Mittwoch, 10. August 2011

Wegen Energiewende: E.on will bis zu 11.000 Jobs abbauen

Wegen Energiewende - E.on will bis zu 11.000 Jobs abbauen: Man könnte denken, dass es eine Retour-Kutsche an die Politik ist. Aber große Unternehmen arbeiten nicht so, sie können es sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten. Als Reaktion auf die Energiewende prüft mit E.on der größte deutsche Energieversorger den Abbau von weltweit bis zu 11.000 Arbeitsplätzen.

Derzeit sind knapp über 85.000 Menschen bei E.on beschäftigt. Damit würde mehr als jeder Zehnte Angestellte seinen Job verlieren. Konkret ist zwar noch keine Entscheidung gefallen. Aber gestern hieß es, dass vor allem Stellen in der Verwaltung betroffen sein sollen. Insgesamt will E.on im kommenden Jahr 1,5 Milliarden Euro einsparen. Dies ließe sich nicht alleine durch eine Verringerung der Sachkosten erreichen.

In den kommenden Wochen solle nun geprüft werden, wo und wie viele Jobs letztendlich abgebaut werden. Die endgültige Entscheidung soll dann im Herbst diesen Jahres fallen.

Der Grund für das Sparprogramm ist laut E.on die Entscheidung zum Atomausstieg der Bundesregierung. Diese schlägt sich auch bereits in der Halbjahresbilanz des Unternehmens nieder. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2011 um 45 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Der bereinigte Überschuss sank demnach um 71 Prozent auf 900 Millionen Euro.

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