Montag, 1. August 2011

E.on will angeblich Standorte schließen und Stellen streichen

E.on will angeblich Standorte schließen und Stellen streichen: Wie der 'Spiegel' berichtet, plant der größte Energieversorger Deutschlands, E.on, die Schließung von drei Standorten und damit in Verbindung stehend die Streichung von Hunderten Arbeitsplätzen. Das Magazin beruft sich bei seinen Angaben auf einen aktuellen Vorstandsbeschluss.

Betroffen von der Schließung seien demnach die E.on-Energie-Sparte in München, die E.on-Kraftwerkstochter in Hannover und die Gashandelstochter E.on Ruhrgas in Essen. Noch benötigte Geschäftsfelder der Töchter sollen auf bereits bestehenden oder noch zu schaffende Strukturen in der Konzernzentrale in Düsseldorf übertragen werden. Auch im Ausland soll E.on ein ähnliches Vorgehen geplant haben.

E.on selbst wollte den Spiegel-Bericht nicht kommentieren und erklärte lediglich: "In Folge der erheblich veränderten Rahmenbedingungen prüft E.on derzeit mögliche Anpassungen der Strategie und der Aufstellung des Unternehmens. Entscheidungen hierzu sind noch nicht gefallen".

Dieses Statement liest sich schon so, als wolle man sagen, dass der Atomausstieg der Bundesregierung schuld an der Schließung von Tochtergesellschaften und Stellenstreichung ist. E.on kann natürlich so argumentieren. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass E.on noch nicht bereit war für eine Energiewende und alleine das zeigt, wie richtig diese Energiewende war.

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