Dienstag, 31. Mai 2011

Energiewende: E.on klagt gegen Brennelementesteuer

Energiewende - E.on klagt gegen Brennelementesteuer: Das Atom-Moratorium hat man bei E.on stillschweigend hingenommen, wohl in der Hoffnung, dass danach alles weiterlaufen würde, wie bisher. Seit Sonntag steht aber fest, dass bis spätestens 2022 aus der Atomenergie ausgestiegen und die Brennelementesteuer beibehalten wird.

Dass diese Entscheidung E.on nicht gefällt, ist selbstredend. Aus diesem Grund ist es auch wenig überraschend, dass sich der Atomkonzern zu einer Klage gegen die Brennelemtesteuer entschlossen hat, wie am heutigen Dienstag mitgeteilt wurde.

In einer Mitteilung des Konzerns hieß es: "Die Beibehaltung der Steuer bei deutlich reduzierten Laufzeiten wirft zusätzliche Rechtsprobleme auf". Man erwarte "den gebotenen Ausgleich" für den mit dem Atomausstieg verbundenen "Vermögensschaden in Milliardenhöhe". In diesem Punkt wolle man aber zunächst auf Gespräche setzen (wie gnädig!).

Die Brennelementesteuer als solche habe man schon in Verbindung mit der Laufzeitverlängerung von Schwarz-Gelb aus dem Herbst aus verfassungs- und europarechtlichen Gründen für rechtswidrig gehalten. Außerdem sei sie kontraproduktiv, "weil sie Milliardensummen abschöpft, die nicht mehr für Investitionen in den Umbau des Energiesystems zur Verfügung stehen werden".

Man mag mir verzeihen, wenn ich angesichts dieser Mitteilung ein wenig wütend werden. Ich kann mich da nur fragen, was die E.on-Oberen eigentlich denken, wer sie sind. 'Man wolle zunächst auf Gespräche setzen'. Da haben wir aber noch mal Glück gehabt!

Was das Abschöpfen von Milliardensummen betrifft, so bin ich der Meinung, dass E.on in den letzten 10 Jahren genügend Zeit hatte seine Milliardengewinne in erneuerbare Energien zu investieren. Dabei ist für meine Begriffe längst nicht genügend geschehen. Warum auch? Man hatte ja die Aussicht, dass die AKWs noch Jahre länger laufen würden. Hätte man Windräder aufgestellt, hätte man den AKW-Strom durch den Einspeisevorzug der erneuerbaren Energien vielleicht nicht verkaufen können.

Ganz generell halte ich auch die Klage gegen eine Steuer für einen ziemlichen Affront. Ich könnte mich schließlich auch hinstellen und argumentieren, dass mich die Mehrwertsteuer im europäischen Wettbewerb hindert. Man würde mich nicht einmal bis zum Briefkasten des Gerichts lassen, um die Klage einzuwerfen. Ich hoffe, dass man mit E.on auf eine ähnliche Weise verfahren wird.

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EHEC-Welle: Spanische Gurken doch nicht Quelle für Infektionen

EHEC-Welle - Spanische Gurken doch nicht Quelle für Infektionen: Rückschlag beim Kampf gegen die EHEC-Welle! Spanische Gurken sind offenbar doch nicht die Träger der Keime. Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) erklärte heute: "Unsere Hoffnung, die Quelle der schweren Komplikationsfälle mit HUS-Syndrom zu entdecken, hat sich bei diesen ersten Ergebnissen leider nicht erfüllt".

Zwar wurden auf den spanischen Gurken EHEC-Erreger gefunden. Dabei handelte es sich aber nicht um den Stamm, der für die Infektionswelle verantwortlich ist. Prüfer-Storcks betonte, dass es noch zwei weitere Proben ausstehen würden. Man rechnet offenbar damit, dass diese Proben auch negativ sind.

Sie sagte ebenfalls, dass es trotzdem richtig gewesen sein wäre, vor den Gurken zu warnen. Die Verunreinigungen könnten sehr wohl eine EHEC-Infektion auslösen, betonte die Senatorin. Die neuen Ergebnisse könnten jedoch dafür sorgen, dass Spanien Schadensersatz von Deutschland für die Gurken fordert.

Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 15. Außerdem gibt es das erste Todesopfer außerhalb Deutschlands. Eine Schwedin, die vor einigen Tagen in Deutschland gewesen ist, ist heute an EHEC verstorben.

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PSN-Hack: PlayStation Store ab Ende der Woche wieder online

PSN-Hack - PlayStation Store ab Ende der Woche wieder online: Mehr als einen Monat nachdem es Hacker gelungen war Millionen Nutzerdaten aus Sony Netzwerk für die PlayStation 3 zu stehlen, soll der PlayStation Store, über den sich Spieler Zusatzinhalte für ihre Spiel, Demos oder kleinere Einzelspiele herunterladen können, am Ende der Woche wieder online gehen.

Neben dem allgemeinen PlayStation-Store werden auch In-Game-Shops verschiedener Spiele wieder funktionieren. Außerdem sollen auch die Funktionen des Musik-Dienstes Qriocity für PS3, PSP, VAIO und andere PCs wieder über zu nutzen sein.

Allerdings gilt dieser Zeitplan vorerst nur für Europa, Nord- und Südamerika, sowie Ozeanien. In Asien wird der PlayStation Store wohl noch etwas längere Zeit nicht zu erreichen sein. Hier forderten die Regierungen einiger Länder von Sony bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, ehe das Store wieder online gehen darf. Dazu kommt, dass das PSN in diesen Regionen auch erst am vergangenen Samstag wieder freigeschaltet wurde.

Sobald der PlayStation Store hierzulande wieder online geht, sollte eigentlich auch das von Sony angekündigte "Willkommen-Zurück-Programm" wieder zur Verfügung stehen. Diese stellt PS3 und PSP-Nutzern eine gewisse Anzahl von kostenlosen Spielen in Aussicht.

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Arbeitslosenzahl im Mai unter 3 Millionen gesunken

Arbeitslosenzahl im Mai unter 3 Millionen gesunken: Der Boom in Deutschland hält weiter an. Die Wirtschafts wächst. Der Staat bekommt mehr Geld in seine Taschen gespült und muss gleichzeitig wegen weiter sinkender Arbeitslosenzahlen weniger ausgeben.

Im Mai diesen Jahres hat die Arbeitslosenzahl sogar zum ersten mal seit 7 Monaten die 3-Millionen-Marke geknackt, im positiven Sinne. Laut den Angaben der Agentur für Arbeit sank die Zahl der Erwerbslosen im Mai auf 2,96 Millionen Menschen. Das sind 118.000 weniger Jobsuchende als noch im April. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,3 Punkte auf 7,0 Prozent.

Agentur-Chef Frank-Jürgen Weise sagte zu den guten Zahlen: "Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat sich auch im Mai fortgesetzt. Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind gestiegen". Der Arbeitsmarkt profitiere auch weiterhin vom stabilen Aufschwung der deutschen Wirtschaft.

Volkswirte großer deutscher Kreditinstitute gehen davon aus, dass die Arbeitslosenzahl im Jahr 2011 die Marke von 3 Millionen nicht wieder überschreiten wird. Es ist sogar eher mit einem weiteren Schrumpfen der Zahlen zu rechnen.

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Geflügelpest: 30.000 Tiere wegen Tierseuche getötet

Geflügelpest: 30.000 Tiere wegen Tierseuche getötet: Inzwischen weiß man gar nicht mehr, was man noch essen kann. Die meisten Deutschen machen bereits einen großen Bogen um Gurken, Tomaten und Salat, weil sie Angst vor EHEC haben und nun ist auch das Geflügel nicht mehr sicher.

Aus Angst vor der Ausbreitung der Geflügelpest in Ostwestfalen wurden bereits 30.000 Tiere vorsorglich getötet. Bis Dienstagabend sollen weitere 30.000 hinzu kommen, gab die Kreisverwaltung am Montag bekannt. Nach ersten Angaben seien vier Betriebe an fünf Standorten von der Geflügelpest betroffen.

Bei den erkrankten Tieren wurde allerdings nicht der gefährliche Erreger H5N1 nachgewiesen, die so genannte Vogelgrippe, die vor einigen Jahren bereits zu schweren Erkrankungen bei Menschen führte.

Bis zum Dienstag gilt vor allem im Süden des Kreises ein strenges Transportverbot für Geflügel, um die Auswirkungen der Geflügelpest so gering wie nur möglich zu halten. Im gesamten Kreis gebe es Geflügel in einer Menge von 3,5 Millionen.

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Forsa-Wahltrend: SPD kann 3 Punkte zulegen, Union auf Jahrestief

Forsa-Wahltrend - SPD kann 3 Punkte zulegen, Union auf Jahrestief: Der wöchentliche Wahltrend des Meinungsforschungsinstituts Forsa aus dieser Woche liefert die Erkenntnis, dass die SPD vom Wahlerfolg in Bremen profitieren kann. Hingegen nimmt die Union durch die Niederlage offenbar auch auf Bundesebene Schaden.

Der im Auftrag des Magazin 'stern' und des TV-Senders RTL durchgeführten Umfrage zu Folge kommen CDU und CSU in dieser Woche lediglich auf 30 Prozent. Das sind zwei Punkte weniger als bei der letzten Umfrage vor einer Woche. Auch die FDP muss wieder Boden hergeben. Die Liberalen kämen in dieser Woche auf 4 Prozent und würden den Einzug in den Bundestag verpassen. Gemeinsam wäre Schwarz-Gelb damit bei 34 Prozent.

Ganz anders sieht die Situation im rot-grünen bzw. grün-roten Lager aus. Für SPD und Grüne würden sich derzeit 50 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden. Die Sozialdemokraten können dabei 3 Punkte gut machen und liegen damit nun bei 24 Prozent. Die Grünen verharren bei 26 Prozent und würden demnach den Kanzler in einer Koalition mit der SPD stellen. Die Linkspartei verliert einen Punkt und kommt auf 8 Prozent. Sonstige Parteien würden ebenfalls 8 Prozent erreichen.

In den Augen von Forsa-Chef Manfred Güllner sind die Verluste der CDU mit der aufkommenden Debatte über die Großstadtkompetenz der Partei und der lauter werdenden Kritik am Kurs von Angela Merkel zu erklären. Die Wähler seien verunsichert, so Güllner. Tatsächlich dürfte die Unruhe in der Union noch größer werden, wenn die Partei unter die psychologisch wichtige Marke von 30 Prozent fällt.

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Prinz Frederic von Anhalt: Tablettensucht und Entzug

Prinz Frederic von Anhalt: Tablettensucht und Entzug: Bisher richteten sich alle Augen immer auf Zsa Zsa Gabor, die kranke Ehefrau von Prinz Frederic von Anhalt. Auch er selbst kümmerte sich mehr um sie als um sich selbst, sodass ihm erst jetzt bewusst wurde, dass auch er ein Problem hat. Wie er selbst zugibt, ist er tablettensüchtig und will sein Problem jetzt in die Hand nehmen und einen Entzug machen.

Bisher dachte man, nur die 94-jährige Zsa Zsa Gabor habe gesundheitliche Probleme. Die frühere Hollywood-Diva hatte bereits zahlreiche Krankenhausaufenthalte, ihr musste gar ein Bein abgenommen werden und stets wachte Prinz Frederic von Anhalt an ihrem Bett. Nun hat der 67-jährige bemerkt, dass er sich auch um sich kümmern muss: "Ich habe ein Drogenproblem!", gesteht er der Bunten.

Zum Einschlafen habe er oftmals Schlaftabletten genommen, über den Tag vermehrt Valium. Seiner Frau geht es langsam besser, diese kann das Krankenhaus wieder verlassen, dafür muss nun Prinz Frederic seine Koffer packen. Der 67-jährige begibt sich in den Entzug. "Ich nehme seit neun Monaten Tabletten. Ohne Schlaftabletten kann ich nicht mehr schlafen, ohne Valium den Tag nicht überstehen – ich habe ständig Schmerzen", klagt er.

Auch sonst geht es ihm nicht gut: "In den letzten zwei Wochen habe ich zwölf Pfund abgenommen, ich komme kaum noch zum Essen. Früher war ich immer stark, jetzt bin ich schwach geworden – und das will ich nicht sein!" Als einzigen Ausweg sieht er nun den Entzug.

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iPad 2-Jailbreak: @veeence disqualifiziert sich als Quelle

iPad 2-Jailbreak - @veeence disqualifiziert sich als Quelle: Dass sich der Jailbreak für das iPad 2 in der Entwicklung befindet, dürfte mittlerweile allen klar sein, die hier oder in anderen Blogs, die sich mit dem Thema beschäftigen, häufiger lesen. Das Chronic Dev Team ist an der Sache dran und scheint auch Fortschritte zu machen. Einen Release-Termin wollte oder konnte man bislang aber nicht nennen.

Nun hat sich der Betreiber des iPhone-Wiki @veeence zu dem Thema geäußert. Über Twitter verbreitete er: "It'll likely work on the iPad 2G as well, as soon as it gets jailbroken. Rough ETA is about 3 weeks, according to @p0sixninja."

Der grob geschätzte Release-Termin sollte also in 3 Wochen stattfinden. Die Blogger des iphonedownloadblog wollten es genauer wissen und bekamen Auskunft von Hacker iH8sn0w. Dieser hat zwar nichts mit dem Chronic Dev Team und damit wohl auch nicht mit dem iPad 2-Jailbreak zu tun, gab aber trotzdem vielsagenden Worte.

"Hi, can you refrain from posting anything from @veeence? Hes nothing but a twitter troll. He even got kicked off the MyGreatFest talk!", so der Hacker.

@veeence ist demnach also nur ein Twitter-Troll, dessen Aussagen man nicht so ernst nehmen sollte. So schade es auch ist, durch diese Direct Message dürfte wohl klar sein, dass die Aussagen der 3 Wochen bis zum Release des Jailbreaks für das iPad 2 aus der Luft gegriffen ist.


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Big Brother 11: Ehefrau Fabienne gewinnt sexy Fotoshooting

Big Brother 11: Ehefrau Fabienne gewinnt sexy Fotoshooting: Die Zuschauer haben gewählt, sie haben entschieden, wer die "Schärfste" im Big Brother-Haus ist. Die Bewohnerinnen bekamen in der vergangenen Woche den Auftrag, ein sexy Fotoshooting mit Jordan als Fotografin zu machen. Die Bilder wurden dann bei Bild zu Wahl gestellt und es durfte fleißig abgestimmt werden.

Gestern wurde schließlich verkündet, welche die heißeste Frau im Haus sei. Das Bild der Siegerin hing verhüllt an der Wand und so durfte das Geheimnis ausgerechnet von Timmy gelüftet werden. Er zog den schwarzen Vorhang zur Seite und präsentierte das Bild seiner Ehefrau Fabienne.

Fabienne gewinnt also das sexy Fotoshooting und musste dafür den ein oder anderen fiesen Blick Valencias ertragen. Diese hatte sich offenbar auch gute Chancen auf den Sieg ausgerechnet, ging letztlich jedoch leer aus. Dafür bekam Valencia im Laufe der Show noch gut zu essen, schließlich war sie es, die die Heuschrecken am Spieß wie kein anderer verputzte. Diese mussten gegessen werden, da die Bewohner das vorherige Match verloren hatten.

Fabienne selbst schien der Sieg beim sexy Fotoshooting sogar etwas zu beschämen. Sie wusste gar nicht, wo sie hinschauen sollte, als sie von ihren Mitbewohnern beglückwünscht wurde.

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Samsung Galaxy S3 soll bereits im Frühling 2012 auf den Markt kommen

Samsung Galaxy S3 soll bereits im Frühling 2012 auf den Markt kommen: Das Samsung Galaxy S2 ist noch gar nicht so lange zu haben, da gibt es schon relativ belastbare Aussagen über den Nachfolger von Samsungs derzeitigem Spitzenmodell. Wie der Präsident von Samsungs mobiler Sparte, J. K. Shin, dem Blog engadget bestätigte soll das Samsung Galaxy S3 im Frühjahr des Jahres 2012 erscheinen.

Dabei erklärte er auch, dass der Rechtsstreit mit Apple keinen Einfluss auf die Entwicklung und Produktion des Galaxy S3 haben wird. Außerdem betonte er, dass Samsung für seine Begriffe niemals von Apple kopiert habe.

Passend zu dieser Bestätigung gibt es auch bereits erste Gerüchte zur technischen Spezifikation des S3. So wird gemutmaßt, dass das Display mit einer noch größeren Auflösung als beim Galaxy S2 (400 mal 800 Pixel) ausgestattet wird. Dazu soll es eine bessere Kamera geben und außerdem dürfte der Prozessor einen weiteren Leistungsschub erhalten. Bis zu 1,8 GHz sind hierbei im Gespräch.

Neben der Bestätigung für das Galaxy S3 kündigte Shin ebenfalls ein neues Tablet an. Das Galaxy Tab 4G soll LTE (Long Term Evolution) unterstützen und dürfte daher nochmal wesentlich erhöhte Datenübertragungsraten mit dem Internet aufweisen. Zu den technischen Daten ist allerdings noch nichts genaues bekannt. Der Preis soll zwischen 499 und 599 US-Dollar liegen.

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Auftragsmord: Erben lassen Rentnerin in Krefeld töten

Auftragsmord: Erben lassen Rentnerin in Krefeld töten: Wenn man diese Geschichte hört, könnte sie auch glatt aus einem Krimi stammen. Das junge Paar lässt die reiche Rentnerin töten, um an all ihr Geld zu kommen. So etwas passiert allerdings nicht nur in Filmen, sondern auch in der deutschen Stadt Krefeld.

Die 75-jährige Rentnerin Beate S. war finanziell wirklich gut gestellt. Die frühere Bank-Prokuristin hatte einiges Geld in Immobilien angelegt und zudem rund 200.000 Euro angespart. Vor zwei Jahren lernte sie einen neuen Mann kennen, zu dessen Tochter Birgit K. sie ein inniges Verhältnis hatte, denn als er starb, machte sie diese zur Alleinerbin.

Das brachte jedoch den Mann der Tochter, Stefan K., auf dumme Gedanken. Er schmiedete einen Plan, die reiche Rentnerin töten zu lassen, um all ihr Geld zu kassieren, schließlich könne man daraufin "im Geld baden". Somit beauftragte Stefan K. einen Bekannten, den bulgarischen Bordellbesitzer Hristo, der die Rentnerin für 23.000 Euro aus dem Erbe töten solle.

Mitte März fand man Beate S. Sie lag erwürgt in ihrer Wohnung und die Polizei tappte im Dunkeln. Das sollte sich nun ändern, denn plötzlich wurde das verschwundene Handy der Toten wieder eingeschalten. Die Polizei ortete dieses im Bordell des Auftragsmörders. Neben dem Handy entdeckte man auch Waffen und Munition.

Das Paar hat bereits alles gestanden und sitzt nun in Untersuchungshaft. Was aus dem 12-jährigen Sohn wird, weiß niemand.

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EHEC-Welle: Universität Münster entwickelt Schnelltest

EHEC-Welle - Universität Münster entwickelt Schnelltest: Beim Bemühen darum die Ausbreitung des gefährlichen Darmbakteriums EHEC einzudämmen, könnte der Universität Münster nun ein Durchbruch gelungen sein.

Den Wissenschaftlern sei es gelungen mit Hilfe eines molekularbiologischen Verfahrens selbst bei kleinsten Mengen der Erreger innerhalb weniger Stunden die Eigenschaften des Stammes nachzuweisen, der für die derzeitige Infektionswelle verantwortlich ist.

Der Test könne in jedem molekularbiologischen Labor durchgeführt werden. Er setzt dabei offenbar auf die Vervielfältigung einer bestimmten Kombination aus 4 Genen, die für den EHEC-Stamm HUSEC 041 einzigartig ist.

Ein Grund zur Entwarnung ist dies aber trotzdem nicht. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen zur EHEC-Welle. Demnach sind in ganz Deutschland rund 1.400 Menschen mit dem Bakterium infiziert. Etwa 350 davon sollen das lebensbedrohliche hämolytisch-urämische Syndrom ausgebildet haben. Die schweren Komplikation seien bisher 14 Menschen erlegen, von denen 12 Frauen gewesen seien. Es ist damit zu rechnen, dass noch weitere Personen an der Infektion versterben werden.

Unterdessen wird weiter davor gewarnt, rohe Gurken, Blattsalat oder Tomaten zu verzehren. Der EHEC-Erreger stirbt erst bei einer Gar-Temperatur von 70° Celsius ab.



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Vollgestopft: 22 Personen in Achter-Minivan

Vollgestopft: 22 Personen in Achter-Minivan: Da staunten die Polizisten mit Sicherheit nicht schlecht, als sie an der Autobahn 3 bei Deggendorf einen Minivan, welcher für acht Personen ausgelegt ist, im Rahmen einer Verkehrskontrolle stoppten.

Die Beamten hielten das rumänische Fahrzeug für die Routinekontrolle an und trauten ihren Augen nicht. Anstelle von acht Menschen, die normalerweise in dem Minivan Platz finden, saßen gar 22 Personen in dem Wagen. Sie kletterten nach und nach aus dem Fahrzeug.

Insgesamt hatten zehn Erwachsene und zwölf Kinder Platz in dem Van gefunden, die sich auf dem Weg nach Brüssel befanden. Um Platz zu finden, hatte man die hinteren Sitzreihen des Fahrzeuges ausgebaut, sodass letztlich ganze 22 Menschen hineinpassten.

Nach der Kontrolle konnte es so natürlich nicht weitergehen. Die Rumänen wurden mit einem Sammeltaxi zum nächsten Bahnhof gebracht und setzten ihre Reise größtenteils per Zug fort. Dort hatten sie mit Sicherheit um einiges mehr Platz...

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Nvidias Superman 'Kal-El': 5 mal schneller als bisheriger Tegra 2

Nvidias Superman 'Kal-El' - 5 mal schneller als bisheriger Tegra 2: Nvidia ist eine Hausmarke wenn es um die Prozessoren von mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smarphones geht. Der Hersteller, der bei herkömmlichen PCs vor allem auf Grafik-Chips spezialisiert ist, setzte mit seiner Tegra-Baureihe neue Maßstäbe im Bereich der mobilen Datenverarbeitung.

Anfang des Jahres kündigte der Hersteller auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen neuen Chip aus seiner Tegra-Serie an. Unter dem Codenamen 'Kal-El' soll sich ein Quad-Core-Kombiprozessor auf Basis der ARM-Architektur verbergen. Der Chip trägt mit 'Kal-El' nicht umsonst den bürgerlichen Namen von Superman. Bis zu 5 mal höhere Rechenleistungen soll dieser im Vergleich zum Tegra 2 liefern.

Nun zeigte Nvidia erstmals eine Grafikdemo des Chips. Der Clip, den ihr gleich im Video seht, sei auf einem Honeycomb-Entwicklungssystem entstanden. Dessen Kal-El soll sogar noch etwas langsamer laufen als bei Geräten, die mit dem Prozessor in den Handel kommen.

Die Demo zeigt detailgetreue Spiegelungen und eine Vielzahl an Lichteffekten, die augenscheinlich dynamische Beleuchtungen zulassen werden. Besonders beeindruckend finde ich aber die in Echtzeit berechneten Physikeffekte, die nicht den Grafikkern des Kal-El sondern die 4 Cortex-A9-Kerne nutzen.



Sollte der Chip letztendlich halten, was er in der Demo verspricht, dann könnte Nvidia der nächste große Wurf gelingen. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass Kal-El noch nicht das Ende der Fahnenstange ist. Bis zum Jahr 2014 soll ein Prozessor entwickelt werden, der 75 mal schneller ist als der Tegra 2.

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Brad Pitt, Angelina Jolie und die Hochzeits-Gerüchte

Brad Pitt, Angelina Jolie und die Hochzeits-Gerüchte: Heiraten war für sie nie ein großes Thema, doch möglicherweise ändert sich das nun. Offenbar denkt Hollywoods Traumpaar Brad Pitt und Angelina Jolie nun doch über eine Hochzeit nach und das nur dank der Kinder.

Sechs Jahre sind die beiden nun ein Paar und haben ebenso viele Kinder. Ursache der Gerüchte über eine baldige Hochzeit lieferte Brad Pitt zuletzt selbst. Im Interview mit USA Weekend berichtete er folgendes: "Die Kinder fragen nach einer Heirat. Es bedeutet ihnen mehr und mehr. Das ist also etwas, das wir im Blick behalten sollten."

Für Angelina Jolie wäre es bereits die dritte Ehe, für Brad Pitt die zweite. Bisher hatten beide jedoch stets erklärt, sie würden erst dann heiraten wollen, wenn es auch homosexuellen Paaren in den USA ermöglicht sei zu heiraten.

Ob sich Brangelina nun ihren Kindern zuliebe doch trauen lässt? Beide haben sechs Kinder, drei von ihnen sind adoptiert. Das älteste Sohn, der aus Kambodscha angenommene Maddox Chivan, ist neun Jahre alt, die jüngsten, die Zwillinge Knox Léon und Vivienne Marcheline, werden im Juli drei Jahre alt.

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Treibhausgas-Ausstoß schneller den je gestiegen: Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad "nette Utopie"

Treibhausgas-Ausstoß schneller den je gestiegen - Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad "nette Utopie": In Deutschland wird derzeit richtigerweise über den Ausstieg aus der Atomenergie beraten. Darüber hinaus sollten wird allerdings nicht vergessen, dass damit ein weiteres Problem einhergeht. Der Klimawandel könnte sich allen Bemühungen zum Trotz in den kommenden Jahren noch weiter beschleunigen.

Das Jahr 2010 stellte einer jetzt veröffentlichten Erhebung der Internationalen Energieagentur (IEA) zu Folge einen neuen Rekord auf, was den Ausstoß an Kohlendioxid betrifft. Demnach stieg die Emission auf 30,6 Gigatonnen. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Anstieg von 1,6 Gigatonnen.

Die IEA sprach von besorgniserregenden Zahlen. Man habe zwar mit einem leichten Anstieg gerechnet, aber nicht mit einem so drastischen. IEA-Chefökonom Fatih Birol dem britischen 'Guardian': "Ich bin äußerst besorgt. Das sind die schlimmsten Nachrichten zum Thema Klima. [...] Es wird zu einer außerordentlichen Herausforderung, wollen wir das Ziel noch erreichen und die Klimaerwärmung unter zwei Grad halten".

Birol hält das Zwei-Grad-Ziel mittlerweile nur noch für eine "eine nette Utopie". Der britische Ökonom Nicholas Stern attestierte der Welt anhand der neuen Zahlen einen "business as usual"-Pfad. Behält man den derzeitigen Pfad bei könnten die Temperaturen bis zum Jahr 2100 um bis zu 4 Grad steigen. Die Folgen wären verheerend. Es würde zu Kriegen wegen massiver Völkerwanderungen kommen, die sich aus trockenen Gebieten in fruchtbarere Regionen bewegen würden.

Laut er Erhebung stammten im Jahr 2010 44 Prozent der Emissionen aus der Kohleverbrennung, 36 Prozent aus der Nutzung von Erdöl und 20 Prozent aus dem Erdgas. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass die Energiewende nötiger den je ist. Wir müssen uns bemühen trotz abgeschalteter Atomkraftwerke den Ausstoß an Treibhausgasen weiter zu senken. Dabei kann jeder seinen Beitrag leisten. Es wäre schon ein Anfang, wenn man einfach mal mit dem Fahrrad und nicht mit dem Auto zum Bäcker um die Ecke fährt. Dadurch spart auch jeder einzelne, weil kein Benzin verbraucht wird und Rad fahren zudem gesund ist.

Sollte uns das nicht gelingen, hinterlassen wir unseren Ur-Ur-Enkeln möglicherweise eine nette neue Venus. Vor diesem Hintergrund kann man nur froh sein, dass die Erdöl-Vorräte der Erde bald aufgebraucht sind.



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Selena Gomez bekommt Morddrohungen: Justin Bieber-Fans außer sich vor Eifersucht

Selena Gomez bekommt Morddrohungen: Justin Bieber-Fans außer sich vor Eifersucht: Eigentlich ist es etwas sehr schönes, wenn sich zwei junge Menschen gern haben, am Strand knutschen und sich in der Öffentlichkeit nicht verstecken. Doch im Falle von Teenie-Schwarm Justin Bieber und Selena Gomez gestaltet sich die Situation etwas schwieriger.

Schon seit geraumer Zeit sind der 17-jährige und die 18-jährige ein Paar und erregten schon am Anfang des Jahres mit Knutschfotos den Ärger der Bieber-Fans. Diese wollen ihren Star nämlich ganz für sich haben und können es nicht sehen, dass er mit der Schauspielerin glücklich ist. In den Tagen und Wochen darauf bekam Selena Gomez Morddrohungen, sie solle sich sofort von dem 17-jährigen trennen.

Nun sind neue Bilder aufgetaucht, die die Verliebten am Strand von Maui zeigen und das können die Beliebers, die Bieber-Hardcorefans, einfach nicht ersehen. Prompt hatte die 18-jährige wieder Post. Ob nun "Lass deine Finger von Justin, du Kinderschänderin!" oder "Ich werde dich in deinem stinkenden Bett töten", sind keine netten Twitter-Nachrichten. Während einige die junge Frau dazu auffordern, sich selbst von der Klippe zu stürzen, heißt es auch: "Selena nähert sich immer mehr einem langen, qualvollen Tod".

Wie die 18-jährige diese Nachrichten auffasst, ist nicht bekannt. Doch ihr Ziel werden die Beliebers vermutlich nicht erreichen. Die erste große Welle Morddrohungen veranlassten Selena Gomez auch nicht, sich von Justin Bieber zu trennen.

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Libyen: Gaddafis Truppen schwinden, Verhandlungen ohne Erfolg

Libyen - Gaddafis Truppen schwinden, Verhandlungen ohne Erfolg: In den Bürgerkrieg in Libyen könnte wieder Bewegung kommen. Wie verschiedene Medien berichten sind über das Wochenende mehr als 50 Soldaten der Gaddafi-Truppen mit einem Boot nach Tunesien geflüchtet. Darunter sollen sich auch zahlreiche hohe Offiziere befunden haben.

Am vergangenen Freitag seien auf diese Weise 22 Personen nach Tunesien gelangt. Nur wenige Tage später gab es Berichte über einen weiteren derartigen Soldaten-Transport. Von 30 Personen war dieses mal die Rede. Die Soldaten hätten sich bereiterklärt in die Gebiete der Aufständischen zu gehen und fortan an deren Seite zu kämpfen.

Trotz dieser Meldungen ist ein erneute Verhandlungsversuch des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma offenbar gescheitert. Gestern hieß es noch, dass dabei auch eine Exit-Strategie für Gaddafi zur Debatte stehen soll.

Darauf wollte sich Diktator Muammar al-Gaddafi aber offenbar nicht einlassen. Er stimme der von der Afrikanischen Union geforderten Waffenruhe zu, wolle aber nicht zurücktreten, erklärte Zuma kurz vor seiner Abreise aus Tripolis gegenüber Journalisten.



Unterdessen flog die Nato auch in der Nacht auf Dienstag wieder Angriffe auf Tripolis. Man will das Regime mit anhaltenden Attacken offenbar zermürben. Die Flucht der Soldaten zeigt, dass der Plan erfolgreich sein könnte.

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Eintracht Frankfurt: Armin Veh wird neuer Trainer - Nachfolger Christoph Daums

Eintracht Frankfurt: Armin Veh wird neuer Trainer - Nachfolger Christoph Daums: Nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga und dem Aus für Trainer Christoph Daum suchte Eintracht Frankfurt einen neuen Trainer, der die Mannschaft in der kommenden Saison wieder in die Erste Bundesliga führen soll. Den hat man nun offenbar gefunden.

Mit keinem Geringeren als Armin Veh wird Eintracht Frankfurt in die nächste Saison starten. Im März wurde Armin Veh beim Hamburger SV entlassen und stellt sich nun einer ganz neuen Herausforderung. Am heutigen Dienstag soll der 50-jährige offiziell als neuer Trainer in Frankfurt vorgestellt werden.

Sportmanager Bruno Hübner zeigte sich mit der Neubesetzung des Trainerpostens äußerst zufrieden: "Er war mein Topfavorit, und ich bin glücklich, dass wir es geschafft haben, ihn zu holen!", teilte er der Frankfurter Rundschau mit. Auch Armin Veh bekam zu spüren, dass er der Wunschkandidat des Vereins war: "Bruchhagen und Hübner waren sehr hartnäckig. Und es sind Leute, die etwas von ihrer Sache verstehen."

Nun bleibt zu hoffen, dass es für Armin Veh in Frankfurt besser läuft als in Hamburg. Dort hatte er im März diesen Jahres gesagt, er würde von der Ausstiegsklausel Gebrauch machen wollen und zum Ende der Saison gehen. Nur fünf Tage später wurde er nach einer 0:6-Niederlage gegen den FC Bayern München entlassen.

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South Tyneside zwingt Twitter zur Herausgabe von Nutzerdaten

South Tyneside zwingt Twitter zur Herausgabe von Nutzerdaten: Die Gemeindeverwaltung der kleinen britischen Gemeinde South Tyneside hat vor einem Gericht in Kalifornien erwirkt, dass der Micro-Blogging-Dienst Twitter die Nutzerdaten von bis zu 30 Accounts herausgeben muss.

Dabei geht es offenbar um einen Twitter-Nutzer namens Ahmed Khan, der selber Mitglied im Gemeinderat von South Tyneside sein soll. Ihm wird vorgeworfen, bei Twitter zahlreiche Scheinaccounts angelegt und sich über diese abfällig über Kollegen geäußert zu haben. Laut Khan sind Handynummer, E-Mail-Adresse und IP-Adresse von der Entscheidung des Gerichts betroffen.

Auf den ersten Blick scheint dieser Fall eher weniger wichtig zu sein. Er könnte jedoch der Auftakt einer ganzen Welle derartiger Vorgänge sein. Als Beispiel sei hier nur Rayn Giggs genannt. Der britische Fußballprofi machte in der letzten Woche Schlagzeilen mit einer angeblichen Affäre. Der Presse untersagte er per Gerichtsurteil über die Gerüchte zu berichten. Auf Twitter verbreitete sich die Nachricht trotzdem rasant.

Nun sollen die Anwälte des Fußballers ebenfalls gegen Twitter ins Feld ziehen, um die Herausgabe der Daten derjenigen Nutzer zu erwirken, die über die vermeintliche Affäre berichteten. Bis zu 75.000 Twitter-Profile könnten davon betroffen sein. Sollte Twitter diesen Rechtsstreit verlieren, dürften die entsprechenden Daten wohl herausgegeben werden.

Die Entwicklung zeigt vor allem eines. Twitter wird von der Politik und von Prominenten immer erster genommen. Dies hat zur Folge, dass sich derartige Fälle in Zukunft wohl häufen werden. Man sollte also vorsichtig sein, was man twittert.

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Frau überlebt Sprung aus Sportflugzeug ohne Fallschirm

Frau überlebt Sprung aus Sportflugzeug ohne Fallschirm: In Schwarzheide (Oberspreewald/Lausitz) hat eine 45-jährige Frau offenbar versucht sich umzubringen, indem sie sich ohne Fallschirm aus einem Flugzeug stürzte. Sie überlebte den Sprung schwer verletzt.

Das Unglück ereignete sich bereits am Samstag. Bei dem Flughafenfest in Schwarzheide war die 45-jährige mit einer Gruppe von Fallschirmspringern unterwegs. Als sich das Flugzeug in einer Höhe von 2.500 Metern befand, sprangen die anderen Fallschirmspringer in die Tiefe, die Frau verweilte noch im Flugzeug.

Als sich das Flugzeug schließlich wieder im Landeanflug befand, soll die Frau ihren Fallschirm abgelegt haben und sich aus 40 Metern in die Tiefe gestürzt haben, ganz ohne Absicherung. Offenbar versuchte sie Suizid zu begehen.

Mit schweren inneren Verletzungen wurde sie ganz in der Nähe des Flugplatzes aufgefunden und mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Das Flughafenfest wurde nach dem tragischen Vorfall abgebrochen.

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Stuttgart 21: Bahn will ab kommenden Montag wieder bauen

Stuttgart 21 - Bahn will ab kommenden Montag wieder bauen: Gestern fand in Stuttgart das erste Spitzentreffen zwischen der deutschen Bahn und Baden-Württembergs neuer grün-roter Landesregierung statt. Auf dem Programm stand das Bauprojekt Stuttgart 21. Das Treffen des sog. Lenkungskreises sollte eigentlich einen Ausweg aus der Misere um den umstrittenen Tiefbahnhof liefern. Am Ende wurde es aber eher das Gegenteil.

Die Bahn stellte das Land vor vollendete Tatsachen. Ab kommenden Montag sollen die Bagger in Stuttgart wieder rollen. Der Konzern argumentierte, dass eine weitere Verzögerung zu einem "drastischen Zeitverzug und damit einer enormen Kostenexplosion führen" würde.

"Derzeit stehen wichtige Ausschreibungen beispielsweise für den Bau von Tunnelbauten an. Wenn wir die Fristen nicht einhalten, müssen wir neu ausschreiben und es drohen uns zudem Klagen von Bietern. [...] Hinzu kommt der geplante Volksentscheid zu Stuttgart 21, der vorbereitet werden muss. Am Ende laufen wir mit der Fortsetzung der Arbeiten ins Jahr 2014 rein. Dadurch entstehen Mehrkosten von 410 Millionen Euro", sagte ein Bahn-Manager.

Baden-Württembergs Verkehrsministerium erklärte, dass man die Zahlen so nicht akzeptiere und erst genau durchrechnen wolle. Außerdem argumentierte man, dass es wirtschaftlicher Unsinn sei, jetzt weiterzubauen, wenn ein Volksentscheid sich gegen Stuttgart 21 ausspricht.

Das Problem dabei ist, dass ein solcher Entscheid nicht juristisch bindend wäre. Die Bahn könnte in diesem Fall also auch gegen den Willen der Bevölkerung weiterbauen. Dass man jetzt die Bauarbeiten wieder aufnehmen will, ist für mich ein Zeichen, dass man dies im Zweifelsfall auch tun würde.

So oder so, sollten die Bagger ab kommenden Montag wieder rollen, muss die Bahn mit massivem Widerstand von Teilen der Stuttgarter Bevölkerung rechnen.

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Big Brother 11 Live-Show: Rayo und David sind nominiert - Heuschrecken im Haus

Big Brother 11 Live-Show: Rayo und David sind nominiert - Heuschrecken im Haus: Jeden Montag findet bei Big Brother die große Live-Show statt, die quasi den Höhepunkt der Woche darstellt. Nachdem Hedia in der vergangenen Woche gehen musste, durfte gestern wieder nominiert werden, wobei die Liste ohnehin schon sehr voll war.

Doch zuerst mussten es die Kandidaten mit Heuschrecken aufnehmen. Insgesamt 100 der Tierchen wurden im BB-Haus freigelassen, die alle innerhalb von 30 Minuten wieder eingefangen werden mussten. Die Bewohner stellten sich insgesamt recht gut an. Barry stand zwar mehr abseits und auf Tischen und auch Jordan hatte offensichtlich Probleme mit den Heuschrecken, doch letztlich konnten die Bewohner 99 einfangen. Die letzte ließ sich einfach nicht finden und so gab es zur Strafe Heuschrecken zu Essen, die vor allem von Valencia ruck zuck verputzt wurden.

Zum Schluss wurde dann nominiert. Nach und nach wurde einer in die Sprechzimmer gerufen und durfte dort heimlich nominieren. Jordan entging der Nominierung nur knapp, da David und Rayo noch mehr Stimmen bekamen. Damit stehen für die kommende Woche Fabienne, Timmy, Steve, Valencia, Lisa, David und Rayo auf der Nominierungsliste. Einen von ihnen wird es treffen. Wer das sein wird, entscheiden letztlich die Zuschauer.

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Iran verweigert Angela Merkel den Überflug: Eklat vor Indien-Besuch

Iran verweigert Angela Merkel den Überflug - Eklat vor Indien-Besuch: Der Iran sorgt beim geplanten Indien-Besuch der Kanzlerin für Verspätung. In der Nacht zum Dienstag musste die Regierungsmaschine der Kanzlerin, die "Konrad Adenauer", 2 Stunden im Luftraum der Türkei kreisen, weil Teheran der Maschine den Überflug verweigerte.

Eine zuvor gestartete Maschine mit den Ministern Hans-Peter Friedrich (Inneres), Thomas de Maiziere (Verteidigung), Peter Ramsauer (Bau und Verkehr) und Annette Schavan (Bildung) an Bord konnte den Iran hingegen ungehindert passieren.

Claus Krumrei, Protokollchef des Auswärtigen Amtes, teilte an Bord der Maschine mit, dass sich die Landung aufgrund von Problemen mit dem Iran verzögere. Es war von Koordinierungsproblemen die Rede. Angeblich hatte Teheran vor dem Start der "Konrad Adenauer" in Berlin den Überflug noch gestattet.

Was sich dahinter verbirgt kann nur gemutmaßt werden. Es ist wohl davon auszugehen, dass Teheran wusste, wer sich an Bord dieses Flugzeugs befindet. Von daher kann man hier mal wieder eine gezielte Provokation des Iran vermuten. Was man mit diesem Eklat allerdings bezweckt werden soll, weiß man wohl nur in Teheran selbst.

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Wer wird Millionär: Barbara Schöneberger räumt 1 Million Euro ab

Wer wird Millionär: Barbara Schöneberger räumt 1 Million Euro ab: Die schnellste des Abends war sie nicht, da hatten die Wildecker Herzbuben eindeutig die Nase vorn, doch in Sachen Wissen konnte Barbara Schöneberger beim Promispecial der Show "Wer wird Millionär" niemand etwas vormachen. Die Moderatorin glänzte mit einer Menge Kenntniss und schaffte es bis zur 64.000 Euro-Frage ganz ohne die Hilfe ihrer Joker.

Bei der Millionenfrage musste sie aber schon auf diese zurückgreifen, denn wem Wilhelm Tell den Apfel vom Kopf schoss, das wusste sie nicht. Glücklicherweise hatte sie aber einen gescheiten Telefonjoker, Pankraz von Freyberg, den Intendanten der Festspiele Europäische Wochen Passau, der wie aus der Pistole "Natürlich Walter!" sagte.

Das war natürlich richtig, Barbara Schöneberger gewann 1 Million Euro und ließ sich gar zu Versprechen hinreißen, die sie noch bereuen könnte. "Mein neuer Lieblingsname ist ab sofort Walter", so die Blondine. Weiter sagt sie: "Mein nächstes Kind wird Walter heißen, auch wenn es ein Mädchen wird!" Da sind wir aber gespannt!

Das Geld behält Barbara Schöneberger natürlich nicht selbst. Sie spendet die Million an die Kinderhilfsorganisationen "Terre des hommes" und den Verein "Livslust-Lebensfreude". Sogar Moderator Günther Jauch war von dem Auftritt der 37-jährigen: "Dass sie eine Menge weiß, weiß ich schon lange!", erzählte er.

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Fifa wird endgültig zur Farce: Blatter sieht keine Krise

Fifa wird endgültig zur Farce - Blatter sieht keine Krise: Befindet sich die Fifa in einer Krise? Ich glaube 9,99 von 10 Menschen, denen ich diese Frage stellen würde, beantworten sie mit "Ja". Nur Joseph Blatter scheint davon nichts wissen zu wollen. Allen Korruptionsvorwürfen und Ungereimtheiten zum Trotz erklärte der Fifa-Boss auf einer Pressekonferenz am Montag-Abend, dass die Fifa nur Schwierigkeiten habe, aber keine Krise.

"Die Fifa befindet sich in keiner Krise. Wir haben lediglich Schwierigkeiten", so Blatter. Für ihn scheint das Thema damit auch beendet zu sein. Diese Schwierigkeiten sollen laut Blatter nämlich in der Familie geregelt werden. "Probleme werden wir innerhalb unser Fifa-Familie lösen", sagte der 75-jährige Schweizer.

Angesichts der letzten Tage könnte man vermuten, dass diese Lösung die ein oder andere Zahlung diverser Summen vorsieht.

Zu den konkreten Vorgängen um Mohamed Bin Hammam wollte sich Blatter nicht äußern. Er habe kein Recht dazu, erklärte er. Auch sonst gab es nichts neues. Die Wahl am kommenden Mittwoch soll planmäßig stattfinden, wenn es nach ihm geht. Jovial sagt er, auf die Frage, ob er ein Problem für die Fifa darstelle: "Darüber müssen die Mitglieder am Mittwoch entscheiden". Da Blatter der einzige verbliebene Kandidat ist, haben die Mitglieder allerdings nicht sonderlich viel zu entscheiden.

Der heutige Tag wird im Zusammenhang mit der Witzveranstaltung Fifa erneut sehr interessant werden. Für den Dienstag ist laut Informationen des SID eine Pressekonferenz in Zürich geplant, auf der ein Fifa-Offizieller über die Zahlung von Bestechungsgeldern im Zusammenhang mit der Vergabe der WM 2022 in Katar auspacken will. Angeblich sollen dabei die Namen von vier Exekutiv-Mitgliedern genannt werden, die insgesamt 20 Millionen Dollar angenommen hätten.



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In dubio pro reo: Freispruch für Jörg Kachelmann

In dubio pro reo: Freispruch für Jörg Kachelmann: Über ein Jahr, nachdem Jörg Kachelmann verhaftet wurde, ist soeben das Urteil gefallen. Der Wettermoderator, der angeklagt wurde, seine Ex-Freundin bedroht und vergewaltigt zu haben, wurde freigesprochen.

Wie seine Anwälte gefordert hatte, wurde Jörg Kachelmann freigesprochen. Die Staatswanwaltschaft und die Nebenklägerin haben nun die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen. Jörg Kachelmann dürfte nun jedoch ein Stein vom Herz fallen. Aus Mangel an Beweisen wurde der 50-jährige freigesprochen. Er ist wieder ein freier Mann. Monate lang stand Aussage gegen Aussage, denn während die frühere Freundin behauptete, Kachelmann habe sie vergewaltigt, stritt der Wettermoderator alle Vorwürfe ab.

Nun stellt sich die Frage, was aus Jörg Kachelmann wird. Zwar wurde er freigesprochen, doch bereits jetzt ist klar, dass er eigentlich verloren hat. Der Ruf wird auch weiter an ihm haften bleiben. Seinen Job ist er los, sein Privatleben ist quasi zusammengebrochen, gesellschaftlich hat er weitaus nicht mehr den Stand, wie es noch vor rund zwei Jahren war.

Es wird bereits spekuliert, dass sich Jörg Kachelmann nun erst einmal zurückziehen wird, um später möglicherweise ein Buch über all die Erlebnisse zu schreiben.

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Montag, 30. Mai 2011

Ärztemangel: Bundesärztekammer fordert Reform der Gebührenordnung

Ärztemangel - Bundesärztekammer fordert Reform der Gebührenordnung: Deutschland wird im Durchschnitt immer Älter. Eine logische Konsequenz davon ist, dass das Gesundheitssystem mehr und mehr belastet wird. Gleichzeitig steuern wir aber auf einen dramatischen Ärztemangel zu. In ländlichen Regionen schließen viele Praxen, ohne einen Nachfolger zu finden. Gleichzeitig zieht es immer mehr Jungmediziner ins Ausland.

Um diesem Problem zu begegnen suchen Politik und Ärzte-Verbände nach einem Ausweg. In der 'Passauer Neuen Presse' regte der Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, eine Reform der Gebührenordnung für Ärzte an. "Wir haben einen Vorschlag für eine saubere, betriebswirtschaftlich kalkulierte Gebührenordnung gemacht", so Montgomery. Gesundheitsminister Daniel Bahr müsse das Modell nun schnell umsetzen.

Gleichzeitig zeichnete er ein düsteres Bild der Zukunft. "Wenn es so weitergeht wie bisher, werden uns in 20 Jahren rund 50.000 Ärzte in Krankenhaus und Praxis fehlen. [...] Im vergangenen Jahr sind schon wieder 3.500 deutsche Ärzte ins Ausland gegangen", erklärte Montgomery.

Viele der abgewanderten Ärzte seien durch Mediziner aus dem Ausland ersetzt worden. "Schon hören wir in den Krankenhäusern die Klage, dass sich auf manchen Stationen kaum noch Ärzte finden lassen, die überhaupt Deutsch sprechen", so der Ärzte-Vertreter weiter.

In meinen Augen geht es für die meisten Mediziner nicht nur ums Geld. Ich kenne einige Medizinstudenten, die einfach die Bedingungen wie zum Beispiel die Arbeitszeiten als solche nicht tragen wollen und ihre Zukunft daher eher im Ausland sehen.

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Nigeria: Anschläge überschatten Amtseid von Goodluck Jonathan

Nigeria - Anschläge überschatten Amtseid von Goodluck Jonathan: Nigeria kommt nicht zur Ruhe. Der bevölkerungsreichste Staat Afrikas wird immer wieder von Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen heimgesucht. Der Konflikt forderte in der Vergangenheit bereits tausende Tote. Zuletzt flammten die Kämpfe während und nach der Präsidentschaftswahlen in Nigeria auf. Mehr als 800 Menschen kamen bei den Unruhen zu Tode.

Am Sonntag sollte der Wahlsieger Goodluck Jonathan vereidigt werden. Doch die Zeremonie wurde von Anschlägen im Norden des Landes überschattet. Innerhalb weniger Sekunden detonierten in der Kaserne der Stadt Bauchi drei selbstgebaute Sprengsätze. Innerhalb der Militäreinrichtung befindet sich ein öffentlich zugänglicher Markt. Hier fanden die Anschläge statt.

Zehn Menschen seien durch die Explosionen getötet worden. Zwanzig weitere erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Ein Vertreter des hiesigen Katastrophenschutzes sprach von einem verheerenden Anschlag.

Nur wenige Stunden vor den Anschlägen wurden Präsident Goodluck Jonathan für eine weitere Amtszeit vereidigt. Er hatte die Wahlen im April klar gewonnen. Unabhängige Beobachter sprachen von einer der fairsten Wahlen in der Geschichte Nigerias. In der Folge kam es trotzdem zu Unruhen.

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Australisches Modell gegen Benzinpreis-Treiberei?

Australisches Modell gegen Benzinpreis-Treiberei?: Was jeder Autofahrer, der über einen längeren Zeitraum selbst tanken und die Rechnung bezahlen musste, längst wusste, hat die Politik seit vergangener Woche schwarz auf weiß. Die Benzinpreise in Deutschland sind höher, als sie sein müssten. Dies geht aus einer Untersuchung des Bundeskartellamts hervor.

Den Grund dafür sehen die Kartellhüter in der marktbeherrschenden Position von 5 Mineralölfirmen. Direkte Preisabsprachen seien zwar nicht nachzuweisen gewesen. Man wies aber daraufhin, dass ein Blick an die Tankstellen der Konkurrenz genüge, um die Preise entsprechend anzupassen.

Damit soll jetzt Schluss sein. Verkehrsminister Peter Ramsauer will ein neues Gesetz auf den Weg bringen, dass die Preistreiberei durchbrechen soll. Der Bild-Zeitung sagte Ramsauer: Man müsse die Verbraucher vor "willkürlicher Preismanipulation marktbeherrschender Ölfirmen" schützen.

Diesbezüglich unterstützt Ramsauer das Kartellamt in seinem Vorstoß das australische Modell in Deutschland einzuführen. Demnach müssten die Öl-Multis künftig Preiserhöhungen im Vorfeld ankündigen und diese Preise mindestens 24 Stunden beibehalten.

"Wenn ein Ölmulti den höheren Preis vorher ankündigen muss und ihn dann 24 Stunden nicht mehr verändern darf, wissen die Autofahrer, woran sie sind", so Ramsauer.

Ich persönlich kann mir noch kein richtiges Bild darüber machen, ob dieses australische Modell wirklich etwas bringen würde. Sicherlich wäre damit das "Preis beim Nachbarn abschauen" unterbunden. Wirklich sinkende Benzinpreise sehe ich dadurch aber nicht.

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Koalition beschließt Atomausstieg bis 2021 mit Hintertür

Koalition beschließt Atomausstieg bis 2021 mit Hintertür: Bisher war ich immer skeptisch, wie ernst es Schwarz-Gelb mit dem Atomausstieg tatsächlich meint. Gestern trafen sich die Spitzen der Koalition aus CDU, CSU und FDP im Kanzleramt, um endlich zu einem Ergebnis zu kommen. Heute bin ich allerdings immer noch skeptisch.

Zwar einigten sich Angela Merkel, Horst Seehofer und Philipp Rösler darauf, dass die AKW bis 2021 abgeschaltet werden sollen. Allerdings ließ man sich dabei eine kleine Hintertür offen. Wenn die Energiewende nicht bis 2021 weit genug fortgeschritten sein soll, könnten einige Meiler auch noch ein Jahr länger am Netz bleiben.

In meinen Augen ist dies ein komplett falsches Signal an die Energiekonzerne. Denen sagt man damit nämlich: "Wenn ihr eure Investitionen nur langsam tätigt, dann dürft ihr eure Gelddruckmaschinen noch länger betreiben".

Positiv ist hingegen, dass sich die CSU nicht mit ihrem Vorstoß, die Brennelementesteuer wieder abzuschaffen, durchsetzen konnte. Die derzeit abgeschalteten Atomkraftwerke sollen vom Netz bleiben. Die Koalition beschloss aber, eines dieser AKW als Reserve in der Hinterhand zu halten. Als "Bereitschaftsmeiler" ist offenbar entweder der EnBW-Meiler Philippsburg I in Baden-Württemberg oder der RWE-Meiler Biblis B in Hessen im Gespräch. Diese Lösung solle 2013 auslaufen.

Tatsächlich könnte der von Kanzlerin Merkel angestrebte Konsens an diesem Punkt scheitern. Die Opposition kritisierte das Vorhaben Meiler auf Bereitschaft zu halten bereits. SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte: "Das sind Vorstellungen, die mit der technischen Wirklichkeit wenig zu tun haben".

Bei mir löst die Entscheidung gemischte Gefühle aus. Zwar bin ich froh, dass es endlich ein Datum für den Ausstieg gibt. Nichtsdestotrotz habe ich das ungute Gefühl, dass es hierbei zu viele Schlupflöcher und Hintertüren gibt.

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CIA: Ziel des Anschlags von Talokan war Regionalkommandeur Markus Kneip

CIA - Ziel des Anschlags von Talokan war Regionalkommandeur Markus Kneip: Beim Anschlag auf den Gouverneurssitz der Provinz Takhar in der Hauptstadt Talokan kamen am Wochenende 7 Menschen ums Leben, darunter zwei deutsche Soldaten. Der Regionalkommandeur der Provinz General Markus Kneip wurde dabei verwundet.

In Deutschland führte dies zu einem weiteren Anheizen der Afghanistan-Debatte. Warum muss Deutschland am Hindukusch verteidigt werden? Diese Frage hört man derzeit immer häufiger.

Mittlerweile gibt es neue Einzelheiten zu den Hintergründen des Angriffs. So berichtete der US-Auslandsgeheimdienst CIA in seiner Außenstelle in Kabul darüber, dass der Anschlag gezielt General Markus Kneip gegolten habe. Der Geheimdienst wähnt dahinter eine neue Taktik der Taliban. Mullah Omar selbst habe den Befehl gegeben gezielt die Führer der Nato-Streitkräfte anzugreifen, um den Westen so zu verunsichern.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) widersprach dieser Darstellung. Er gehe davon aus, dass der Anschlag den afghanischen Teilnehmern der Sicherheitskonferenz gegolten habe.

Welche Version man nun glauben soll, ändert im Endeffekt nichts. Ich gehe stark davon aus, dass die Taliban beide Ziele verfolgt haben. Sollte man diese Taktik noch häufiger einsetzen, könnte dies die Nato tatsächlich vor neue Probleme stellen. Ein toter General verändert die Meinung eines Volkes in meinen Augen nämlich ausschlaggebender, als ein gefallener Soldat, so traurig das auch ist.

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Scheidungen nun bald auch auf Malta möglich?

Scheidungen nun bald auch auf Malta möglich?: Malta ist neben den Philippinen eines der beiden letzten Länder der Erde in denen Scheidungen bislang nicht möglich waren. Hatte man nach maltesischem Recht geheiratet, war man tatsächlich bis zum Tod aneinander gebunden. Das könnte sich jetzt bald ändern.

Eine am Wochenende durchgeführte Bürgerbefragung führte zum dem Ergebnis, dass sich 53 Prozent der Malteser dafür aussprechen Scheidungen künftig auch in dem streng katholischen Inselstaat zu gestatten. Damit entschied sich die Mehrheit der Malteser gegen die Haltung von Premierminister Lawrence Gonzi, der sich für eine Beibehaltung des aktuellen Scheidungsverbots ausgesprochen hatte.

Zwar ist das Referendum nicht bindend. Man geht aber davon aus, dass das Parlament des kleines Inselstaates dem Begehren der Bevölkerung folgen wird.

Die Opposition feierte den Ausgang der Abstimmung als wichtigen Schritt in die Modernität. Tatsächlich wirkt es auf mich befremdlich, wenn ich höre, dass es in einem Mitgliedsland der EU ein Scheidungsverbot gibt.

Man plant nun, ein Scheidungsrecht nach dem Vorbild Irlands einzuführen. Hier müssen Eheleute, die sich wieder trennen wollen, eine 4-jährige Trennungszeit durchlaufen, bevor die Ehe rechtskräftig geschieden wird.

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Patentstreit: Samsung beantragt Begutachtung von iPhone 5 und iPad 3

Patentstreit - Samsung beantragt Begutachtung von iPhone 5 und iPad 3: Wie seit längerem bekannt ist, liegen Apple und Samsung in einem Patentstreit. Die beiden Konzerne werfen sich gegenseitig vor, vom jeweils anderen abgekupfert zu haben. Diese Auseinandersetzung hat durch einen Antrag seitens Samsung bei einem Gericht eine neue Ebene erreicht.

Mit diesem Antrag versucht Samsung die Herausgabe der Prototypen von zukünftigen iDevices wie zum Beispiel dem iPhone 5 und dem iPad 3 zu erreichen. Man argumentiert, dass man sich nur auf diese Weise effektiv gegen die Plagiatsvorwürfe von Apple wehren können.

Apple hat die Herausgabe bereits formal abgelehnt und besteht auf dem Standpunkt, dass es bei dem Streit nur um die derzeitige Apple-Technik gehe und nicht die zukünftige.

Dem Antrag von Samsung war ein ähnlicher von Apple vorausgegangen. Ein kalifornisches Gericht gab diesem statt. Demnach muss Samsung jetzt die Pläne für das Galaxy S II sowie die Tablets Galaxy Tab 8.9 und Galaxy Tab 10.1 an eine Expertengruppe, die Apple vor Gericht vertritt herausgeben. So sollen die Plagiatsvorwürfe überprüft werden. Apple selbst soll die Daten aber nicht zu Gesicht bekommen.

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Vöhringen: 15-jähriger stirbt nach Sturz von Strommast

Vöhringen: 15-jähriger stirbt nach Sturz von Strommast: Nachdem er offenbar von einem Strommast in Vöhringen stürzte, ist ein 15-jähriger Junge an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der genaue Unfallhergang ist derzeit noch nicht  komplett geklärt.

Offenbar hatte der 15 Jahre alte Junge aus Bellenberg in den frühen Morgenstunden des Samstages sein Elternhaus verlassen. Als seine Familie sein Fehlen bemerkte, machte man sich auf die Suche nach dem Jungen und fand ihn gegen 9.30 Uhr. Er lag neben einem 60 Meter hohen Strommast. Daher geht man davon aus, dass er beim Klettern abgestürzt war.

Aus welcher Höhe er abstürzte, sei zur Stunde noch unklar, so die Polizei. Als man ihn fand, lebte der Junge noch, doch die Rettung kam offenbar zu spät. Noch am Samstag erlag er seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Im Bereich des Vöhringer Sportparkes klettern mehrfach Jugendliche auf die Strommasten. "Auf dem Mast klettern häufig Jugendliche herum. Sie wollen wohl ihren Mut zeigen. Wir schimpfen und rufen oft, sie sollen herunterkommen", heißt es von den Mitgliedern des Fußballvereins, der ganz in der Nähe trainiert.

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Suspendierter Jack Warner kündigt Enthüllungen über Fifa-Boss Sepp Blatter an

Suspendierter Jack Warner kündigt Enthüllungen über Fifa-Boss Sepp Blatter an: Die Fifa präsentiert sich in diesen Tagen als ein Trümmerhaufen. Der Weltverband, der immer so sehr auf sein Image bedacht gewesen ist, stellt sich als eine von Korruption zerfressene Veranstaltung älterer Herren heraus.

Gestern zog Mohamed Bin Hammam mutmaßlich auf Druck das Königshauses in Katar seine Kandidatur zum Präsidenten der Fifa zurück. Amtsinhaber Sepp Blatter wäre damit am kommenden Mittwoch der einzige Kandidat und würde wohl wiedergewählt werden.

Doch sicher ist dies längst noch nicht. Die Ethikkommission der Fifa suspendierte Bin Hammam und den bisherigen Vize des Verbandes Jack Warner gestern wegen eines angeblichen Bestechungsversuches im Rahmen eines Treffens mit der Karibischen Fußball-Union (CFU). Sepp Blatter soll davon gewusst, aber nicht unternommen haben. Deshalb ermittelte man auch gegen ihn. Die Ethikkommission, der in der Vergangenheit große Nähe zu Blatter nachgesagt wurde, sprach diesen aber von allen Vorwürfen frei.

Jack Warner will es offenbar nicht auf seiner Suspendierung beruhen lassen. Die Zeit sei gekommen, aufzuhören, sich tot zu stellen, erklärte er. "In den kommenden zwei Tagen werden sie einen Fußball-Tsunami erleben, der die Fifa und die Welt erfassen wird, und das wird sie schockieren", so Warner weiter. Eingeschlossen sind hierbei explizit auch Enthüllungen über Sepp Blatter.

Es ist nicht verwunderlich, dass Fußballfunktionäre auf der ganzen Welt die Vorgänge mit Entsetzen verfolgen. Franz Beckenbauer sprach in der BBC von einem "Desaster für den Fußball", machte aber zugleich deutlich, dass er nicht für eine Kandidatur zur Verfügung steht.

Auf den Punkt brachte es der ehemalige Vize-Präsident des IOC, Richard Pound. Es sagte: "Wenn die Fifa schon dem Spiel nicht gut tut, muss das Spiel vielleicht etwas gegen die Fifa tun".

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Man kann nur hoffen, dass in den nächsten Tagen alles ans Licht kommt. Nur so kann die Fifa von ihrem Geschwür befreit werden.

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Monica Lierhaus: Austausch bei Fernsehlotterie laut ARD Falschmeldung

Monica Lierhaus: Austausch bei Fernsehlotterie laut ARD Falschmeldung: Monica Lierhaus ist nach zwei Jahren Fernseh-Abstinenz das neue Gesicht der ARD-Fernsehlotterie Ein Platz an der Sonne. Nach Komplikationen bei einer Hirn-Operation vor zweieinhalb Jahren leidet sie unter Sprach- und Bewegungsstörungen, doch die Moderatorin arbeitet hart an sich und hat es geschafft, ins deutsche Fernsehen zurückzukommen.

Monica Lierhaus ist die neue Moderatorin der ARD-Fernsehlotterie, doch das löste eine wahre Welle der Kritik aus. Nachdem man anfangs ihren Mut bewunderte, kritisierte man vor allem ihre angebliche Gage von 450.000 Euro. Das sei zu viel für eine Werbebotschafterin eines guten Zwecks.

Nun wurde bekannt, dass die ARD nach all der Kritik offenbar diskutiere, Monica Lierhaus auszutauschen. Die 40-jährige sollte nach den bereits gedrehten Folgen möglicherweise durch einen Prominenten ersetzt werden, der die Moderation ohne Gage mache.

Nun äußert sich die ARD dazu. "Es handelt sich um eine Falschmeldung", teilte die Geschäftsführerin des öffentlich-rechtlichen Aufsichtsgremiums, Susanne Pfab, mit. "Die GVK hat das Thema bei ihrer Sitzung Anfang April natürlich diskutiert, auch kritisch diskutiert. Aber eine Empfehlung, wie vom Spiegel behauptet, gibt es nicht", so Pfab weiter.

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EHEC-Welle: Neuartige HUS-Therapie mit Antikörper Eculizumab soll erste Erfolge zeigen

EHEC-Welle - Neuartige HUS-Therapie mit Antikörper Eculizumab soll erste Erfolge zeigen: Es gibt leichte Hoffnung für Patienten, die in Folge einer Infektion mit dem EHEC-Erreger ein sog. hämolytisch-urämisches Syndrom (kurz HUS) ausgebildet haben. Bei dieser schweren Verlaufsform besteht akute Lebensgefahr, weil das HUS mit einem versagen der Nierenfunktion und Blutarmut einhergeht.

Laut Robert-Koch-Institut gibt es in Deutschland mittlerweile 276 Fälle, die diese Komplikation ausgebildet hätten. Allerdings stammt diese Zahl noch vom vergangenen Donnerstag. Mittlerweile könnte sie weiter gestiegen sein. Die Zahl der Todesopfer wird mittlerweile auf 10 beziffert.

Anlass zur Hoffnung bietet der Antikörper Eculizumab. In einem vergangene Woche im Fachmagazin 'New England Journal of Medicine' veröffentlichten Artikel berichtete ein Ärzte-Team aus Deutschland, Frankreich und Kanada vor erfolgreichen Behandlungen des hämolytisch-urämischen Syndroms mit dem Antikörper.

Aufgrund dessen entschlossen sich Kliniken in Hamburg, Münster, Essen und Hannover besonders schwere Verläufe mit dieser experimentellen Therapie zu behandeln. In Hamburg soll es zum Beispiel aktuell 10 Patienten geben, bei denen Eculizumab zum Einsatz kommt.

Tatsächlich gibt es dabei erste Anzeichen, dass der Einsatz der Therapie in einigen Fällen erfolgreich ist. So berichtet der Nephrologe Professor Andreas Kribben dem Tagesspiegel: "Bei einem Patienten hat die Hämolyse eindeutig nachgelassen. Nach meinem Eindruck hat Eculizumab bei diesem Patienten geholfen". Laut Kribben würden in Essen derzeit 2 Patienten mit dem Antikörper behandelt.

Auch in Münster gibt es Anzeichen eines Erfolges. "Der Zustand einer Patientin, die mit dem Antikörper behandelt wird, hat sich deutlich verbessert", sagte der Dr. Veit Busch. Für Entwarnung ist es aber noch zu früh. Es ist unklar, ob die Besserungen wirklich auf Eculizumab zurückzuführen sind.

Unterdessen soll der Hersteller des Wirkstoffs, Alexion Pharma, angeboten haben, das Medikament kostenlos zu verteilen.



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Big Brother 11: David rastet aus - Wut, Tränen und Gefühle für Jordan

Big Brother 11: David rastet aus - Wut, Tränen und Gefühle für Jordan: Von dem smarten Spanier, der die Frauen versteht, hat Big Brother-Kandidat David längst nichts mehr. So nett und freundlich, wie er in den ersten Tagen wirkte, als er auch Jordan für sich gewinnen konnte, zeigt er sich nun nicht mehr, ständig wird er laut, bringt Jordan zum weinen und sieht keinerlei Schuld bei sich selbst.

Nachdem sie sich oft wieder auf David eingelassen hat, scheint es Jordan jetzt zu reichen. Sie will mit David nichts mehr zu tun haben, da er sie respektlos behandle. Das scheint David so gar nicht zu passen, denn im Männerschlafzimmer gibt er zu, tatsächlich etwas für die 18-jährige Blondine zu empfinden.

Im Garten des Big Brother-Hauses kommt es schließlich zur Eskalation. Jordan legt fest, sie hätten sich nichts mehr zu sagen, David behauptet, die 18-jährige sei falsch. Als bei Jordan langsam die Tränen fließen, greift Florian, der Freund Valencias, ein und versucht den Streit zu schlichten. Er kann sich nicht mehr ansehen, wie David Jordan zum weinen bringt, das mache man nicht mit einer Frau.

Die Situation eskaliert letztlich komplett. Während die anderen Bewohner recht ruhig bleiben, ist David absolut außer sich. Wut, Tränen, Geschrei, obwohl ihn die anderen versuchen zu beruhigen, kriegt sich der Spanier nicht mehr ein. Auch im Sprechzimmer lässt er seine Wut noch einmal raus. "Ich wurde früher gemobbt. Ich bin nicht der Mensch, den Sie da sehen, ich möchte mich nur verteidigen!!!", ruft er verzweifelt.

Jordan ist froh, dass Florian ihr zur Seite stand, er sei ihr Engel, meint sie. Vermutlich wird David heute Abend in der Live-Show nominiert. Lassen wir uns überraschen, wie er dann reagiert.

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Stefan Effenberg scheitert in Gladbach mit Palastrevolte

Stefan Effenberg scheitert in Gladbach mit Palastrevolte: Der gestrige Sonntag war für Stefan Effenberg sicherlich kein guter Tag. Der ehemalige Leitwolf auf dem Platz wollte eine ähnliche Rolle nach dem Ende seiner aktiven Karriere nun in der Vereinsführung von Gladbach einnehmen. Doch am Ende wurde er von den Fans verspottet, statt gefeiert.

Auf der Hauptversammlung des Bundesligavereins am Sonntag stimmten lediglich 335 der 4769 anwesenden Mitglieder für seine "Initiative Borussia", die einen Austausch des Vorstands anstrebte. Die entsprechende Satzungsänderung hätte eine Zwei-Drittel-Mehrheit bedurft.

Hätte der Vorstoß Erfolg gehabt, dann wäre Effenberg neuer Sportdirektor bei Gladbach geworden. Horst Köppel war als neuer Clubchef im Gespräch. Außerdem sollte der Vorstand in Zukunft von den Mitgliedern gewählt werden und nicht mehr vom Aufsichtsrat. Letztendlich war aber bereits im Vorfeld klar, dass die angestrebte Palastrevolte bei Gladbach keinen Erfolg haben wird.

Die Sponsoren sprachen sich dagegen aus. Dazu kam der geschaffte Klassenerhalt in der Bundesliga, so dass viele Mitglieder nur wenig Wut im Bauch hatten. Wäre man hingegen in Liga 2 abgestiegen, dann hätte Effenberg möglicherweise Erfolg haben können. So muss der deutsche Fußball weiter auf eine seiner umstrittensten Persönlichkeiten verzichten. Ich bin mir jedoch sicher, dass es nicht das letzte mal war, dass wir etwas von Stefan Effenberg hören.

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Berlin: Verwirrte stößt Frau ins U-Bahn-Gleisbett

Berlin: Verwirrte stößt Frau ins U-Bahn-Gleisbett: In Berlin ereignen sich immer wieder gewaltsame Übergriffe auf den U-Bahnhöfen. Vermehrt sind es jugendliche Täter, die ihre Opfer zusammenschlagen und beklauen und dann flüchten. Auch am Sonntag hat es wieder einen Übergriff gegeben, den das Opfer zum Glück überlebte.

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Angriff am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr. Im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurde eine 58-jährige Frau im Zwischengeschoss plötzlich von einer anderen angegriffen. Sie wurde von der Angreiferin in Richtung der Bahnsteigtreppen gestoßen und stürzte daraufhin.

Die 58-jährige versuchte sich aufzurappeln, als sie die andere Frau plötzlich beschimpfte und auf sie einschlug. Dann zerrte sie ihr Opfer in Richtung Bahnsteig. Wie das Opfer berichtete, habe die Frau verwirrt gewirkt. Am Bahnsteig stieß die Angreiferin die 58-jährige schließlich ins Gleisbett der Linie U5 und flüchtete dann.

Zum Glück des Opfers konnte der Fahrer der herannahenden U-Bahn die Frau im Gleisbett erkennen und stoppte den Zug via Notbremsung. Noch weit entfernt kam die Bahn zum Stehen. Der Fahrer alarmierte daraufhin per Notrufsäule die Polizei und half der Frau mit einem Fahrgast aus dem Gleisbett.

Die Frau erlitt Prellungen und Schürfwunden und musste im Krankenhaus behandelt werden.

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Alberto Contador gewinnt 94.Giro d'Italia

Alberto Contador gewinnt 94.Giro d'Italia: Der Spanier Alberto Contador hat das zweitwichtigste Radrennen der Welt, den Giro d'Italia, gewonnen. Der umstrittene Radprofi trug das rosa Trikot mit einem Vorsprung von 6:10 Minuten über die Ziellinie. Auf Platz 2 landete der Italiener Michele Scarponi. Den dritten Podiumsplatz belegte Vincenzo Nibali, der 46 Sekunden Rückstand auf seinen Landsmann Scarponi hatte.

Das abschließende Zeitfahren in Mailand gewann der Schotte David Millar. Auf dem 26 Kilometer langen Kurs setzte er sich vor dem Dänen Alex Rasmussen durch. Contador selbst wurde auf der letzten Etappe noch einmal Dritter.

Allerdings könnte der Spanier seinen Sieg schon bald wieder verlieren. Der internationale Sportgerichtshof Cas entscheidet in den nächsten Wochen, ob Contador wegen Dopings gesperrt wird. Bei der Tour de France 2010 wurde er positiv auf das verbotene Mittel Clenbuterol getestet.

Für mich ist der Radsport immer noch dopingverseucht. Wenn man sich ansieht, dass Contador weiter Rennen gewinnen darf, obwohl er eine positive Probe hatte, kann man erkennen, dass man es in diesem Sport nicht all zu ernst nimmt mit der Versprochenen Besserung. Man hat in meinen Augen nur zwei Möglichkeiten. Entweder man erlaubt das Doping und nimmt in Kauf, dass vielleicht von Zeit zu Zeit ein Radfahrer plötzlich verstirbt oder macht so weiter wie bisher und nimmt dabei ebenfalls in Kauf, dass von Zeit zu Zeit ein Radfahrer plötzlich verstirbt, nur, dass man in diesem Fall immer weiter heucheln muss.



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Two and a Half Men: Verrückter Fan droht mit Bombe

Two and a Half Men: Verrückter Fan droht mit Bombe: Die Serie Two and a Half Men ist der Renner in den USA. Ob nun Erstausstrahlung oder Wiederholung, wann auch immer die Folgen im Fernsehen laufen, erfreuen sie sich Top-Quoten. Doch offenbar mag ein Fan die Wiederholungen so gar nicht.

Wie die New York Post berichtete, habe ein verrückter Fan dem New Yorker Fernsehsender WPIX-11 mit einer Bombe gedroht. Gleich zweimal rief er bei dem Sender an und drohte am Telefon mit einer Sprengung, sollten auch weiterhin Wiederholungen der Serie Two and a Half Men gezeigt werden.

Die Polizei konnte den Mann schließlich ausfindig machen. Im Stadtteil Bronx nahm man ihn fest, doch warum der Mann wirklich ausrastete, ist nicht bekannt.

Während in den USA die Wiederholungen der Sitcom mit guten Quoten laufen, sollen nun auch neue Folgen gedreht werden. Nur Charlie Sheen ist dann nicht mehr dabei. Nach Alkohol- und Drogenexzessen und öffentlichen Beschimpfungen des Produzenten Chuck Lorre, flog der Schauspieler hochkant aus der Serie. Nun ist Ashton Kutcher nachgerückt, der den Erfolg der Serie halten soll.

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Ratko Mladic setzt auf Druck der Straße

Ratko Mladic setzt auf Druck der Straße: Der vergangene Woche nach einer mehr als 15-jährigen Flucht verhaftete mutmaßliche Kriegsverbrecher Ratko Mladic wehrt sich weiter gegen eine Auslieferung an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Dabei setzt er offenbar auch auf den Druck der Straße. Es gibt Meldungen, wonach Mladic vor allem nationalistische Serben mobilisieren wollte, um so seine Auslieferung zu verhindern.

Tatsächlich versammelten sich in der Nacht in Belgrad einige Tausend Demonstranten, die gegen die Auslieferung Mladics protestierten und Präsident Boris Tadic Verrat vorwarfen. Zu der Aktion hatten die nationalistische Partei SRS und verschiedene Veteranenverbände aufgerufen.

Mladic selbst hatte über seine Anwälte dazu aufgerufen, wegen ihm kein Blut zu vergießen. Allerdings hielt man sich nicht daran. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und den Sicherheitskräften.

Unterdessen beteuert der mutmaßliche Kriegsverbrecher weiter, nichts mit dem Massaker von Srebrenica zu tun gehabt haben, bei dem 1995 8.000 muslimische Männer und Jugendliche von serbischen Truppen erschossen worden waren. "Er sagte, was immer in Srebrenica geschah, er habe nichts damit zu tun. Sein erster Befehl war, viele Frauen und Kinder und die verwundeten Soldaten zu evakuieren", so Mladics Sohn Darko nach einem Treffen mit seinem Vater.

Trotz der Proteste und der Unschuldsbeteuerungen kann man davon ausgehen, dass Mladic nach den Haag ausgeliefert wird. Die EU hat eine Auslieferung Mladics als Voraussetzung für einen etwaigen Beitritt Serbiens gemacht. Daher hat der Fall auch weitreichende politische Bedeutung. Der Balkan-Staat kann sich nicht erlauben, auf stur zu schalten.



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