Donnerstag, 11. August 2011

Sicherheitsexperten knacken GPRS-Verschlüsselung

Sicherheitsexperten knacken GPRS-Verschlüsselung: Das mobile Telefonieren in Gegenden mit einem schlechteren Netzausbau könnte in Zukunft gefährlicher werden. Zwar wird der GPRS-Standard heute nicht mehr vorrangig genutzt, aber wenn kein UMTS-Netz zur Verfügung steht, greift auch das modernste Handy auf die ältere Technik zurück.

Genau da liegt das Problem. Zwei Sicherheitsexperten will es gelungen sein, die GPRS-Verschlüsselung zu knacken. Auf dem Chaos Communication Camp in der Nähe von Berlin wollen Karsten Nohl und Luca Melette von der Firma Security Research Lab eine Vorführung ihres Verfahrens geben.

Es sei ihnen gelungen die Verschlüsselung von allen 4 großen deutschen Netzbetreibern zu knacken. Damit sollen sie Zugriff auf Daten wie E-Mails, Surfverhalten und alles andere, was das Gerät irgendwie über GPRS sendet, erhalten haben. Die Daten seien in einem Umkreis von 5 Kilometern um das Handy abzufangen gewesen. Bei ihrem Versuch nutzen die Experten ein 8 Jahre altes Handy von Motorola.

Die Verschlüsselung der Daten sei relativ schwach gewesen, erklärten die Experten. Die Folgen des Versuchs könnten dagegen weitreichend sein. Wenn Experten es schaffen eine Verschlüsselung zu überwinden, dauert es meistens nicht lange, bis auch anderen dies gelingt. Die Betreiber sind nun ggf. gezwungen eine neue Verschlüsselung einzuführen.

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