Dienstag, 16. August 2011

Aufschwung in Deutschland verliert an Fahrt: Fatales Signal für Euro-Zone

Aufschwung in Deutschland verliert an Fahrt - Fatales Signal für Euro-Zone: Bislang konnte sich die Bundesregierung ein wenig darauf ausruhen, dass Deutschland sehr gut durch die seit 2008 schwelende Finanzkrise gekommen ist. Es ist sogar nicht ganz falsch zu behaupten, dass die BRD einer der Krisengewinner ist.

Dies lag vor allem daran, dass die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr und bisher auch in diesem Jahr kräftig gewachsen ist. Dadurch sanken die Arbeitslosenzahlen und die Staatseinnahmen stiegen. Damit könnte nun aber Schluss sein. Das Statistische Bundesamt teilte am Dienstag mit, dass das BIP im 2.Quartal 2011 lediglich um 0,1 Prozent gewachsen ist und damit viel weniger, als es die meisten Ökonomen angenommen hatten.

"Das ist das langsamste Wachstum seit Jahresbeginn 2009, als die Finanzkrise ihren Höhepunkt erreichte", so das statistische Bundesamt zu den Zahlen. "Die privaten Konsumausgaben und die Bauinvestitionen bremsten die deutsche Wirtschaft im zweiten Vierteljahr 2011", hieß es zu den Gründen.

Tatsächlich sind die Zahlen vor allem für Europa schlecht. Das Wachstum und die positive Entwicklung in Deutschland waren einer der Anker, der bislang verhinderte, dass die Euro-Zone in noch größere Turbulenzen trudelte. Schlechtere Aussichten in Deutschland bedeuten somit auch schlechtere Aussichten für Europa.

Erkennen kann man dies auch am Verlauf des Dax. Der Aktien-Index verlor im frühen Handel bis zu 2 Prozent.

Ohne ein starkes Deutschland wird es umso schwerer die Euro-Zone vor dem Zusammenbruch zu retten. Um noch größeres Chaos zu verhindern, müssen jetzt endlich Lösungen gefunden werden, bevor sich die Krise derart verschlimmert, dass sie nicht mehr zu stoppen ist.

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