Mittwoch, 3. August 2011

Angesichts hoher Strahlenwerte plant Japans Regierung ein Strahlenradar

Angesichts hoher Strahlenwerte plant Japans Regierung ein Strahlenradar: Seit zwei Tagen gibt es aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 erneut schlechte Nachrichten. Messungen an verschiedenen Stellen zwischen den Reaktoren 1 und 2 hätten ergeben, dass Strahlungsbelastungen in Höhe von mehr als 10 Sievert pro Minute auftreten. Die genauen Zahlen kann niemand nennen, weil die Messgeräte bei 10 Sievert ihren Dienst einstellten.

Angesichts dieser verstörenden Nachrichten sieht sich die japanische Regierung jetzt offenbar genötigt eine bessere Informationspolitik zu betreiben. Nach Informationen der Nachrichtenseite NHK-News plant Tokio die Einrichtung eines regelmäßigen Radioaktivitätsradars. Diese Institution solle alle Organisationen koordinieren, die bislang Strahlenmessungen in Fukushima und Umgebung vorgenommen haben.

An über 250 Stellen soll das Strahlenradar regelmäßige Messungen vornehmen. Daraus soll sich eine Art Karte ergeben, aus der die Japaner, die jeweilige Belastung ablesen können. Damit will man unterschiedlichen Angaben der verschiedenen Messinstitute vorbeugen. Noch im August soll eine entsprechende Website ins Netz gestellt werden.

Auf den ersten Blick hört sich das natürlich gut an. Aber wie so häufig könnte sich dahinter auch eine Mogelpackung verbergen. Ein zentrales Strahlenradar ließe sich von der Regierung nämlich sehr gut kontrollieren, was evtl. zu einer Verharmlosung der tatsächlichen Situation führen könnte.

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