitag zur Vollsperrung der A1 geführt. Eine Reisende bemerkte das Gebet eines aus Tunesien stammenden Mannes. In diesem soll das Wort 'Osama' gefallen sein. Daraufhin schöpfte die Frau Terrorverdacht und informierte den Busfahrer.

Dieser wiederum setzte sich mit den Behörden in Verbindung. Der Bus wurde schließlich von der Polizei auf den Rastplatz Grundbergsee kurz vor Bremen gelotst. Dort mussten alle 45 Reisenden aus dem Bus ausstiegen. Die Polizei setzte anschließend Spürhunde ein, um Bomben oder Waffen zu finden. 20 Beamte seien an der Aktion beteiligt gewesen.

Gefunden wurde nichts. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Terror-Verdacht nur um ein Missverständnis gehandelt habe. Der 25-jährige Tunesier erklärte, dass er den Spitznamen 'Osama' trage und während seines Gebets von sich in der dritten Person gesprochen habe.

Die Frau, die selbst Muslima sein soll, muss allerdings keine Konsequenzen befürchten. Sie habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt, hieß es bei der Polizei. Die A1 wurde durch die Aktion zwischen Grundbergsee und Posthausen trotzdem für 2 Stunden voll gesperrt. Der Rastplatz auf dem der Bus anhielt, war sogar 3,5 Stunden gesperrt.

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