Montag, 8. August 2011

Börsen-Crash 2011: Dax rutscht unter 6.000 Punkte

Börsen-Crash 2011 - Dax rutscht unter 6.000 Punkte: Heute Vormittag sah es noch so aus, als würden die Börsen weltweit die angespannte Lage einigermaßen glimpflich überstehen. Mittlerweile muss man aber festhalten, dass sich der Trend der letzten Woche nicht nur fortgesetzt sondern noch verschlimmert hat.

Besonders an der Frankfurter Börse herrschte zeitweise die blanke Panik bei den Anlegern. Der Dax gab auf breiter Front über alle Werte nach und viel unter die psychologisch wichtige Marke von 6.000 Punkten. Aktuell (Stand 17:45 Uhr) liegt der Index bei 5,931 Punkten. Das ist ein Minus von 4,89 Prozent oder 305 Punkten. Kurzzeitig beliefen sich die Verluste auf mehr als 5 Prozent.

"Bisher waren die Anleger noch ziemlich besonnen, aber jetzt kommen doch die ersten, die in Panik ihre Pakete abstoßen", kommentierte ein Händler die Situation.

Tatsächlich kann man in der jetzigen Situation schon fast von einem Börsen-Crash sprechen. Die Einzelverluste am heutigen Tag waren so groß, wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Ein Ende der Krise ist hingegen nicht in Sicht. So mehren sich beispielsweise die Anzeichen, dass auch Frankreich in die Schusslinie von Spekulanten gerät.

Die Preise für Gold und andere Edelmetalle steigen hingegen unaufhörlich. Der Gold-Preis durchbrach heute die Marke von 1.700 Dollar pro Feinunze. Die Anleger flüchten sich in die Krisen-Anlage und ziehen sich von den Aktienmärkten zurück. Auf diese Weise lässt sich die derzeitige Situation am besten beschreiben.

Wenn der Trend in dieser Woche anhält, fällt der Dax unter sei 52-Wochen-Tief von 5833 Punkten. Der Börsen-Crash wäre in diesem Fall endgültig perfekt und die Panik wohl auch.

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