Donnerstag, 4. August 2011

Magnus Gäfgen bekommt 3.000 Euro Schmerzensgeld

Magnus Gäfgen bekommt 3.000 Euro Schmerzensgeld: Im Jahr 2002 entführte Magnus Gäfgen den Bankierssohn Jakob von Metzler. Von den verzweifelten Eltern erpresste er eine Million Euro Lösegeld und wurde nach der Geldübergabe festgenommen. Dass Jakob zu diesem Zeitpunkt längst tot war, wusste niemand und so begann ein Wettlauf mit der Zeit. Zudem schwieg Gäfgen über den Aufenthaltsort des Jungen.

Der damalige Vize-Chef der Polizei Frankfurts, Wolfgang Daschner, schien damals nicht weiter zu wissen und gab die Anweisung, den Festgenommenen unter Androhung von Folter zum Sprechen zu bringen. Gäfgen sprach, führte die Ermittler zu der Leiche des Kindes und wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Nun klagte Magnus Gäfgen, der im Gefängnis sein Jura-Studium beendet hatte, auf Schmerzensgeld. Wegen des Verhörs und der Androhung der Folter leide er noch immer unter psychischen Problemen. Heute bekam er 3.000 Euro Schmerzensgeld vom Landgericht Frankfurt zugesprochen.

Grund dafür ist die Tatsache, dass seine Menschenwürde bei dem damaligen Verhör verletzt wurde. Das Vorgehen der Ermittler eine "schwerwiegende Rechtsverletzung" gewesen, begründete Richter Christoph Hefter das Urteil. Die Polizisten hätten vorsätzlich gehandelt und bei der Vernehmung nicht alle übrigen Wege ausgeschöpft, um Gäfgen zum reden zu bringen.

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2 Meinungen:

Anonym hat gesagt…

Wieso wird mein Kommentar ncht angezeigt? Scheis Seite hier

Alexandra hat gesagt…

Ich habe deinen Kommentar gelesen und musste dir im Grunde genommen auch zustimmen, doch deine Aussagen gingen zum Teil unter die Gürtellinie, weswegen ich mich dazu entschlossen habe, den Kommentar nicht zu veröffentlichen. Ich hoffe, du kannst das verstehen.

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