Montag, 1. August 2011

Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel kritisiert CDU

Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel kritisiert CDU: Erwin Teufel ist ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg und eine Art Legende in der CDU. Aus diesem Grund hat sein Wort besonderes Gewicht und sollte auch in Berlin gehört werden, auch wenn er sich nicht mehr aktiv in der Spitzenpolitik beteiligt.

Der 71-jährige kritisiert in der 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung': "Die Stammwähler der CDU können nicht mehr sagen, worin die Alleinstellungsmerkmale der CDU liegen, wo ihre Kernkompetenzen sind, wo ihr Profil ist. Über Jahre und Jahrzehnte konnten sie das. Deswegen waren sie ja Stammwähler".

Teufel betonte, dass er 5 Jahre lang geschwiegen habe, nun aber das Gefühl aufgekommen sei, es sei der Union mehr gedient wenn er den Mut aufmacht, als wenn fast alle schweigen.

Mit Blick auf den Bund bemängelte er das wirtschaftliche Profil der CDU. "Für die CDU ist das eine Überlebensfrage, wenn sie Volkspartei bleiben will", so Teufel. Schließlich strich er noch das typische Kommunikationsproblem der Politik heraus. Die Bürger würden Politiker einfach nicht mehr verstehen, weil diese sich einer Fachsprache bedienen, die entsprechend nur von Fachleuten verstanden wird.

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