Mittwoch, 3. August 2011

20 Dollar für 10 Gigabyte in der Apple iCloud

20 Dollar für 10 Gigabyte in der Apple iCloud: Dass es Menschen gibt, die einen Vorteil darin sehen, ihre Daten in ein zentrales Speicher-Medium zu verlagern, auf das sie keinen direkten physischen Zugriff haben, ist bekannt, sonst würden nicht so viele Unternehmen diesem Trend folgen und entsprechende eigene Lösungen anbieten. Auf neudeutsch nennt sich dieses Phänomen übrigens Cloud-Computing.

Apple will hier natürlich auch ein großes Stück vom Kuchen abhaben und präsentierte daher auf der WWDC 2011 seine iCloud. Derzeit befindet sich der Dienst in einer Testphase, an dem vorerst nur registrierte Entwickler teilnehmen können. Wann die iCloud für jedermann zugänglich wird, ist noch nicht bekannt. Dafür gibt es jetzt erste Informationen zum Preismodell, das Apple für seine Cloud anwenden will.

Demnach sind die ersten 5 Gigabyte Speicher grundsätzlich kostenlos. Bis zu 10 Gigabyte kosten 20 Dollar im Jahr. Wer 20 Gigabyte braucht, muss 40 Dollar berappen. Wer noch mehr braucht, kann 50 Gigabyte buchen und zahlt dafür 100 Dollar im Jahr. Der Preis pro Gigabyte liegt demnach bei 2 Dollar. Wenn man dies mit den Speicherpreisen für externe Festplatten oder USB-Sticks vergleicht, spielt die iCloud im oberen Preissegment mit, nur, dass man für eine Festplatte nur einmal zahlen muss und für die iCloud jährlich.

Allerdings kann es einem bei Apples Cloud dann auch schnell passieren, dass man noch mehr zahlen muss. So sollen Fotos zum Beispiel lediglich 30 Tage kostenlos gespeichert werden. Danach dürften sie wohl nur gegen eine Gebühr zu speichern sein. Dazu könnte auch noch ein Obolus für Musik kommen. Zwar sind Songs, die man über iTunes gekauft hat, grundsätzlich kostenlos zu speichern. Allerdings fallen 25 Dollar im Jahr an, wenn man von CD gerippte Musik in der iCloud speichern möchte. Dafür muss man nämlich den Dienst 'iTunes Match' buchen.

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