Dienstag, 2. August 2011

John Carmack: Spiele mindern Aggressionen

John Carmack - Spiele mindern Aggressionen: Da im Zusammenhang mit den schrecklichen Ereignissen von Oslo und Utoya eine Debatte über den Zusammenhang von PC- und Konsolen-Spielen und derartigen Bluttaten aufgekommen ist, möchte ich kurz auf die Einschätzung von Entwickler John Carmack verweisen.

Dieser ist nämlich der Meinung, dass Spiele sogar einen positiven Einfluss auf das Aggressionspotential von Menschen haben können. Sie könnten nämlich dazu beitragen Aggressionen abzubauen.

Der Entwickler erklärte: "Die Leute spielen einfach gern und ich habe die Gewaltdebatte in Videospielen nie Ernst genommen. Es tut einfach überhaupt nichts zur Sache, es macht keinen Unterschied. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, es verringert Aggressionen und Gewalt eher als sie zu schüren. Es gibt Studien dazu, dass Gaming erlösend sein kann. Wenn man auf der QuakeCon die Leute beobachtet und mit einer zufällig ausgewählten Gruppe auf einem Universitätscampus vergleicht, trifft man auf der Con wahrscheinlich eine friedvollere Menge".

Wohlgemerkt: Gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse ob Video-Spiele einen Einfluss auf das Gewaltpotential von Menschen haben, gibt es immer noch nicht. Der von Carmack beschriebene positive Einfluss ist aber ebenso unbelegt. Aus diesem Grund wird die Diskussion auch immer wieder aufkommen, wenn irgendjemand irgendwo eine Wahnsinnstat begeht.

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