Mittwoch, 3. August 2011

Anders Behring Breivik will von japanischem Psychiater untersucht werden

Anders Behring Breivik will von japanischem Psychiater untersucht werden: Ist der Mann, der bei seinen Terroranschlägen in Oslo und Utoya 77 Menschen tötete geisteskrank? Die Antwort auf diese Frage wird großen Einfluss auf den Prozess gegen Anders Behring Breivik haben. Deshalb soll dieser von einem Psychiater untersucht werden, um eine Aussage über den Geisteszustand des Attentäters treffen zu können.

Breivik selbst will sich dabei aber nicht von irgendjemandem untersuchen lassen. Er fordert nach Angaben seines Anwalts einen japanischen Psychiater. Der Attentäter glaubt offenbar, dass Japaner seinen Ehrbegriff besser verstehen würden. "Er denkt, dass ihn ein Japaner besser verstehen würde als ein Europäer", erklärte Anwalt Geir Lippestad.

Lippestad selbst scheint Breivik in die Richtung einer Geisteskrankheit verteidigen zu wollen. bereits kurz nach dessen Festnahme, erklärte er, dass der Mörder verrückt sei. Dem widersprechen jedoch die Einschätzungen bisheriger psychiatrischer Untersuchungen. Diesen hielten Breivik jeweils für zurechnungsfähig.

Sollte man ihm doch noch eine Geisteskrankheit nachweisen können, dann müsste er wohl nicht ins Gefängnis, dafür aber in eine geschlossene psychiatrische Anstalt. Die Dauer der Unterbringung wäre wohl mindestens so lange wie die eigentliche Haftstrafe.

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