Donnerstag, 31. März 2011

Geplanter Anschlag auf Dortmund Stadion: Polizei findet Sprengstoff

Geplanter Anschlag auf Dortmund Stadion: Polizei findet Sprengstoff: Möglicherweise hat das Bundeskriminalamt einen Anschlag auf das Stadion des Bundesligavereins Borussia Dortmund verhindert. In der Nähe des Signal Iduna Parks entdeckten die Ermittler mehrere Sprengstoffpakete mit Zeitzünder.

Augenscheinlich war der Anschlag für den kommenden Samstag geplant, wenn Borussia Dortmund Hannover 96 empfängt. Im Zusammenhang mit dem gefundenen Sprengstoff stehe nach ersten Angaben ein 25-jähriger Deutscher, der festgenommen wurde. Sein Motiv gibt bisher noch Rätsel auf.

In der Wohnung des Mannes, welcher bereits am Dienstag festgenommen wurde, entdeckten die Ermittler noch weitere Pakete mit Sprengstoff. "Nach einer ersten Einschätzung war jedoch nicht von einer akuten Gefährdung der Bevölkerung auszugehen", teilte das BKA bereits mit.

Bereits im Februar soll das BKA aktiv geworden sein. Ein anonymer Hinweisgeber hatte Kontakt zur deutschen Botschaft in Islamabad aufgenommen und vor zwei geplanten Anschlägen in Deutschland gewarnt. Da der Mann über gute Sprengstoffkenntnisse verfügte, machte er sich selbst verdächtig.

So ergaben die Ermittlungen, dass jener Mann im Jahr 2010 versucht hatte, ein Wirtschaftsunternehmen zu erpressen. Ein Sprecher des Innenministeriums teilte Folgendes mit: "Es handelt sich bei dem Beschuldigten offenbar um einen Einzeltäter mit allgemeinkriminellen Motiven."

Auf das Fußballspiel Borussia Dortmunds gegen Hannover 96 wird die Festnahme laut Polizei keine Auswirkung haben. Auch Hannover-Chef Martin Kind lehnte die Absage dies Spiels ab. Er freut sich auf ein attraktives und spannendes Fußballspiel.

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Apple und der Wecker-Bug: iOS 4.3.1 kommt ebenfalls nicht mit Zeitumstellung klar

Apple und der Wecker-Bug - iOS 4.3.1 kommt ebenfalls nicht mit Zeitumstellung klar: Man hatte ihn eigentlich schon fast vergessen den Wecker-Bug bei Apple. Seit das Problem im Herbst des letzten Jahres bei der Umstellung auf die Winterzeit das erst mal auftrat, haben sich vermutlich die meisten iPhone-Besitzer einen normalen Wecker gekauft. Alle anderen brauchen entweder keinen Wecker oder haben sich ohnehin nicht auf Apple beim Wecken verlassen.

Seitdem gab es gleich mehrere Firmware-Updates. Wer dachte, dass das Problem damit behoben wäre, hat sich getäuscht. Offenbar bimmelte der Wecker am vergangenen Sonntag bei einigen iDevice-Besitzern unter iOS 4.3.1 wieder falsch. Wohlgemerkt, der Wecker-Bug tritt nur auf, wenn man einen wiederkehrenden Alarm stellt. Wer seine Weckzeit jeden Tag neu einstellt hatte keine Probleme. Wer nicht ist am Sonntag eben 1 Stunde zu spät geweckt worden. Ärgerlich!

Wirklich peinlich finde ich allerdings, dass es Apple augenscheinlich nicht auf die Reihe bekommt den Bug zu beseitigen. Entweder den Programmieren in Cupertino ist das Problem egal oder sie können es nicht lösen. Welche von beiden Optionen schlimmer ist, kann sich jeder selbst überlegen.

Um den Wecker-Bug ein für alle mal zu umgehen bleibt nur einen anderen Wecker zu kaufen oder das iPhone immer neu einzustellen. Mit der Technik das iDevice einfach eine Stunde vor zu stellen, wäre ich vorsichtig. Es handelt sich hier um einen Bug und ein Bug kann überraschenderweise einfach mal ausbleiben. Dann würde man eine Stunde zu spät geweckt werden, was unter der Woche möglicherweise zu peinlichen Situationen führt. Ich würde meinem Arbeitgeber jedenfalls nicht erklären wollen: "Sorry, das ich zu spät bin. Der Wecker meines iPhones hatte einen Bug".

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Microsoft legt Kartellbeschwerde gegen Google bei EU an

Microsoft legt Kartellbeschwerde gegen Google bei EU an: Im offiziellen Juristen-Blog von Microsoft hat der Konzern aus Redmond nun bekannt gegeben, dass man bei der EU eine Kartellbeschwerde gegen Google eingereicht hat.

Im Kern geht es dabei wohl um den Vorwurf seitens Microsoft, dass Google die Auswahl von anderen Suchmaschinen in einigen Bereichen erschwere. In oben verlinktem Blog-Beitrag werden einige Beispiele genannt. Dabei bezeichnet der Verfasser Microsoft als "einzigen existenzfähigen" Konkurrent für Google in Europa und den USA und beschwert sich unter anderem darüber, dass Google technische Klippen bei YouTube eingebaut hätten, die die Unterstützung von Windows Phone 7 verhindern sollen.

Inwieweit die Anschuldigungen wirklich berechtigt sind, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall wirkt der ganze Vorgang auf mich so, als würde Microsoft versuchen hier mit juristischen Mitteln Marktanteile gewinnen zu wollen. Dies ist zum einen nicht image-förderlich und zum anderen möglicherweise auch zwecklos. Wenn Microsoft in den Augen der meisten User nicht die selben Leistungen bietet wie Google, ist es logisch und richtig, dass man nur die zweite Geige spielt.

Überdies kennt sich Microsoft mit den europäischen Wettbewerbshütern sehr gut aus, musste der Konzern in der Vergangenheit doch Milliarden-Strafen wegen seiner Windows-Dominanz zahlen.

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Kaninchen geschlachtet: Schulprojekt in Ratekau erhitzt Gemüter

Kaninchen geschlachtet: Schulprojekt in Ratekau erhitzt Gemüter: Die Schüler der Gesamtschule Ratekau in Schleswig-Holstein hatten sich die Themenwoche wohl ganz anders vorgestellt. Ohne tote Kaninchen.

Sie sind niedlich, plüschig und viele halten sie zu Hause im Gehege. Doch die Lehrer der Gesamtschule wollten den Kindern anschaulich zeigen, wie die lebenden Kaninchen schließlich den Weg auf den Teller finden. Daher wurden sie vor den Augen der Schüler geschlachtet.

Im Rahmen des Schulprojekts zum Thema "Steinzeit" mussten die Schüler der 5. Klasse anschauen, wie niedliche Kaninchen geschlachtet werden. Einige Kinder weinten, einem wurde sogar schwarz vor Augen. Sie waren schockiert angesichts der Tatsache, dass vor ihnen niedliche Kaninchen geschlachtet und im Anschluss auf dem Schulhof gegrillt wurden.

Das fragwürdige Schulprojekt erhitzt jetzt die Gemüter. Der Landeselternbeirat für Gemeinschaftsschulen nannte die Aktion an der Gesamtschule Ratekau als pervers und spricht damit wohl vielen Menschen aus der Seele.

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Älteste deutsche AKW vor dem Aus: Röttgen lässt auf Flugzeugabstürze prüfen

Älteste deutsche AKW vor dem Aus: Röttgen lässt auf Flugzeugabstürze prüfen: Zwar ist noch nichts entschieden, aber der am Vormittag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Reaktorsicherheitskommission, Rudolf Wieland, vorgestellte Prüfkatalog für die deutschen Atomkraftwerke, könnte schon jetzt das verklausulierte Aus für die vor 1980 gebauten deutschen Atomkraftwerke bedeuten.

Der Prüfkatalog umfasst nämlich auch die Sicherheit gegen Flugzeugabstürze. Gerade die alten Meiler seien gegen solche Ereignisse nur kaum gesichert und eine Nachrüstung dürfte sich kaum lohnen.

So seien die Hüllen der alten Reaktoren meist nicht dick genug um dem Absturz eines großen Passagierflugzeugs stand zu halten. Die Nachrüstung sei dabei nicht bzw. nur unter großem finanziellem Aufwand möglich. Während der Pressekonferenz wollte Röttgen Aus der alten AKW allerdings nicht verschnell festlegen.

Beobachter gehen jedoch davon aus, dass es so kommen wird, wenn man den erstellten Prüfkatalog wirklich ernst nimmt.

Weitere Faktoren die überprüft werden sollen, sind terroristische Einwirkungen, höhere Wasserstände, ein Staudammbruch, starke Erdbeben, Trockenheit und niedrigere Temperaturen bzw. höhere Temperaturen. Außerdem soll auch das Szenario, das wohl in Fukushima letztendlich zur Katastrophe geführt hat, geprüft werden. Was passiert, wenn bei einem Kraftwerk über längere Zeit die Stromversorgung ausfällt? Wird die Kühlung dann noch gewährleistet? Diese Frage soll beantwortet werden.

Einen ersten Zwischenbericht zu den Überprüfungen soll es am 15.Mai geben. Dann wird man wohl endgültig wissen, ob wie viele Atomkraftwerke nach dem Moratorium nicht mehr ans Netz gehen werden.

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Beziehungstat in Düsseldorf: Frau mit Benzin besprüht und angezündet

Beziehungstat in Düsseldorf: Frau mit Benzin besprüht und angezündet: Laut Polizeibericht hat ein Mann am Dienstagabend in Düsseldorf eine Beziehungstat begangen. Erst besprühte er seine Freundin mit Benzin, dann zündete er sie an.

Offenbar eskalierte der Streit zwischen dem 48-jährigen Mann und seiner drei Jahre älteren Lebensgefährtin im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort. Er besprühte sie plötzlich mit Feuerzeug-Benzin und zündete sie im Anschluss an.

Als gegen 21.15 Uhr der Notruf bei den Rettungskräften einging, hatte die Frau durch den Angriff ihres Lebensgefährten schwere Verletzungen erlitten. Sie wurde in eine Spezialklinik gebracht, schwebt nach ersten Angaben jedoch nicht in Lebensgefahr.

Als die Rettungskräfte in der Wohnung des Paares eintrafen, war der Mann bereits geflohen. Doch es dauerte nicht lange, da stellte ihn die Polizei in der Rochusstraße Düsseldorfs. Er war angetrunken und wehrte sich enorm bei der Festnahme.

Dennoch gestand er die Tat. Wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte werden nun Ermittlungen gegen ihn eingeleitet.

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Julia Klöckner einstimmig zur CDU-Franktionsvorsitzenden in Rheinland-Pfalz gewählt

Julia Klöckner mit großer Mehrheit zur CDU-Franktionsvorsitzenden in Rheinland-Pfalz gewählt: Julia Klöckner hat es bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am vergangenen Sonntag beinahe geschafft Kurt Beck vom Thron zu stoßen und damit das Wahldebakel der CDU zu schmälern. Nur 0,5 Prozentpunkte trennten sie vom Ziel der stärksten Partei.

Jetzt ist Klöckner einstimmig zur Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag von Mainz gewählt worden. Alle 41 Abgeordneten hätten für Klöckner gestimmt und ihr damit den Rücken gestärkt. Da die CDU die einzige Oppositionspartei in Rheinland-Pfalz ist, ist die 38-jähriger mit der Wahl zur Fraktionsvorsitzenden auch gleichzeitig zur Oppositionsführerin geworden.

Klöckner löste den bisherigen Fraktionsvorsitzenden Christian Baldauf ab, der auf eine Kampfkandidatur verzichtete. Beobachter gehen davon aus, dass sich die CDU-Politikerin an der Spitze der Opposition in Rheinland-Pfalz profilieren will, um bei der Landtagswahl 2016 zur neuen Ministerpräsidentin gewählt werden zu können.

Die SPD wird dann nämlich das Problem haben, dass die Galionsfigur Kurt Beck von Bord geht und man daher das Problem hat, dass ein Nachfolger nicht den selben Stand bei den Bürgern haben dürfte.

Unterdessen kommen aus den Sondierungsgesprächen zwischen SPD und Grünen positive Signale. Man kann davon ausgehen, dass sich beide Seiten bald auf Koalitionsgespräche einigen werden. Ministerpräsident Kurt Beck sprach von einem sehr guten und sehr inhaltsreichen Gespräch.

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Atting: Hubschrauber stürzt ab - Pilot überlebt

Atting: Hubschrauber stürzt ab - Pilot überlebt: Im niederbayrischen Atting hat sich ein spektakulärer Unfall ereignet. Ein Hubschrauber stürzte ab und ging in Flammen auf. Der Pilot überlebte den Absturz

Der Absturz ereignete sich am Mittwochnachmittag auf dem Flugplatz von Atting. Entweder nach dem Start oder vor der Landung stürzte der Hubschrauber wenige Meter über dem Boden auf dem Flugplatz plötzlich ab. Der Sachschaden beläuft sich etwa auf eine Million Euro.

Nach dem Absturz ging der Hubschrauber sofort in Flammen auf. Um so erstaunlicher ist es, dass sich der 60-jährige Pilot und sein 46-jähriger Co-Pilot aus eigener Kraft retten konnten. Der Pilot verletzte sich dabei leicht am Arm.

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr war der Brand bald unter Kontrolle. Doch der Hangar wurde bei dem Unfall beschädigt, wie auch die drei dort untergestellten Hubschrauber. Bisher ist noch nicht klar, warum der Hubschrauber abstürzte, der dabei komplett zerstört wurde.

Weitere Informationen zu dem Hubschrauber-Absturz in Atting sind bisher noch nicht bekannt. Nach ersten Angaben brannte allerdings nur der Hubschrauber und keine Halle auf dem Gelände.

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Japanische Atom-Behörde legt Regierung in Tokio ausweiten der Evakuierungszone nahe

Japanische Atom-Behörde legt Regierung in Tokio ausweiten der Evakuierungszone nahe: Das Strahlungsniveau der Umgebung um das havarierte japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 nimmt immer weiter zu. Heute wurde bekannt, dass die Belastung des Meerwassers vor dem Reaktor weiter gestiegen ist.

Auch außerhalb der bisher nur 20 Kilometer umfassenden Evakuierungszone wurden hohe Strahlungen gemessen, die für Menschen bei längerem Aufenthalt durchaus gesundheitsschädlich sein können und auf einem ähnlichen Niveau liegen, wie heute in der Region um Tschernobyl. Aus diesem Grund forderte zunächst Greenpeace, dann die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und nun auch die japanische Atom-Behörde die japanische Regierung auf die Evakuierungszone um Fukushima 1 auf 40 Kilometer auszuweiten.

Die Regierung müsse eine Ausweitung der Evakuierungszone erwägen, erklärte die Behörde am Donnerstag. Doch bislang gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass die japanische Regierung auf diese Forderung eingeht.

Dies dürfte vor allem daran liegen, dass man schon jetzt kaum weiß, wohin die evakuierten Menschen gebracht werden sollen. Im April beginnt die Schule in der Region nach den Ferien wieder. Somit werden Schulen als Notunterkünfte langfristig ausfallen. Demzufolge hat man im dichtbesiedelten Japan derzeit einfach keine Möglichkeit die Menschen unterzubringen.


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Eisbär Knut hatte Wasser im Kopf: Zoo-Liebling starb an Hirndefekt

Eisbär Knut hatte Wasser im Kopf: Zoo-Liebling starb an Hirndefekt: Es ist knapp zwei Wochen her, da starb der Liebling des Berliner Zoos. Eisbär Knut begann plötzlich auf einem Felsen zu taumeln und fiel dann in den Wassergraben seines Geheges.

Hunderte Zoo-Besucher sahen den Tod Knuts mit an, der bisher ein Rätsel darstellte. Knut wurde nur vier Jahre alt, anders als seine Eisbär-Kollegen, die in Gefangenschaft bis zu 30 Jahre alt werden.

Nun liegen die Ergebnisse der Obduktion vor, die besagen, dass Knut an einem tödlichen Hirndefekt starb. Der Eisbär litt an einer Erweiterung der Hirnwasserkammern. Demnach hatte Knut einen sogenannten Wasserkopf. Dieses Ergebnis widerlegt auch die Vermutungen, dass der Eisbär an einer hohen Stressbelastung oder einem Gen-Defekt verstarb.

Der Berliner Zoo möchte von den Obduktionsergebnissen bisher noch nichts wissen. Bernhard Blaszkiewitz, Chef des Berliner Zoos, sagte: "Ich kann einen Wasserkopf weder bestätigen noch dementieren. Mir und auch dem Institut liegen noch keine endgültigen Ergebnisse vor."

Wer noch einmal eine Einschätzung zu Knuts Tod sehen möchte, sollte sich das folgende Video anschauen:


Nun wird noch diskutiert, ob Eisbär Knut ausgestopft und ausgestellt werden soll, oder nicht.

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Arbeitslosenzahl sinkt im März weiter: Frühjahrsbelebung verdoppelt

Arbeitslosenzahl sinkt im März weiter - Frühjahrsbelebung verdoppelt: Am Vormittag gab die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitslosenzahlen für den März diesen Jahres bekannt. Demnach ist die Arbeitslosigkeit im März überdurchschnittlich stark gesunken. Die Frühjahrsbelebung hat sich im Vergleich zu den Vorjahren quasi verdoppelt.

Demnach waren im März 3,21 Millionen Menschen ohne Arbeit. Das sind 102.000 weniger als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Arbeitslosenzahl um 350.000 Menschen niedriger. Die Arbeitlosenquote sank um 0,3 Prozent auf 7,6 Prozent.

"Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Erwerbstätigkeit liegen weiter auf Wachstumskurs. [...] Und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist hoch", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise zu den Zahlen.

Nimmt man jahreszeitbedingte Schwankungen aus der Statistik aus, dann sank die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Februar um 55.000. Die Volkswirte der deutschen Banken hatten lediglich mit einem Rückgang um 25.000 Arbeitslose gerechnet.

Auch die Frühjahrsbelebung legte im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zu. In den vergangenen Jahren betrug diese meist etwa 50.000 Menschen. In diesem Jahr liegt diese mit 102.000 Menschen aber mehr als doppelt so hoch, wie in den Vorjahren.

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GNTM 2011: Strapse und viel nackte Haut sorgen für Aufregung

GNTM 2011: Strapse und viel nackte Haut sorgen für Aufregung: Wenn das die Einschaltquoten nicht steigert! Noch 18 Mädchen sind bei der diesjährigen Staffel GNTM im Rennen und heute erwartet sie ein wirklich heißes Fotoshooting.

Starfotografin Ellen von Unwerth wird mit den Mädchen diesmal ein Dessous-Shooting machen und versuchen, alles aus den zum Teil minderjährigen Kandidatinnen herauszuholen.

Sie werden mit Strapsen, halterlosen Strümpfen, scharfen Korsagen und High Heels ausgestattet und dürfen eine Menge nackte Haut zeigen. Und noch ein besonderer Leckerbissen wartet auf die GNTM-Kandidatinnen: Ein Mann in ihrem Bett!

An ihm dürfen sie ihre Verführungskünste unter Beweis stellen. Die 20-jährige Natascha ist jedenfalls ziemlich begeistert von dem Shooting: "Das geht echt heiß her! Wir haben das Bett gerockt. Das ist geil, macht riesigen Spaß!"

Kaum verwunderlich ist auch, dass Tahnee keine Probleme damit hat. Sie freut sich: "Endlich mal wieder ein Mann im Bett!" und sogar Sarah scheint plötzlich gar keine Probleme mehr zu haben. Sie war es, die sich in der Kirche weigerte, mit einem sexy Brautkleid zu laufen. Doch diesmal scheint sie alle Gedanken an ihre katholische Schule zu verwerfen: "Das ist nicht so schlimm. Ich mache das ja nicht in einer Kirche ..."

Die Mädchen dürfen sich diesmal also richtig austoben. Eine wird danach jedoch wieder gehen müssen.

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Assad-Rede wird Lage in Syrien nicht beruhigen

Assad-Rede wird Lage in Syrien nicht beruhigen: Es scheint ein beliebtes Mittel für arabische Despoten zu sein, Demonstrationsbewegungen im eigenen Land als ausländische Verschwörungen darzustellen. Die Frage ist dabei stets, ob eine solcher Despot, wie wahrscheinlich in Fall von Muammar al-Gaddafi, wirklich daran glaubt, was er erzählt oder dieses Konstrukt bewusst als Vorwand verwendet wird.

Baschar al-Assad galt bislang als Despot mit scharfem Verstand. Daher muss man wohl davon ausgehen, dass der gelernte Augenarzt das Argument der ausländischen Verschwörung in seiner Rede vor dem syrischen "Parlament" bewusst verwendete, um die Demonstranten zu diskreditieren.

Er räumte zwar ein, dass nicht alle Demonstranten von ausländischen Kräften gesteuert werden und daher Reformen notwendig seien. Allerdings kündigte Assad in seiner Rede keine echten Reformen an. So hatten Beobachter erwartet, dass der seit mehreren Jahrzehnten geltende Ausnahmezustand aufgehoben wird.

Doch davon war ebenso nicht die Rede, wie von den Demonstranten, die während der Proteste in Daraa von Sicherheitskräften des Regimes erschossen worden sind.

Unter diesen Umständen muss man wohl davon ausgehen, dass die Proteste in Syrien weitergehen werden. Schon morgen könnte es nach den Freitagsgebeten zu neuen Massendemonstrationen kommen. Die Sicherheitskräfte werden wahrscheinlich auch dann wieder mit Gewalt gegen Demonstranten vorgehen. Mit Toten ist dabei wohl erneut zu rechnen.



Die weiteren Teile der Rede sind bei YouTube zu finden.

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Hugo Egon Balder zum vierten Mal geschieden

Hugo Egon Balder zum vierten Mal geschieden: Er hatte viermal geheiratet und ist nun ebenso oft geschieden worden. Seit gestern sind Hugo Egon Balder und Meral Canan nicht mehr verheiratet.

Im Jahr 2000 hatten sich Hugo Egon Balder und die türkischstämmige Meral Canan das Ja-Wort gegeben. Gemeinsam haben sie zwei Kinder.

Kennengelernt hatten sich beide über das Fernsehen. Bei der Produktion zu "Samstag Nacht" arbeitete sie, die 20 Jahre jünger ist als Balder selbst, als Kellnerin.

Bereits vor zweieinhalb Jahren hatten sich beide aber wieder getrennt, seit gestern sind sie auch offiziell geschieden. Warum die vierte Ehe des Moderators in die Brüche ging, ist nicht bekannt.

Nach seiner Scheidung ist Hugo Egon Balder nun also frei für seine neue Liebe. Mit der Kosmetikerin Sabah Meller, 32 Jahre alt, ist er seit einiger Zeit liiert. Diese dürfte sich ganz besonders über die Scheidung freuen. Ob Balder seiner neuen Freundin wieder das Ja-Wort geben wird und damit seine 5. Ehe eingeht, bleibt abzuwarten.

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Dallas Mavericks siegen auch bei L.A. Clippers: Dirk Nowitzki erzielt 24 Punkte

Dallas Mavericks siegen auch bei L.A. Clippers - Dirk Nowitzki erzielt 24 Punkte: Die Dallas Mavericks befinden sich in der nordamerikanischen weiter in der Erfolgsspur. Gegen die L.A. Clippers gelang in der vergangenen Nacht bereits der 5.Sieg in Folge. Nur einen Tag vor dem Spitzenspiel bei den L.A. Lakers zeigten sich Dirk Nowitzki und co. dabei in guter Form.

Wie auch schon in den letzten Spielen entschied Dallas das Spiel in der Crunch-Time für sich. Zu Beginn des letzten Viertels legte Dallas einen 13:1 Run hin und konnte so einen entscheidenden Vorsprung erspielen. Am Ende der Begegnung stand es dann 106:100.

Dirk Nowitzki erzielte dabei 24 Punkte. Bei den Clippers kam Chris Kaman auf 12 Punkte. Die beiden Nationalspieler waren damit die prägenden Figuren auf dem Feld. Doch es gab auch negatives für Nowitzki. Der deutsche Basketball-Star verwarf den ersten Freiwurf seit dem 4.März und vergab damit den ersten Freiwurf seit 74 Versuchen. In der Freiwurf-Statistik dieser Saison liegt Nowitzki aber weiterhin in Führung.

In der kommenden Nacht wartet nun der amtierende Meister, die L.A. Lakers, auf die Mavericks. Die Ausgangssituation ist für beide Teams die selbe. Sowohl die Lakers als auch die Mavericks kommen in der laufenden Saison auf 53 Siege bei 21 Niederlagen. Wer das Spiel gewinnt, hat gute Chancen den zweiten Platz in der Western Conference erobern und somit einen etwas leichteren Gegner in den Playoffs zu bekommen.

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Dicker Mann wächst in Sessel fest: US-Amerikaner seit 2 Jahren nicht aufgestanden

Dicker Mann wächst in Sessel fest: US-Amerikaner seit 2 Jahren nicht aufgestanden: Die folgende Nachricht ist nur für hartgesottene Leser, denn es waren Bilder des Grauens, die sich den Rettungskräften im US-Bundesstaat Ohio lieferten. Ein dicker Mann war mit seinem Sessel verwachsen.

Am Sonntag war der Mann bewusstlos von seinen beiden Mitbewohnern, unter anderem seiner Freundin, vorgefunden worden. Um ihn jedoch ins Krankenhaus zu bringen, musste die Polizei ein Loch in die Hauswand schneiden, denn der Mann war mit seinem Sessel verwachsen.

Seit zwei Jahren war der Mann nicht mehr aus seinem Sessel aufgestanden. Offenbar hatte er beschlossen, sein Leben im Sessel zu fristen. Durch das ständige Sitzen bildeten sich Wundstellen, die nach und nach mit dem Stoff seines Sessels verwuchsen.

Aufstehen konnte der dicke Mann nicht mehr. Gefüttert wurde er von seiner Freundin. Der Gestank in dem Zimmer soll kaum auszuhalten gewesen sein, so berichteten die Rettungskräfte, denn der ganze Sessel war mit Kot und Urin getränkt und mit Maden übersäht.

Der Mann wurde nach der Rettungsaktion aus seinem Sessel geschnitten. Er ringt im Krankenhaus mit dem Tod.

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Friedliche Sitzblockaden durch Grundgesetz gedeckt

Friedliche Sitzblockaden durch Grundgesetz gedeckt: Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von Demonstranten in Deutschland gestärkt. Das oberste Gericht Deutschlands hob in einer unter dem Aktenzeichen 1 BvR 388/05 veröffentlichten Entscheidung ein Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main auf, dass einen Demonstranten, der im Jahr 2004 an eine Aktion gegen den Irakkrieg teilnahm und dabei eine Sitzblockade bildete, wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 450 Euro wegen Nötigung verurteilte.

Die Richter entschieden, dass friedliche Sitzblockaden vom im Grundrecht verankerten Recht auf Versammlungsfreiheit gedeckt seien. Daher dürften Teilnehmer an einer solchen friedlichen Sitzblockade nicht grundsätzlich wegen Nötigung verurteilt werden.

In der Begründung hieß es, dass eine Sitzblockade zwar eine Nötigung darstelle, die weiteren Argumente des Landgerichts Frankfurt am Main aber nicht für eine Verurteilung ausreiche. Das Argument, dass Demonstranten mit einer Sitzblockade nur Aufmerksamkeit erregen wollen, sei nicht zulässig, weil dies der generelle Sinn einer Versammlung ist.

Ebenfalls unhaltbar sei das Argument, dass die US-Soldaten des blockierten Luftwaffenstützpunktes keinen Einfluss auf die Politik ihres Landes haben. Demonstranten dürften selbst über den Ort ihrer Versammlung entscheiden. Außerdem seien bei dem Urteil wesentliche Gesichtspunkte nicht beachtet worden. So habe das Gericht nicht in seine Entscheidung einbezogen, dass die Aktion zuvor bekanntgeben und eine Ausweichmöglichkeit genannt worden ist.

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Flaschenpost kommt nach 24 Jahren an: Russischer Junge findet Post von 1987

Flaschenpost kommt nach 24 Jahren an: Russischer Junge findet Post von 1987: Im Jahr 1987 war Frank gerade fünf Jahre alt. Er verbrachte mit seinen Eltern den Urlaub im schleswig-holsteinischen Ostseebad Kellenhusen und tat das, was viele Kinder einmal tun. Er schrieb eine Flaschenpost.

Nachdem Frank die Flaschenpost ins Wasser geworfen hatte, begab sich diese auf die Reise. Und diese Reise sollte sehr langwierig sein, denn erst jetzt kam die Flasche an. Am Strand von Kaliningrad, dem früheren Königsberg, wurde die Flasche angespühlt und vom 13-jährigen Danila gefunden.

Der russische Junge entdeckte die Flaschenpost und hatte erst ganz andere Gedanken: "Ich dachte erst, es sei eine Nachricht von einem untergehenden Schiff oder vielleicht ein 100-Dollar-Schein", so der russische Junge. Doch die Flaschenpost war luftdicht verschlossen, der Brief noch einmal in Folie eingepackt und so kam die Post nach 24 Jahren sicher an.

Danilas Vater übersetzte ihm den Brief und mit Hilfe des Internets fanden sie die heutige Adresse von Frank heraus. Danila und Frank möchten nun weiter in Kontakt bleiben, nun aber mit Kommunikationsmitteln, die schneller sind und keine 24 Jahre brauchen.

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UN beschließen Sanktionen gegen Ex-Präsident Laurent Gbagbo

UN beschließen Sanktionen gegen Ex-Präsident Laurent Gbagbo: Offiziell ist Laurent Gbagbo seit Monaten nicht mehr Präsident der Elfenbeinküste. Gbagbo verlor die Wahl gegen seinen Konkurrenten Alassane Ouattara. Von der Macht weichen wollte er aber nicht. Seitdem hält er sich vor allem mit Gewalt an der Spitze der Elfenbeinküste. International ist er dadurch längst geächtet. Die Weltgemeinschaft hat Alassane Ouattara als rechtmäßigen Präsident anerkannt.

Nun hat sich der UN-Sicherheitsrat zu Sanktionen gegen Gbagbo durchgerungen. Die Durchsetzung de Sanktionen könne nur noch abgewendet werden, wenn sich der Wahlverlierer Gbagbo sofort von der Macht verabschiedet. Die Resolution wurde einstimmig beschlossen. Der deutsche Vizebotschafter im Sicherheitsrat, Miguel Berger, erklärte nach der Abstimmung: Die Resolution sei "ein starkes Signal an Gbagbo und seine Helfer, dass ihre Zeit vorbei ist. [...] Die Elfenbeinküste steht am Rande eines Bürgerkrieges. Wir sind sehr besorgt, zum Beispiel über Berichte, dass Söldner angeworben werden".

Die Resolution umfasst Reiseverbote gegen Gbagbo, seine Frau und weitere Vertraute des Despoten. Außerdem seinen Auslandskonten eingefroren worden. Frankreichs UN-Botschafter sagte: "Das könnte das letzte Signal an Gbagbo sein".

Eingebracht hatte die Resolution Nigeria in Kooperation mit Frankreich. Erst am Freitag ist der entsprechende Entwurf vorgelegt worden. Das sie bereits nach sehr kurzer Verhandlungsphase verabschiedet werden konnte, spricht für die große Einigkeit im Sicherheitsrat.


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Lokführer starten zweitägigen Streik der Privatbahnen

Lokführer starten zweitägigen Streik der Privatbahnen: Es ist keine leichte Zeit für Bahnreisende. Stets müssen sie sich auf die neuen Streiks einstellen. Und auch jetzt streiken die deutschen Lokführer wieder und das gleich für zwei Tage lang.

Insgesamt 47 Stunden lang streiken die Lokführer. Diesmal ist jedoch nicht die Deutsche Bahn betroffen, sondern die großen Konkurrenten, die Privatbahnen. Seit nachts 3 Uhr haben die Lokführer ihre Arbeit niedergelegt und werden sie erst in der Nacht zum Samstag um 2 Uhr wieder aufnehmen.

Die GDL, Gewerkschaft deutscher Lokführer, fordert noch immer einen einheitlichen Tarifvertrag für alle 26.000 Lokführer Deutschlands, doch die Privatbahnen waren bisher nicht einmal zu Gesprächen bereit. Nur Keolis ist vom Streik ausgeschlossen, da der Betreiber inzwischen Verhandlungen mit der GDL zugestimmt hat.

Der Schwerpunkt des Streiks wird offenbar in Norddeutschland liegen. Betroffen sind vor allem die großen Verkehrsgesellschaften Abellio, Arriva, Benex, Veolia, die Hessische Landesbahn sowie ihre Töchter. Die Kunden der Deutschen Bahn haben entsprechend Glück, da diese diesmal nicht bestreikt wird. Am 7. April sollen die nächsten Verhandlungen stattfinden.

Norbert Quitter, der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende betonte noch einmal: "Unsere Ziele sind nicht Streiks, unsere Ziele sind die Rahmentarifverträge". Ob sie ihrem Ziel der gleich Löhne damit näher kommen, bleibt noch offen.

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Google bringt den +1-Button als Antwort auf Facebooks "Gefällt mir"

Google bringt den +1-Button als Antwort auf Facebooks "Gefällt mir": Was macht man, wann die Konkurrenz etwas völlig neues erfindet, dass das eigene Produkt in seiner Gesamtheit gefährdet. Richtig! Man kupfert ab.

Auf den ersten Blick könnte man dieses Verhalten Google im Falle von Facebooks "Gefällt mir"-Funktion, über die man Inhalte im Netz schnell und einfach mit seinen Freunden teilen kann, in dieses Muster einordnen.

In einem Beitrag im offiziellen Google-Blog wird jetzt der +1-Button vorgestellt. Das Prinzip dahinter ist quasi das selbe wie beim Facebook-Button. Man kann Inhalte mit seinen Freunden teilen.

Wer in seinem Google-Konto eingeloggt ist, soll zukünftig angezeigt bekommen, wenn ein Freund etwas mit +1 versehen hat. Vorteilhaft soll dies zum Beispiel sein, wenn man nach einem bestimmten Hotel sucht. Hat ein Freund dieses bereits besucht, für gut befunden und mit +1 versehen, hat man quasi eine direkte Empfehlung.

Um genauer zu erklären, wie das ganze funktioniert hat Google eine eigene Website zu seinem +1-Button eingerichtet und darüber hinaus noch ein Video im "Paint-Style" in Netz gestellt. Diesen Clip möchte ich euch jetzt präsentieren.



Ob sich das Modell am Ende durchsetzen wird, muss sich zeigen. In den deutschen Suchergebnisse ist mir die Funktion jedenfalls noch nicht aufgefallen.

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War George Clooney auf Silvio Berlusconis Bunga Bunga-Partys?

War George Clooney auf Silvio Berlusconis Bunga Bunga-Partys?: Italiens Regierungschef, Silvio Berlusconi, steht vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, er habe minderjährige Mädchen für Sex bezahlt und habe mit ihnen wilde Bunga Bunga-Partys gefeiert.

Doch die Angelegenheit wird immer interessanter, denn auch Schauspieler und Frauenschwarm George Clooney soll berichten, was er auf diesen Partys gesehen und erlebt hat. War George Clooney wirklich auf Berlusconis Feiern?

Silvio Berlusconi möchte jedenfalls beweisen, dass seine Partys stets sehr gesittet abliefen und so reichten seine Anwälte ein Liste von 74 Zeugen vor Gericht ein. Neben George Clooney stehen auf dieser Liste auch Fußballer Cristiano Ronaldo oder auch Italiens Außenminister Franco Frattini.

Letztlich entscheidet jedoch der Richter, welche Personen der Liste wirklich vorgeladen werden und wer nicht. George Clooney jedenfalls war überrascht über die Vorladung, schließlich habe er Berlusconi erst einmal gesehen und anstatt mit ihm zu feiern über die politische Lage im Sudan gesprochen.

Übrigens behauptet auch Ruby, sie habe Frauenschwarm Clooney auf einer der Bunga Bunga-Partys gesehen.

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FDP-Chef Guido Westerwelle gerät zunehmend unter Druck aus den eigenen Reihen

FDP-Chef Guido Westerwelle gerät zunehmend unter Druck aus den eigenen Reihen: Innerhalb der CDU scheint der Sturm, der nach der verlorenen Macht in Baden-Württemberg zu erwarten gewesen ist, bereits vorüber zu sein. Anders bei der FDP! Hier gerät Partei-Chef Guido Westerwelle immer stärker unter Druck. Aus den eigenen Reihen mehren sich die Stimmen, die eine Ablösung Westerwelles auf dem Parteitag im Mai fordern.

Der Berliner Landesverband der FDP hat sich mit Blick auf die Wahlen im Herbst bereits deutlich von Westerwelle distanziert. In einem formellen Beschluss fordert der Verband Konsequenzen aus den Wahlniederlagen, die ausdrücklich auch das Amt des Bundesvorsitzenden betreffen.

Auch die Jungen Liberalen und einige Altliberale wie Gerhart Rudolf Baum oder Ex-Parteichef Wolfgang Gerhardt wollen Westerwelle offenbar von der Parteispitze verdrängen. "Wer als Parteivorsitzender Schicksalswahlen verliert, muss als Parteivorsitzender die Konsequenzen ziehen", sagte etwa Jorgo Chatzimarkakis dem Magazin "stern".

Dazu kommt Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die derzeit nur schwerlich umhin kommt, den Rückzug Westerwelles auszuschließen. Aus ihrem Umfeld heißt es, dass sie möglicherweise selbst gegen Westerwelle kandidieren will. Beobachter räumen ihr dabei jedoch nur relativ geringe Chancen ein.

Anders wäre dies bei Christian Lindner. Er könnte die Landesverbände hinter sich vereinigen und Westerwelle ablösen. Allerdings betonte der 32-jährige mit dem Verweis auf sein Alter bereits mehrfach, dass er für den Parteivorsitz nicht zur Verfügung stehe.

Guido Westerwelle hat also möglicherweise Chancen an der Spitze der FDP zu bleiben. Die Frage ist dann allerdings, ob die FDP noch Chancen hat?

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Google Doodle für Robert Bunsen: Erfinder des Bunsenbrenners wird 200 Jahre alt

Google Doodle für Robert Bunsen: Erfinder des Bunsenbrenners wird 200 Jahre alt: Es ist bunt, es bewegt sich und den Begriff Google kann man nur mit ganz viel Fantasie erkennen. Es gibt ein neues Google Doodle und dass dieses etwas mit Chemie zu tun hat, erkennt man auf den ersten Blick.

Überall blubbern bunte Flüssigkeiten, grün, rot, blau oder gelb, die von einem Bunsenbrenner erhitzt werden. Das ist auch genau das Stichwort, denn das heutige Google Doodle ist dem Erfinder des Bunsenbrenners gewidmet, Robert Bunsen.

Robert Bunsen, ein deutscher Chemiker, feiert heute seinen 200. Geburtstag. Geboren am 31. März 1811 in Göttingen studierte Bunsen Naturwissenschaften, ganz besonders Chemie. Ursprünglich wurde der nach ihm benannte Bunsenbrenner eine Erfindung von Michael Faraday, doch Robert Bunsen perfektionierte diese noch, sodass sie schließlich seinen Namen trug.

Google Doodle Robert Bunsen

Aufgrund des heutigen Geburtstages Robert Bunsens widmet ihm Google heute ein eigenes Doodle. Die letzten Doodles gab es zum Geburtstag Harry Houdinis und zu Ehren der Sendung mit der Maus.

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Gaddafis Außenminister Mussa Kussa setzt sich nach London ab: Libyens Regime bröckelt

Gaddafis Außenminister Mussa Kussa setzt sich nach London ab - Libyens Regime bröckelt: Seine Truppen befinden sich aufgrund eines derzeitigen Ausbleibens von Luftunterstützung für die Rebellen wieder vor. Trotzdem schwindet das Regime von Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi weiter.

Sein bisheriger Außenminister Mussa Kussa setzte sich im Mittwoch-Abend überraschend nach London ab und erklärte, dass er Gaddafi nicht mehr unterstütze. Er habe seinen Rücktritt als libyscher Außenminister erklärt, heißt es in britischen Medien.

Mussa Kussa galt bislang als enger Vertrauter von Diktator Gaddafi. Dass er sich jetzt abgesetzt hat, ist für mich ein deutliches Zeichen, dass man sich innerhalb der libyschen Regimes nicht einig ist über das weitere Vorgehen gegen die Rebellen.

Offenbar gibt es zwei Lager innerhalb des Regimes. Eines, das zu Verhandlungen bereit gewesen ist, und eines, das die harte Linie fahren wollte. Die Ausreise Mussa Kussas aus Libyen spricht in meinen Augen dafür, dass sich die Hardliner durchgesetzt haben.

Für den weiteren Verlauf des Libyen-Konflikts ist dies also keine gute Nachricht. Während sich die Nato weiter über Waffenlieferungen streitet, rücken Gaddafis Truppen wieder weiter vor, weil es seitdem die USA die Führung des Einsatzes an die Nato abgeben hat, augenscheinlich keine Luftangriffe mehr gegeben hat.

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Lufthansa: Millionen-Betrug mit Euro-Münzen aufgedeckt

Lufthansa: Millionen-Betrug mit Euro-Münzen aufgedeckt: Er gilt als der größte Münz-Skandal seit der Einführung des Euro. Der Schaden soll sich auf rund 20 Millionen Euro belaufen.

Ermittelt wurde bereits seit mehreren Monaten, gestern schlug man zu. Die von der Bundesbank verschrotteten Euro-Münzen, die in zwei Teile zerbrochen wurden, setzte man in China wieder zusammen. Stewardessen der Lufthansa schmuggelten die Euro-Münzen dann wieder nach Deutschland zurück und tauschten das Geld gegen Scheine ein.

Aufgeflogen ist der Betrug übrigens durch eine Stewardess. Diese hatte ganz offensichtlich mit der Schwere ihres Gepäcks zu kämpfen. Mitarbeitern des Zolls fiel das auf, sie sahen in ihren Koffer und fanden darin zahlreiche Euro-Münzen.

Bereits am frühen morgen soll es eine Razzia wegen des Millionen-Betruges gegeben haben. Wohnungen und Büros von Mitarbeitern der Bundesbank und der Lufthansa wurden bereits durchsucht. Sechs Personen sollen dabei festgenommen worden sein.

Möglich war der Betrug, weil jährlich besonders dreckige oder verbogene Euro-Münzen verschrottet werden. Der Kupfernickel-Teil wird vom Messingring getrennt und dann als Altmetall versteigert. Organisierte Banden ersteigerten dies und ließen es von Asiaten wieder zusammensetzen.

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Libyen-Konflikt: CIA und MI6 operieren seit Wochen gegen Gaddafi

Libyen-Konflikt - CIA und MI6 operieren seit Wochen gegen Gaddafi: Großbritannien und die USA sind offenbar wesentlich stärker in Libyen engagiert als bislang bekannt gewesen ist. Einem Bericht der New York Times zu Folge operieren seit Wochen Agenten der CIA in dem Nordafrikanischen Land. Diese hätten die Aufgabe Ziele für mögliche Luftschläge auszukundschaften, über Truppenbewegungen der Einheiten von Muammar al-Gaddafis zu berichten und Kontakte zu den Aufständigen in Bengasi zu knüpfen.

Das Weiße Haus wollte die Meldung nicht bestätigen. Präsidentensprecher Jay Carney erklärte: "Es ist gängige Praxis für diese und alle anderen US-Regierungen, sich zu Geheimdienst-Angelegenheiten nicht zu äußern".

Trotzdem ist es wahrscheinlich, dass die Meldungen der Wahrheit entsprechen. Zumal die britische Regierung bereits einräumte, dass dutzende Einheiten ihres Auslandsgeheimdienstes MI6 seit Wochen in Libyen operieren. Auch hier bestünden ähnliche Aufgaben wie bei den Kollegen der CIA.

Die Frage ist nun, wie weit diese Geheimdiensteinheiten auch an Kampfhandlungen beteiligt sind. Bisher gibt es keine Berichte, dass ausländische Einheiten in die Kämpfe am Boden eingegriffen haben. Dies wäre auch nicht von der UN-Resolution 1973 gedeckt.

Ohnehin scheinen die Grenzen der Resolution derzeit ein wenig zu verwischen. Innerhalb der Nato bilden sich offenbar zwei Fraktionen heraus. Eine will die Rebellen aktiv mit Waffen unterstützen und sieht dies auch von der Resolution gedeckt. Die andere Fraktion ist strikt dagegen auf diese Art in die Kämpfe einzugreifen.

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Let's Dance 2011: Tim Lobinger ist raus - Der Checker schafft es wieder

Let's Dance 2011: Tim Lobinger ist raus - Der Checker schafft es wieder: Nach jeder Let's Dance Show muss ein Tanzpaar gehen und bereits zum zweiten Mal hatte man erwartet, es würde den Checker, eigentlich bekannt als Thomas Karaoglan, treffen.

Mit nur 11 Punkten bekam der frühere DSDS-Kandidat ein denkbar schlechtes Ergebnis von der Jury. Er würde einfach nicht auf seine Tanzpartnerin achten, das gehöre beim Paartanz aber leider dazu. Alles sah danach aus, als hätte Thomas Karaoglan seinen letzten Tanz getanzt.

Doch wieder mal schien er genügend Anrufe seiner Fans bekommen zu haben, sodass er es trotz schlechter Jury-Wertung in die nächste Runde schaffte. Stattdessen traf es Tim Lobinger und seine Tanzpartnerin Isabel Edvardsson. Beide hatten immerhin 15 Punkte von der Jury bekommen, das sollte letztlich jedoch nicht reichen. Die Jury kritisierte vor allem die fehlende Erotik bei Tim Lobinger.

Auch Maite Kelly und Liliana Matthäus legten je einen grandiosen Auftritt hin und kamen damit locker in die nächste Runde, in welcher sie dann wieder gegen den Checker antreten müssen. Der hat all seine, vor allem jugendlichen, Fans im Gepäck, die fleißig für ihn anrufen und jedes schlechte Jury-Ergebnis wieder ausbügeln.

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AKW Fukushima 1: Strahlenbelastung im Meer steigt weiter, Evakuierungszone nicht ausgeweitet

AKW Fukushima 1 - Strahlenbelastung im Meer steigt weiter, Evakuierungszone nicht ausgeweitet: Die Lage in Fukushima wird immer gefährlicher. Inzwischen wurde an weiteren Stellen im Meer vor dem Pannenreaktor eine extrem erhöhte Konzentration an Jod 131 gefunden. Der Wert habe 4385-fach über dem zulässigen Grenzwert gelegen.

Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass noch immer radioaktives Material aus einem oder mehreren der Reaktoren austritt und ins Meer gelangt. Um diesen Eintrag zu verhindern, will man offenbar mit Kunstharz arbeiten, dass auf dem Gelände versprüht werden soll, um radioaktive Partikel zu binden. Ob diese Aktion erfolgreich sein kann, ist unklar.

Unterdessen empfiehlt neben Greenpeace mittlerweile auch die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu einem Ausweiten der Evakuierungszone auf einen Radius von 40 Kilometern um Fukushima 1. Gestern wurden an mehreren Stellen außerhalb der bisherigen Evakuierungszone hohe Strahlungen gemessen.

Nichtsdestotrotz sieht man sich bei der japanischen Regierung nicht in der Pflicht zu handeln. Derzeit gebe es keine Pläne einen größeren Bereich als den bisherigen zu evakuieren. Man wolle nun aber noch intensiver Messen, um ein besseres Bild der Ausbreitung der Strahlung zu bekommen.

Ohne es zu wollen, klingt die japanische Regierung zunehmend zynisch. Zu sagen mehr messen zu wollen, obwohl bereits bekannt ist, dass Strahlung-Konzentrationen auch außerhalb der Evakuierungszone oberhalb jeglicher Grenzwerte liegen, grenzt für mich an Verleugnung der Situation.


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Mittwoch, 30. März 2011

iOS 4.3 Jailbreak für iPad 2: Warum veröffentlicht Comex das Tool nicht einfach

iOS 4.3 Jailbreak für iPad 2 - Warum veröffentlicht Comex das Tool nicht einfach: Er herrscht mal wieder Aufregung in der Hacker-Szene. Apple hat mit seinem Update auf iOS 4.3.1 den Exploit geschlossen, den Comex genutzt hatte um den Jailbreak auf dem iPad 2 durchzuführen. Die Hacker vermuten daher ein Leck in ihren Reihen, dass den betreffenden Exploit an Apple verraten hat. Man kann sich ansonsten nicht erklären, wie Apple ausgerechnet diesen Exploit schließen konnte.

Inzwischen beschuldigt man sich bereits gegenseitig. So soll das iPhone Dev Team den Exploit verraten haben. Auf Twitter wehrte sich der Musclenerd gegen diese Gerüchte, indem er erklärte, dass das Dev Team gar nicht wusste, wie der Jailbreak im einzelne funktionierte und daher den Exploit auch nicht hätte verraten können.

"because the Dev Team conspiracy theories are getting out of hand: we were not privy to @comex's iPad2 jailbreak details" und "(It may or may not have been leaked, but *if* it was it couldn't have been us. We weren't in that IRC channel.)" heißt es in zwei aufeinanderfolgenden Tweets.


Der Einfachheit halber habe ich jetzt mal nur von einem Tweet einen Screenshot gemacht.

Wer auch immer den Exploit verraten hat, wenn er überhaupt verraten wurde, schließlich hätte Apple auch einfach mal Glück haben können, spielt mittlerweile keine Rolle mehr. Der Exploit unter iOS 4.3.1 ist dahin. Jetzt muss ein neuer gefunden werde, um diese Firmware zu knacken.

Für mich ist eine andere Frage viel interessanter. Warum veröffentlicht Comex seinen iPad 2 Jailbreak für iOS 4.3 jetzt nicht einfach. Es macht eigentlich keinen Sinn mehr diesen zurückzuhalten und so könnten wenigstens diejenigen den Jailbreak durchführen, die ihr iPad 2 noch nicht auf iOS 4.3.1 geupdatet haben.

Man darf einigermaßen gespannt sein, ob wir auf diese Frage in den kommenden Tagen eine Antwort bekommen. Was das vermeintliche Leck bei den Hackern betrifft, so wird sich zeigen, ob Apple auch in Zukunft wieder relativ schnell von Exploits erfährt. Erst wenn dieser Fall eintritt, kann man sicher sein, dass es ein Leck gibt, wie auch immer dieses aussieht.

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AKW Fukushima 1 soll mit Plane abgedeckt werden, um Radioaktivität zu dämpfen

AKW Fukushima 1 soll mit Plane abgedeckt werden, um Radioaktivität zu dämpfen: Kraftwerksbetreiber Tepco und die japanische Regierung scheinen immer verzweifelter zu werden, was die Lage im havarierten Atomkraftwerk Fukushima 1 betrifft. Mittlerweile gibt es offenbar Planungen, die ein Abdecken der Kernkraftwerksruine mit speziellen Planen vorsieht.

Man will anscheinend vor allem die äußerlich als beschädigt zu erkennenden Reaktoren 1, 3 und 4 mit der Spezialfolie abdecken. Unklar ist dabei, aus welchen Material die Folien sein sollen, um damit Strahlung bzw. das Austreten weiterer radioaktiver Partikel abzufangen.

Ich bin mir allerdings sicher, dass die Planen aus einem undurchsichtigen Material sein werden. Mit diesen Planen lassen sich die Reaktoren nämlich auf prima vor den Blicken unerwünschter Beobachter verbergen.

Überdies sollte man bedenken, dass durch die Planen das Austreten von radioaktiven Stoffen aus den Reaktoren nicht verhindert wird. Man verhindert damit lediglich, dass sich diese Stoffe in der Umwelt verteilen, in dem man sie quasi unter einer Plane "einfängt". Dies hätte dann zur Folge, dass die Konzentration der Teilchen unter der Plane ansteigt, was ein Arbeiten vor Ort noch gefährlicher macht, weil eben die Strahlungsbelastung unter der Folie stark ansteigt.

Ich halte dieses Gedankenspiel nur für einen weiteren Versuch Handlungsfähigkeit zu signalisieren. Umsetzbar wird diese Plane wahrscheinlich nicht sein und wenn könnte dies zu Folgen führen, die jetzt noch nicht abzusehen sind.

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BDI-Präsident Hans-Peter Keitel warnt vor schnellen Atomausstieg

BDI-Präsident Hans-Peter Keitel warnt vor schnellen Atomausstieg: Angesichts des immer deutlicher werdenden Umdenkens der Bundesregierung in der Frage des Atomaufstiegs, wird man in einigen Bereichen der Industrie offenbar nervös.

BDI-Präsident Hans-Peter Keitel sagte dem Magazin Stern: "Ich halte es für sportlich, wenn man nach 48 Stunden eine fertige Meinung hat. Jeder täte gut daran, nicht schon Ergebnisse zu verkünden, sondern die Zeit zu nutzen, um ein belastbares Energiekonzept zu erarbeiten. [...] Wir müssen unglaublich aufpassen, dass in der Diskussion um die Atomenergie unser wirtschaftlicher Erfolg nicht unter die Räder kommt. [...] Umweltminister Röttgen muss möglicherweise im Industrieland Nordrhein-Westfalen bei Wahlen antreten, und er muss sagen, wie Strom bezahlbar bleibt."

Generell scheint dem BDI-Präsidenten alles viel zu schnell zu gehen. "Dauernd brummt der Blackberry, dauernd wird nach endgültigen Antworten verlangt. [...] Manchmal vermisse ich die kreativen Ruhephasen eines geordneten Betriebs. Was war das schön, wenn ich auf Dienstreise in Australien war. Da gab es nur ein Faxgerät und für eine Antwort an die Zentrale hatte man - dank der Zeitverschiebung - zwölf Stunden Zeit", so Keitel.

Der Standpunkt Keitels ist unterdessen mehr als verständlich, befinden sich ins einem Verband doch auch die Atomkraftwerksbetreiber, die bei einem Atomausstieg auf Milliarden-Gewinne verzichten müssten.

In meinen Augen wird hier nur versucht Ängste zu schüren. Überspitzt könnte man sagen, beim BDI argumentiert man nach dem Motto: 'Wenn wir die Atomkraftwerke abschalten, bricht ganz Deutschland zusammen.'

Dies wird gewiss nicht passieren, zumal ein radikaler Einstieg in die erneuerbaren Energien große Chancen bieten. Deutschland könnte mit einem schnellen Ausstieg aus der Atomenergie zum Marktführer in einem Wirtschaftsbereich werden, der möglicherweise der Wichtigste in den kommenden 50 Jahren werden wird. Vermutlich wird sich beim BDI in diesem Fall keiner mehr beschweren.

In einem hat Keitel aber Recht. Panik bringt jetzt nichts. Man sollte einen kühlen Kopf bewahren und ein ehrgeiziges Energiekonzept erstellen, dass möglichst schnell auf die Atomenergie verzichten kann.

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Tanker-Explosion in Lingen: Ursache weiter unklar

Tanker-Explosion in Lingen: Ursache weiter unklar: Am Montagabend brach ein Feuer im Hafen von Lingen aus. Beim Beladen eines Tankers mit 900.000 Litern Benzin kam es zum Brand, welcher drei Explosionen nach sich zog. Die Ursache ist noch immer unklar.

Die Feuerwehr konnte das Feuer nach mehreren Stunden löschen und verhinderte damit das Übergreifen der Flammen auf andere Tankschiffe. Das Schiff sank, doch der Benzinteppich im Raffineriehafen von Lingen brannte weiter.

Auch am Mittwoch dauern die Aufräumarbeiten weiter an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung, doch auch ein technischer Defekt wird zur Stunde nicht ausgeschlossen. Die endgültige Klärung der Brandursache kann aber wahrscheinlich erst in einigen Tagen geklärt werden.

Um die Ursache zu klären, muss der gesunkene Tanker gehoben werden, was mehrere Tage in Anspruch nimmt. Die fünfköpfige Besatzung des Tankers konnte sich bei dem Feuer noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ein Mann wurde leicht verletzt.

Wer die Bilder des flammenden Infernos sehen möchte, sollte sich das folgende Video anschauen:


Dank der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

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SPD-Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz fordert zum Boykott der Islamkonferenz auf

SPD-Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz fordert zum Boykott der Islamkonferenz auf: Der Start des neuen Innenministers Hans-Peter Friedrich (CSU) ins Amt lief alles andere als gut. Erst verklärte in den Augen vieler in einem Interview nur wenige Stunden nach Amtsantritt die Rolle des Islam in Deutschland und dann wollte er die gestern erstmals unter seiner Federführung stattfindende Islamkonferenz zur Extremismus- und Terror-Abwehr nutzen, was ihm teilweise sarkastische Kritik der Teilnehmer einbrachte.

Als Folge dessen ruft die Integrationsbeauftragte der SPD Aydan Özoguz nun offen zum Boykott der Islamkonferenz auf. "Die Muslime sollten nicht mehr an der Islamkonferenz teilnehmen, bis ein anderer die Leitung übernimmt. [...] Ich halte ihn für die absolute Fehlbesetzung in seinem Amt", so Özoguz. Friedrich missbrauche die Teilnehmer der Islamkonferenz, um sein politisches Profil als Hardliner zu schärfen, so die SPD-Politikerin weiter.

Statt sich um das Vertrauen der muslimischen Verbände in Deutschland zu bemühen, gebe sich Friedrich spaltend, kritisierte die SPD-Politikerin. "Er macht so viel von dem kaputt, was andere seit Jahren für eine gelingende Integration aufgebaut haben" so Özoguz weiter.

Auch in den eigenen Reihen scheint der Innenminister nur bedingt anzukommen. So seien aus der FDP kritischen Stimmen über das Vorgehen Friedrichs zu hören gewesen. Die Islamkonferenz in Deutschland steht nach dem gestrigen Tag jedenfalls vor ihrem Scheitern. Daran tragen allerdings beide Seiten eine Mitschuld.



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Todesstrafe in Arizona: 47-jähriger Mann hingerichtet

Todesstrafe in Arizona: 47-jähriger Mann hingerichtet: Über das Thema der Todesstrafe wird in zahlreichen Ländern stark diskutiert. Vielerorts wurde sie längst abgeschafft, in den USA sterben jedoch noch immer Menschen durch die Todesstrafe.

So ist es jetzt in Arizona geschehen. In dem US-Bundesstaat wurde nun ein 47-jähriger Mann hingerichtet und das, obwohl es starke Zweifel an seiner Schuld gab.

Der Mann soll im Jahr 1989 ein Geschäft in Phoenix überfallen und dabei zwei Menschen getötet haben. Über Jahre hinweg hatte der Mann bis zuletzt seine Unschuld beteuert, doch das brachte ihm letztlich nichts.

Der Oberste Gerichtshof in Arizona lehnte nun die Aufschiebung der Hinrichtung ab, und das, obwohl Mike Burke, der Anwalt des Getöteten, zuvor "beträchtliche Zweifel" an der Schuld seines Mandanten geäußert hatte.

Amnesty International berichtet inzwischen im Übrigen von einem erfolgreichen Kampf gegen die Todesstrafe. Immerhin hätten 31 Länder die Todesstrafe in den vergangenen zehn Jahren abgeschafft, zuletzt Gabun und die Mongolei, wie es im Jahresbericht "Todesurteile und Hinrichtungen 2010" heißt.

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Andrea Petkovic erreicht Halbfinale bei WTA-Turnier in Miami

Andrea Petkovic erreicht Halbfinale bei WTA-Turnier in Miami: Deutschlands derzeit beste Tennisspielerin hat ihren Siegeszug beim WTA-Turnier in Miami in der vergangenen Nacht fortgesetzt. Die 23-jährige besiegte im Viertelfinale des Turniers dies an Nummer 6 gesetzte Serbin Jelena Jankovic und zog damit ins Halbfinale ein. Dort trifft sie nun auf die Russin Maria Scharapowa.

Petkovic drehte nach verlorenem ersten Satz auf und siegte am Ende mit 2:6, 6:2 und 6:4. Dabei kam der deutschen das Wetter zu Hilfe. Nach dem ersten Satz, den Petkovic deutlich mit zwei abgegebenen Aufschlagspielen verlor, setzte Regen in Miami ein. Das Match musste für knapp anderthalb Stunden unterbrochen werden.

Nach der Regenpause drehte Petkovic auf und gewann den zweiten Satz gegen die Weltranglistensiebte souverän. Im entscheidenden dritten Satz bewies die Deutsche dann große Moral und konnte das Match nach 2:4 Rückstand nach insgesamt 2:42 Minuten noch gewinnen.

Heute wartet nun Maria Scharapowa auf Petkovic. An das Duell mit der Russin dürfte die Deutsche gute Erinnerungen haben. Zuletzt besiegte sie sie im Achtelfinale der Australian Open. Schon jetzt dürfte Petkovic den Sprung in die Top 20 der Weltrangliste geschafft haben. Sie setzt damit ihren Weg in die Weltspitze unvermindert fort.



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Geiselnehmer von Bad Langensalza in Psychiatrie

Geiselnehmer von Bad Langensalza in Psychiatrie: Erst überfiel er einen Supermarkt im thüringischen Bad Langensalza, dann nahm er seinen eigenen Sohn als Geisel und verschanzte sich in seiner Wohnung.

Die Geiselnahme in Bad Langensalza endete nach mehreren Stunden am gestrigen Abend unblutig. Gegen 18 Uhr stürmte ein Spezialeinsatzkommando die Wohnung und befreite den 4-jährigen Sohn aus der Gewalt seines Vaters. Dieser wurde heute in die Psychiatrie eingeliefert.

"Wir gehen davon aus, dass der Mann krank ist. Eine medizinische Bestätigung gibt es dazu noch nicht", so Polizeisprecher Thomas Soszynski. Doch der 30-jährige Hartz-IV-Empfänger soll bereits in psychiatrischen Behandlung gewesen sein und Psychopharmaka genommen haben.

Als die Polizisten nach dem Überfall an der Wohnungstür des 30-jährigen auftauchten, habe dieser gedroht, alle würden sterben und alles würde in die Luft fliegen, sollten sie sich Zugang zu der Wohnung verschaffen. Mehrere Stunden versuchten die Polizisten per Telefon den Mann zum Aufgeben zu überreden.

Die Gespräche gestalteten sich jedoch immer schwieriger, sodass das Einsatzkommando schließlich einen günstigen Moment abpasste, um die Wohnung doch zu stürmen. Heute soll ein Richter entscheiden, ob gegen den Geiselnehmer Haftbefehl erlassen wird.

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WWDC 2011 trotz iPhone 5-Gerücht bereits ausverkauft

WWDC 2011 trotz iPhone 5-Gerücht bereits ausverkauft: Vom 6. bis zum 10.Juni wird in San Francisco die Worldwide Developers Conference 2011 stattfinden. Es wird erwartet, dass Apple hier seine neuesten Entwicklungen vorstellen wird. Allerdings gab es gestern Gerüchte, wonach das iPhone 5 nicht in diesem Rahmen vorgestellt werden soll. Vielmehr soll es noch ein großes Herbst-Event geben.

Die Interessenten scheint dies nicht wirklich zu stören. Innerhalb weniger Stunden nach Bekanntgabe des Termins seien die 5.000 durch Apple zum Preis von 1.600 US-Dollar angebotenen Tickets ausverkauft gewesen. Inzwischen sollen sie im Internet bereits zum Dreifachen des Einkaufspreises gehandelt werden.

Als relativ sicher gilt, dass auf dem WWDC 2011 Mac OS X 10.7 Lion vorgestellt werden wird. Überdies ist zu hören, dass es einen ersten Einblick auf iOS 5 geben wird. Generell scheint der WWDC 2011 stark im Software-Fokus zu stehen. Über neue Hardware von Apple, die auf dem Kongress vorgestellt werden könnte, gibt es bislang keine Meldungen.

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Genshagen: Mutter setzt Baby an Bushaltestelle aus

Genshagen: Mutter setzt Baby an Bushaltestelle aus: An der Bushaltestelle in Genshagen hängt ein großes Plakat mit der Aufschrift "Überleben sichern". Genau dort legte eine 25-jährige ihr Baby am Dienstagmorgen ab und wählte selbst den Notruf.

Gegen 9.20 Uhr ging in der Zentrale der Notruf ein, an einer Bushaltestelle in Genshagen liege eine blaue Decke und darin bewege sich etwas, berichtete die Frau. Wenig später trafen die Beamten an der Haltestelle ein und entdeckten ein kleines Mädchen, welches in die Decke gewickelt war.

Das Baby wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. "Das Baby war stark unterkühlt, befand sich aber nicht in Lebensgefahr", sagt Svea Kallies, Polizeisprecherin von Teltow-Fläming. Um Spuren zu sichern, wurde der Haltestellenbereich abgesperrt. Doch den Beamten fiel eine interessierte Frau auf, die die Arbeit genau beobachtete.

Als sie sich beobachtet fühlte, lief sie weg, konnte jedoch einige Meter weiter gestellt werden. Die 25-jährige hatte Blut an ihre Kleidung und wurde vorläufig festgenommen. Sie gestand daraufhin, dass sie die Mutter sei, die ihr Kind ausgesetzt hatte und auch bei der Notrufzentrale anrief.

Die überforderte Mutter, welche noch bei ihren Eltern lebt und erst am Montag entbunden hatte, wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

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Rot-Grün legt in Wahltrend auf Bundesebene weiter zu, Linkspartei schwächelt

Rot-Grün legt in Wahltrend auf Bundesebene weiter zu, Linkspartei schwächelt: Im wöchentlich veröffentlichten Wahltrend des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag des Magazins 'Stern' und des TV-Senders RTL konnte Rot-Grün offenbar schon im Vorfeld des Wahlerfolgs in Baden-Württemberg profitieren.

Demnach legten die Grünen einen Prozentpunkt in der Wählergunst zu. 21 Prozent der Befragten würden sich derzeit für diese Partei entscheiden. Die SPD liegt hingegen weiter bei 25 Prozent. Wenn am kommenden Sonntag gewählt würde, käme Rot-Grün demnach auf 46 Prozent.

Damit liegt man weiter deutlich vor dem bürgerlichen Lager. Schwarz-Gelb kommt derzeit gemeinsam nur auf 38 Prozent. CDU und FDP konnten ihre Umfragewerte der Vorwoche halten und liegen derzeit bei 33 bzw. 5 Prozent.

Großer Verlierer der Erhebung ist die Linkspartei. Sie stürzt auf den schlechtesten Umfragewert seit der Fusion von WASG und PDS im Jahr 2007. Nur noch 8 Prozent würden sich derzeit für die Linkspartei entscheiden. Das ist ein Punkt weniger als in der Vorwoche und der zweite Verlust eines Prozentpunktes in Folge. Andere Parteien würden demnach ebenfalls auf 8 Prozent kommen.

Trotz der gestiegenen Zahlen würde diese vom 21. bis 25. März 2011 repräsentativ mit 2503 Befragten durchgeführte Umfrage keine Mehrheit für Rot-Grün ergeben. Möglich wäre hier eine große Koalition oder ein Schwarz-Grünes Bündnis.

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Magdalena Brzeska und Sebastian Sabolocka: Scheidung nach 15 Monaten

Magdalena Brzeska und Sebastian Sabolocka: Scheidung nach 15 Monaten: Nur 15 Monate haben sie es miteinander ausgehalten, jetzt lassen sich Magdalena Brzeska und Sebastian Sabolocka scheiden.

Die frührere Turnerin Magdalena Brzeska möchte sich nach einem guten Jahr Ehe von ihrem ein Jahr jüngeren Mann Sebastian Sabolocka scheiden lassen. Der Bunten gegenüber erklärte sie, sie vermisse "Verantwortung, Fürsorge, Kontinuität und eine gewisse Alltagsplanung" bei ihrem Mann. Daher habe sie diese Entscheidung getroffen.

Sie geht davon aus, dass die Ehe viel zu überstürzt kam und sagt: "Ich glaube, er war zu jung, um zu begreifen, was es bedeutet, eine Frau mit zwei Kindern zu heiraten." Magdalena Brzeska hat zwei Kinder im Alter von neun und zehn Jahren mit ihrem Ex-Mann, dem Fußballer Peter Peschel.

Dennoch trennen sich beide ohne Ärger. Es ist eine einvernehmliche Scheidung. Beide haben sogar einen gemeinsamen Anwalt. Für Brzeska war es offenbar genau die richtige Entscheidung. So sagte sie befreit: "Nach sechs harten Monaten voller Schmerz und Tränen fühlt sich das jetzt wie ein Befreiungsschlag an, der mir endlich wieder erlaubt durchzuatmen."

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Frank-Walter Steinmeier löst Angela Merkel als vertrauenswürdigster Politiker ab

Frank-Walter Steinmeier löst Angela Merkel als vertrauenswürdigster Politiker ab: Das Vertrauen der Deutschen in Bundeskanzlerin Angela Merkel leidet offenbar unter ihrer Atom-Kehrtwende und der Enthaltung im UN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung über die Resolution 1973, zum Schutz der libyschen Zivilbevölkerung. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa für das Magazin 'Stern' musste Merkel ihre Spitzenposition beim Ranking der vertrauenswürdigsten Politiker an Frank-Walter Steinmeier abgeben.

Auf einer Skala von 0 (kein Vertrauen) bis 100 (sehr hohes Vertrauen) konnte sich Steinmeier im Vergleich zur letzten Erhebung von Ende Dezember um einen Punkt verbessern. Der SPD-Fraktionsvorsotzende im Bundestag liegt nun bei 56 Punkten. Kanzlerin Merkel verlor dagegen 4 Punkte und kommt nun nur noch auf 55 Punkte. Ihren Spitzenplatz in diesem Ranking büßte sie damit erstmals seit langer Zeit ein.

Auf dem dritten Platz folgt Thomas de Maizière, der 4 Punkte zulegen konnte und nun bei 52 Punkten liegt. Schlusslichter in diesem Ranking sind zwei FDP-Politiker. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle verlor 2 Punkte und kommt nun auf 32 Punkte. Nur Außenminister Guido Westerwelle ist noch schlechter. Er gewann zwar zwei Punkte, kommt aber trotzdem nur auf 31 Punkte.

Die Erhebung zeigt deutlich, dass die Bundesregierung durch ihren Zickzack-Kurs deutlich an Vertrauen verloren hat. Vor allem das Vertrauen in die FDP scheint zu leiden.

Die jetzt veröffentlichten Zahlen dürften weiter dazu beitragen, dass es in CDU und FDP weitere Diskussionen über die Ausrichtung der Partei geben wird. Es dürfte interessant werden zu sehen, wie die Bundesregierung das verlorene Vertrauen wiedererlangen will.

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Prinz Harry: Mit Kriegs-Veteranen zum Nordpol

Prinz Harry: Mit Kriegs-Veteranen zum Nordpol: Die Hochzeit seines Bruders William ist noch einige Tage hin. Diese Zeit vertreibt sich Prinz Harry mit einem ganz besonderen Abenteuer.

Gemeinsam mit Krieg-Veteranen, die im Irak und Afghanistan ihr Leben riskierten, möchte der britische Prinz zum Nordpol wandern. Dabei handelt es sich um eine Wohltätigkeitsexpedition ehemaliger Offiziere im Alter von 24 bis 30 Jahren, die 320 Kilometer zu Fuß bis zum Nordpol zurücklegen wollen.

Der Königspalast teilte nun mit, dass Prinz Harry die Gruppe fünf Tage lang begleiten möchte. Der Sinn der Wanderung ist das Erreichen des Nordpoles, um durch die Aktion 2 Millionen Pfund durch Spenden zu erhalten. Dieses Geld soll dann verwundeten Soldaten zugute kommen.

Noch nie hat es ein Behinderten-Team geschafft, den Nordpol ohne Hilfe zu erreichen. Die Männer auf Prothesen ziehen ihre schweren Schlitten ganz allein und kämpfen sich in Richtung Nordpol.

Auch Prinz Harry möchte sich an der Aktion "Walking with the Wounded" beteiligen und stieß am Dienstag zu der Gruppe hinzu. In Longyearbyen auf Spitzbergen bereitet er sich auf die Expedition vor. Fünf Tage lang möchte er mit den Veteranen wandern und ist entsprechend auch pünktlich am 29. April zurück in London, wenn sein Bruder Prinz William seiner langjährigen Freundin, Kate Middleton, das Ja-Wort gibt.

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Klonfleisch muss in der EU nicht gesondert gekennzeichnet werden

Klonfleisch muss in der EU nicht gesondert gekennzeichnet werden: Verbraucher in der europäischen Union werden auch in Zukunft nicht erfahren, ob sie Fleisch kaufen, dass von geklonten Tieren oder deren Nachkommen stammt. Eine entsprechende Regelung, die das Ziel hatte einen Verbot oder zumindest eine Kennzeichnung von so genanntem Klonfleisch einzuführen, scheiterte in der Nacht zum Dienstag in Brüssel.

Die Europaabgeordnete Dagmar Roth-Behrendt (SPD) erklärte, dass vor allem Deutschland, Spanien, Großbritannien, Schweden und die Niederlande mit der Ablehnung aller Kompromissvorschläge der Verhandlungsführer des Europaparlaments für das Scheitern der Verhandlungen gesorgt hätten.

Nun gelten weiterhin die bisherigen Vorschriften. Warum man sich am Ende nicht einigen konnte, ist unklar. Eigentlich sah es in den letzten Wochen so aus, als seien sich EU-Parlamentarier und die Vertreter der EU-Staaten darin einig, dass der Handel mit Fleisch und Milch von Klontieren selbst verboten werden soll. Offenbar forderte das EU-Parlament aber auch den Verbot des handels mit Fleisch und Milch von Nachkommen der Klontiere.

Es wird für möglich gehalten, dass ein entsprechendes Verbot auf Unmut in den USA gestoßen wäre, weil dort Klonfleisch bereits seit längerem an der Tagesordnung ist. Entsprechende Produkte aus den Vereinigten Staaten hätten nach der angestrebten EU-Regelung nicht mehr in Europa verkauft werden können.

Foodwatch-Vizepräsident Matthias Wolfschmidt kritisierte das Scheitern: "Sichere Exportmärkte für europäische Agrarüberschüsse sind offenbar wichtiger als die elementaren Transparenzrechte der Verbraucher".

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