Freitag, 5. August 2011

Stuttgart 21: Nils Schmid kritisiert Heiner Geißler

Stuttgart 21 - Nils Schmid kritisiert Heiner Geißler: Der Konflikt um Stuttgart 21 ist auch durch die Schlichtung nicht gelöst worden. Wer etwas anderes behauptet, verschließt für mich die Augen vor der Realität. Die Bahn wird weiter auf dem Projekt bestehen und die Gegner werden weiter dagegen protestieren.

Heiner Geißler, der vergangenen Freitag mit seinem Vorschlag eines Kombi-Bahnhofs kurzfristig beide Seiten überraschte, wird am Ende nur eine Randnotiz in diesem gesellschaftlichen Konflikt bleiben. Seine Schlichtung hat vielleicht dazu beigetragen, dass beide Seiten öffentlichkeitswirksam ihre Argumente vortragen konnten. Die Fronten haben sich jedoch nicht verändert.

Dafür kann Geißler selbst nichts. Es ist die Politik, die ihm immer wieder in den Karren fährt. Aktuell kann man dies zum Beispiel an Nils Schmid sehen, der Geißler in der 'Süddeutschen Zeitung' kritisierte.

"Die Stuttgarter Schlichtung war extrem von der Person Heiner Geißlers abhängig. [...] Demokratien sollten aber ohne Erlöserfiguren auskommen. Auch hat Geißlers Sprachgebrauch – etwa 'Friede für Stuttgart' oder 'der totale Krieg' – ein rationales Verfahren erschwert", sagte er.

Auch, dass Geißler von Stuttgart 21 Premiumqualität gefordert haben, bemängelte der SPD-Chef aus Baden-Württemberg. "Es kann nicht sein, dass an S21 ein anderer Maßstab angelegt wird als an die übrigen in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommenen Projekte", so Schmid.

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