Dienstag, 2. August 2011

NBA-Lockout: Fronten zwischen Liga und Spielern weiter verhärtet

NBA-Lockout - Fronten zwischen Liga und Spielern weiter verhärtet: Es sieht nicht so aus, als könnten sich die NBA und ihre Spieler bis zum Beginn der neuen Saison auf einen Tarifvertrag einigen. Gestern trafen sich beide Parteien zum ersten mal seit dem Ende des letzten Tarifvertrages und damit dem Beginn des Lockouts.

"Ich bin nicht zuversichtlich, dass die Spieler ernsthaft diskutieren wollen", gab sich NBA-Commissioner David Stern nach dem dreistündigen Treffen in New York ernüchtert. Die Gespräche seien in einer angespannten Atmosphäre verlaufen, hieß es.

Der Chef der Spieler-Gewerkschaft Derek Fisher betonte: "Uns ist klar, dass wir noch sehr weit auseinander sind. Aber ohne Treffen würde es überhaupt keinen Fortschritt geben". Es habe keine neuen Angebote gegeben, machte er klar. Er zeigte sich aber optimistisch, was weitere Treffen noch im August betrifft.

Aufgrund der Situation haben sich einige NBA-Spieler bereits in Europa nach neuen Vereinen umgeschaut. In den meisten Fällen unterschrieben sie Verträge mit einer Ausstiegsklausel, die ihnen erlaubt in die USA zurückzukehren, wenn die NBA-Saison beginnt. Da die Spieler aktuell durch den Lockout nicht an ihre NBA-Clubs gebunden sind, ist dieses Verhalten ohne Konsequenzen möglich. Wie sich der deutsche NBA-Star Dirk Nowitzki nach der EM im September verhalten wird, ist noch nicht klar.

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