Donnerstag, 25. August 2011

Apple: Steve Jobs tritt endgültig zurück

Apple - Steve Jobs tritt endgültig zurück: Es hat sich schon länger angedeutet und nun ist es fix. Steve Jobs wird sich endgültig von der Konzernspitze Apples zurückziehen. Der 56-jährige sieht sich selbst nicht mehr in der Lage die Anforderungen zu erfüllen. Er wird nun einen Posten im Aufsichtsrat antreten.

Für Apple ist die Entscheidung ein schwerer Schlag. Jobs, der den Konzern einst gründete, später vor der Pleite rettete und schließlich zu einem der wichtigsten Technologie-Unternehmen der Erde entwickelte, gilt als der kreative Kopf bei Apple. Sein Verlust dürfte vor allem an den Börsen für Aufregung sorgen. Tatsächlich fiel die Apple-Aktie nach dem Bekanntwerden des Rücktritt nachbörslich um 5,4 Prozent.

Jobs erklärte seine Entscheidung in einem Brief.
An den Apple-Verwaltungsrat und die Apple-Gemeinschaft:

Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef erfüllen kann, ich der erste wäre, der das mitteilt. Leider ist dieser Tag gekommen.
Ich trete hiermit als CEO von Apple zurück. Ich möchte als Vorsitzender des Aufsichtsrates, Aufsichtsratsmitglied und Apple-Mitarbeiter dienen, so der Aufsichtsrat es für möglich hält.

Was meinen Nachfolger angeht, empfehle ich mit Nachdruck, dass wir unseren Nachfolgeplan erfüllen und Tim Cook zum CEO von Apple ernennen.

Ich glaube, dass die besten und innovativsten Tage noch vor Apple liegen. Und ich freue mich darauf, den Erfolg von Apple in einer neuen Rolle zu sehen und dazu beizutragen.

Ich habe bei Apple einige der besten Freunde in meinem Leben gefunden und ich danke Euch allen für die vielen Jahre, die ich neben Euch arbeiten konnte.

Steve
Tim Cook wird Jobs, der bereits seit Anfang des Jahres wegen gesundheitlichen Problemen eine Auszeit nahm, beerben. Der Rücktritt wird die Spekulationen um den wahren Gesundheitszustand von Steve Jobs weiter anheizen. Bereits mehrfach war in den letzten Monaten zu lesen, dass der Manager erneut an Krebs erkrankt sei.

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Mittwoch, 24. August 2011

Veröffentlicht Apple iPhone 4S und iPhone 5?

Veröffentlicht Apple iPhone 4S und iPhone 5?: Bezüglich des iPhone 5 und des absolut hypothetischen iPhone 4S gibt es jede Menge Gerüchte. Ich schätze mal, dass rund 80 Prozent von diesen nicht zutreffen oder zumindest auf Quellen beruhen, die man in starke Zweifel ziehen muss. Wenn ein solches Gerücht allerdings von einer renommierten Nachrichtenagentur wie 'Reuters' kommt, sollte man es relativ ernst nehmen.

Reuters berichtet nun, dass Apple neben dem iPhone 5 auch ein iPhone 4S plant. Beide Smartphones sollen demnach gleichzeitig erscheinen. Das iPhone 4S würde auf dem iPhone 4 beruhen und mit nur 8 GB Speicher ausgestattet sein, was passen würde, da das iPhone 4 erst ab 16 GB zu haben ist.

Interessant daran ist, dass dieses iPhone 4 auf dem US-Markt für unter 400 Dollar zu haben sein soll. Dies würde es Netzbetreibern und Mobilfunkanbietern ermöglichen, das Smartphone im Rahmen eines Vertrages für 0 Euro anzubieten. Damit könnte Apple auch Käuferschichten mit geringeren Einkommen ansprechen.

Dieses Markt-Segment wird derzeit vor allem von Android-Smartphones beherrscht. Das iPhone 4S würde somit als Konkurrenz zu Android fungieren.

Bestätigt ist allerdings noch nichts. Ehe es Gewissheit geben wird, werden wohl noch ein paar Wochen ins Land gehen. Bis zum Herbst-Event von Apple wird man sich noch gedulden müssen.

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Dienstag, 23. August 2011

iPhone 5 mit Dual-Mode?: Angebliche Unterstützung von GSM und CDMA

iPhone 5 mit Dual-Mode? - Angebliche Unterstützung von GSM und CDMA: Seit dem iPhone 4 bedient Apple neben dem GSM-Standard in den USA auch auf CDMA basierende Netze. Dafür brauchte es allerdings zwei verschiedene Versionen des iPhone 4. Mit dem für den Herbst erwarteten iPhone 5 könnte sich dies laut einem Bericht des Blogs Techcrunch ändern.

Der Blog berichtet unter Berufung auf einen App-Entwickler, dass das iPhone 5 mit einem sog. Dual-Mode ausgestattet sein soll. Demnach ist das Telefon in der Lage sowohl in GSM- als auch in CDMA-Netzen zu telefonieren bzw. generell Daten zu verschicken oder zu empfangen. Techcrunch spricht in diesem Zusammenhang von einem 'World Phone'.

Als Beleg für seine These nutzte der namentlich nicht genannte Entwickler Registrierungs-Logdateien, die zwei verschiedene Mobilnetzwerkcodes (MNC) beziehungsweise Ländercodes (MCC) aufweisen sollen. Eben jene Codes sollen denen der Anbieter At&T (GSM) und Verizon (CDMA) entsprechen.

Aus Apples Sicht würde es Sinn machen nur "ein" iPhone 5 zu entwickeln, welches beide Standards gleichermaßen bedienen kann. Dadurch spart man sich beispielsweise das Erstellen von zwei verschiedenen Produktionswegen. Daher halte ich diese Gerücht, auch wenn es keine Bestätigung gibt, aufgrund der wirtschaftlichen Vorteile für Apple für relativ plausibel.

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Vicco von Bülow aka 'Loriot' tot: Der Humor verliert einen seiner größten Künstler

Vicco von Bülow aka 'Loriot' tot - Der Humor verliert einen seiner größten Künstler: Vicco von Bülow, der den meisten sicherlich unter Loriot bekannter gewesen sein dürfte, ist tot. Der 87-jährige starb am Montag in Ammerland am Starnberger See an Altersschwäche, wie der Diogenes Verlag heute mitteilte. Loriot soll nun im engsten Familienkreis beigesetzt werden.

Von Bülow galt als einer der besten und hintergründigsten Komiker, den Deutschland je hatte, Vor mehr als einem halben Jahrhundert begann seiner humoristischen Karriere. Später wurde er durch TV-Sketche deutschlandweit bekannt. Immer wieder hielt er dem deutschen Bürgertum den Spiegel vor und zeigte mit seinen Sketchen eine überspitze Wirklichkeit, die aber stets den Finger auf die Wunde legte.

In einer Stellungnahme von Klaus Staeck dem Präsidenten der Berliner Akademie der Künste hieß es: "Mit Vicco von Bülow haben wir den Klassiker des intelligenten und zugleich volksnahen Humors verloren. [...] Loriots Spracherfindungen, seine Konstellationen grotesker Lebensumstände, die zu absurd komischen Situationen führen, sind generationenübergreifend populär und werden es bleiben".

Selbst ich muss sagen, dass der Tod Loriots ein großer Verlust für den Humor als solchen ist. Obwohl ich mit meinen 25 Jahren wohl etwas zu jung bin, um von Bülows ganzen Schaffen zu überblicken, muss ich eingestehen, dass seine Sketche in vielen Fällen wesentlich angenehmer waren, als der "Hau drauf Humor" der Komiker-Generation eines Mario Barth.


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Sonntag, 21. August 2011

FC Bayern findet unter Mithilfe des HSV zu seiner Form

FC Bayern findet unter Mithilfe des HSV zu seiner Form: Der FC Bayern München findet seine Form. Am dritten Spieltag gelang dem Rekordmeister unter freundlicher Mithilfe des Hamburger Soprtsvereins, der sich darauf versteifte, keine Gegenwehr zu leisten, ein überzeugender 5:0-Sieg.

Die Tore für die Bayern erzielten Daniel van Buyten (13.), Franck Ribéry (17.), Arjen Robben (34.), Mario Gomez (56.) und Ivica Olic (80.). Mit dem Sieg rückten die Bayern vorerst auf Tabellenplatz 2 vor. Sie könnten heute aber noch von Hannover und Mainz nach hinten geschoben werden. Der HSV stürzte hingegen auf Rang 17 ab und legte mit nur einem Punkt aus drei Spielen und einer Tordifferenz von -7 einen schlechten Saisonstart hin.

Entsprechend vielen die Aussagen der beiden Trainer nach dem Spiel aus. "Wir haben die einfachsten Dinge nicht hinbekommen, das war erschreckend und darf nicht vorkommen. Das war eine derbe Niederlage, die richtig wehtut", sagte HSV-Coach Oenning, der sich trotz der Niederlage über eine Job-Garantie von der Vereinsführung freuen konnte.

"Wir haben großartig gespielt. [...] Wenn man fünf Tore erzielt, ist das sehr positiv. Ich denke, heute gibt es nicht viel zu kritisieren", sagte hingegen Jupp Heynckes.

Tatsächlich hatte das Spiel wohl einen richtungsweisenden Charakter. Die Bayern haben sich eindrucksvoll zurück gemeldet und der HSV ist in seiner jetzigen Verfassung eindeutig ein Kandidat für den Abstiegskampf.

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Libyen: Gaddafis Ende scheint besiegelt, Aufständische erreichen Tripolis

Libyen - Gaddafis Ende scheint besiegelt, Aufständische erreichen Tripolis: Nach Monaten des Bürgerkriegs scheint in Libyen das letzte Kapitel der blutigen Gefechte eingeläutet worden zu sein. Die Aufständischen gegen das Regime von Diktator Muammar al-Gaddafi haben in der Nacht auf Sonntag mit ihrem Angriff auf die Hauptstadt Tripolis begonnen. Augenzeugen berichteten, dass in mindestens drei Stadtteilen gekämpft werden soll.

Nach eigenen Angaben ist es den Rebellen gelungen, ein Waffendepot einzunehmen, sowie die Kontrolle über den Flughafen von Tripolis zu erlangen. Dabei seien ihnen Dutzende Gaddafi-Treue in die Hände gefallen. Komplett reibungslos scheint der Vormarsch aber nicht zu verlaufen. Ein Kommandant der Aufständischen erklärte, dass es mindestens 123 Tote gegeben habe.

Nichtsdestotrotz könnte der Angriff auf Tripolis auf das baldige Ende des Gaddafi-Regimes hindeuten. Gaddafi selbst wandte sich zwar erneut mit einer Botschaft an seine Getreuen. Intern soll er aber längst nach Wegen zur Flucht suchen. "Ihr müsst zu Millionen marschieren, um die zerstörten Städte zu befreien", forderte er seine Anhänger auf. Die Rebellen sollen von Stadt zu Stadt verfolgt werden.

Auch Gaddafis Sohn Saif al-Islam meldete sich. Er erklärte, dass die libysche Führung einen langen Atem habe. "Wir werden uns nicht unterwerfen, wir werden den Kampf nicht beenden", sagte er.

Der Angriff auf Tripolis war offenbar mit der Nato koordiniert. Während der Gefechte am Boden flogen immer wieder Kampfflugzeuge Angriffe auf Ziele in Tripolis. Was die Nato genau angriff, ist bislang nicht bekannt. Reporter berichteten aber, dass immer wieder schwere Explosionen zu hören gewesen seien.

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Samstag, 20. August 2011

Spannung zwischen Israel und Ägypten werden größer

Spannung zwischen Israel und Ägypten werden größer: Der Anschlag vom Donnerstag im Süden Israels, bei dem mindestens 8 Israelis ums Leben kamen, führt zu ernsthaften diplomatischen Spannungen zwischen Ägypten und Israel. Bei den Gefechten zwischen palästinensischen Extremisten und israelischen Streitkräften gerieten 5 ägyptische Grenzbeamte offenbar ins Kreuzfeuer eines Kampfhubschraubers und kamen dabei ums Leben.

Ägypten forderte eine Entschuldigung sowie eine Untersuchung des Vorfalls. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen zog Kairo seinen Botschafter aus Israel zurück. Dieser solle erst dann wieder auf seinen Posten zurückkehren, wenn der Zwischenfall offiziell untersucht sei und Israel sich dafür entschuldigt habe.

Aus Israel selbst kommen ebenfalls wenig versöhnliche Töne. "Die Angriffe sind ein Beweis für die mangelnde Kontrolle der Ägypter auf der Sinai-Halbinsel und das Erstarken terroristischer Gruppen dort", hieß es in einer Erklärung des Verteidigungsministeriums.

Einen ernsthaften Konflikt zwischen den beiden Staaten ist trotzdem nicht zu erwarten. Sowohl Israel als auch Ägypten zeigen die Zähne, um von Problemen im Inneren abzulenken. In Israel gibt es soziale Unruhen und den Ägyptern geht der demokratische Wandel nicht schnell genug. Entsprechend gelegen dürften den jeweiligen Regierungen die Möglichkeit kommen, gegen den alten Erzfeind zu "keilen".

Nichtsdestotrotz führen die Spannungen dazu, dass der Friedensprozess in Nahost aktuell keine Chance hat. Alle Beteiligten zeigen sich viel zu stur, um echte Friedensgespräche entstehen zu lassen.

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Freitag, 19. August 2011

0:2-Niederlage: Schalke blamiert sich in Helsinki

0:2-Niederlage - Schalke blamiert sich in Helsinki: Der FC Schalke 04 hat sich bei seinem ersten Europa League-Auftritt in dieser Saison direkt blamiert. Die Königsblauen verloren in Helsinki mit 0:2 und müssen nun um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League bangen.

Der 21-jährige Teemu Pukki wurde zum Match-Winner für HJK Helsinki. Er erzielte in der 18. und 54.Minute beide Treffer für die Finnen. Schalke enttäuschte hingegen auf ganzer Linie. Die Mannschaft stand in der Abwehr ungeordnet und konnte im Angriff keine wirklichen Akzente setzen. Immer wieder liefen die Angriffsversuche gegen die gute Abwehr von HJK ins Leere.

Trainer Ralf Rangnick wehrte sich gegen Stimmen, die nach der Niederlage den Verzicht auf Stürmer Raul kritisierten. "Wir haben über weite Strecken die falschen Mittel gewählt und dem finnischen Bollwerk in die Karten gespielt. [...] Mit diesen Mitteln wäre es auch mit Raúl nicht einfacher gewesen", so Rangnick.

Offiziell hieß es, dass man Raul nicht mit nach Finnland nehme, weil dieser aufgrund seines Alters nicht mehr so gut auf Kunstrasen spielen könne. Inoffiziell steht aber zu vermuten, dass Schalke Raul nicht in der Europa League einsetzen wollte, damit er für andere Vereine attraktiv bleibt. Seit Tagen gibt es Spekulationen, dass der Spanier Schalke verlassen könnte.

Für Schalke könnte die Spekulation aber nach hinten losgehen. Ein Ausscheiden in der Europa League kostet sicherlich mehr Einnahmen, als ein Verkauf von Raul.

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Donnerstag, 18. August 2011

Syrien: Assad bezeichnet Militäraktionen gegen das eigene Volk für beendet

Syrien - Assad bezeichnet Militäraktionen gegen das eigene Volk für beendet: Seit Monaten geht das syrische Militär in verschiedenen Städten des Landes gegen die eigene Bevölkerung vor. Wohngebiete werden mit Panzern und auch Kanonenbooten beschossen. Scharfschützen richten Demonstranten hin und überall verschwinden Menschen, ohne das es ein Lebenszeichen von diesen gibt. Unabhängige Schätzungen gehen davon aus, dass bislang zwischen 1.800 und 2.000 Menschen dem brutalen Vorgehen der Streitkräfte zum Opfer gefallen sind.

Dahinter steht das Regime von Bashar al-Assad, der versucht das aufbegehrende Volk statt mit echten Reformen mit brutaler Gewalt zu unterdrücken. Mit diesem Vorgehen hat er sich seine eigene Legitimation genommen und die Protestbewegung, die erst nur Reformen forderte gegen sich aufgebracht. Mittlerweile wird auf allen Demonstrationen seine Abdankung gefordert.

Wie es dazu passt, dass Assad in einem Telefonat mit Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärt hat, dass die Militäraktionen in dem Land beendet seinen, weiß ich nicht. Jedenfalls versicherte der Diktator, dass die Gewalt der Regierungstruppen eingestellt worden sei.

Eine Bestätigung dafür gibt es bislang nicht. In Syrien werden immer noch keine Reporter zugelassen, die Assads Aussagen überprüfen könnten.

Ich persönlich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass die Repressionen beendet sind. Vielleicht lässt Assad nicht mehr das Militär feuern, weil es hier mehr und mehr Abspaltungsbewegungen gibt. Stattdessen könnte der Diktator auf die Geheimdienste setzen und versuchen den Aufstand mit Massenverhaftungen niederzuschlagen. Ein Zeichen für baldigen Frieden in Syrien sind die Aussagen in meinen Augen jedenfalls nicht.

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FC Bayern München siegt gegen Zürich und spielt trotzdem unter den eigenen Ansprüchen

FC Bayern München siegt gegen Zürich und spielt trotzdem unter den eigenen Ansprüchen: Das Ergebnis war durchaus gut. Ein 2:0 in einem Heimspiel in der Champions League liest sich auf dem Papier sehr gut. Vor dem Rückspiel in Zürich hat der FC Bayern München damit eine gute Ausgangslage auf das Erreichen der Hauptrunde.

Die Tore für den deutschen Rekordmeister erzielten Bastian Schweinsteiger in der 8.Minute auf Vorlage von Arjen Robben per Kopf und Robben selbst mit einem seiner typischen Schlenzer von der rechten Seite in der 72.Minute. An dieser Stelle könnte man annehmen, dass die Bayern mit ihrem Sieg durchaus zufrieden waren.

Schaut man sich die Aussagen der Beteiligten an, bekommt man einen anderen Eindruck: "Das Ergebnis ist in Ordnung, aber wir müssen noch viel konzentrierter, aggressiver und vor allem schneller spielen", sagte zum Beispiel Robben nach dem Spiel. Trainer Jupp Heynckes erklärte: "Wir haben 20 Minuten lang gut begonnen und gute Torchancen gehabt. Wenn man auch in der zweiten Halbzeit so überlegen spielt, dann muss man auch die Chancen verwerten. Gegen eine solche Mannschaft muss man das Tempo erhöhen".

Tatsächlich zeigten die Bayern eine ansprechende Anfangsphase nur um dann in den aus den bisherigen Bundesligaspielen bekannten Stil zurückzufallen. Dies hatte zur Folge, dass Uli Hoeneß in der Halbzeitpause eine Brandrede vor der Mannschaft gehalten haben soll. Robben erklärte auf die Frage nach der Ansprache: "Ja, da sind Sie gut informiert. Das waren einfach Emotionen, das gehört zum Fußball".

Karl-Heinz Rummenigge kommentierte hingegen: "Das stimmt nicht". Wie auch immer! Fakt ist: Der FC Bayern München ist noch nicht an dem Punkt in seiner Entwicklung, den die verantwortlichen gerne hätten. Woran das liegt, muss man nun vereinsintern klären. Klar ist nur, dass die derzeitigen Leistungen gegen große Mannschaften kaum reichen dürften.

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Mittwoch, 17. August 2011

9to5Mac: iPhone 5 ab 7.Oktober in USA erhältlich

9to5Mac - iPhone 5 ab 7.Oktober in USA erhältlich: Wie die Kollegen von 9to5Mac unter Berufung auf nicht näher genannte eigene Quellen berichten, wird das iPhone 5 am 7.Oktober 2011 in den USA erscheinen.

Die Angaben passen sehr gut zu den Gerüchten, wonach das neue iPhone auf einem Apple-Event im September vorgestellt werden soll. In den vergangenen Jahren diente das Herbst-Event vor allem dazu die neuen Entwicklungen im Bereich der iPods vorzustellen. Das soll in diesem Jahr offenbar anders werden, wenn man den zahlreichen Gerüchten glaubt.

Auch zum Zeitpunkt ab dem Vorbestellungen in den USA getätigt werden können, macht 9t05Mac Angaben. Demnach wird man das iPhone 5 ab Donnerstag dem 30.September oder einen Tag später vorbestellen können. Hierbei soll sich Apple noch nicht abschließend festgelegt haben.

Sollte dies so zutreffen, lassen sich auch Schlüsse auf den Deutschland-Release des iPhone 5 ziehen. Entweder das Smartphone erscheint ebenfalls wie den USA oder aber einige Zeit später. Hier wären zum Beispiel wieder 4 Wochen Unterschied denkbar. Somit würde das iPhone 5 im November erscheinen. Wir werden es sehen!

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Dienstag, 16. August 2011

Aufschwung in Deutschland verliert an Fahrt: Fatales Signal für Euro-Zone

Aufschwung in Deutschland verliert an Fahrt - Fatales Signal für Euro-Zone: Bislang konnte sich die Bundesregierung ein wenig darauf ausruhen, dass Deutschland sehr gut durch die seit 2008 schwelende Finanzkrise gekommen ist. Es ist sogar nicht ganz falsch zu behaupten, dass die BRD einer der Krisengewinner ist.

Dies lag vor allem daran, dass die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr und bisher auch in diesem Jahr kräftig gewachsen ist. Dadurch sanken die Arbeitslosenzahlen und die Staatseinnahmen stiegen. Damit könnte nun aber Schluss sein. Das Statistische Bundesamt teilte am Dienstag mit, dass das BIP im 2.Quartal 2011 lediglich um 0,1 Prozent gewachsen ist und damit viel weniger, als es die meisten Ökonomen angenommen hatten.

"Das ist das langsamste Wachstum seit Jahresbeginn 2009, als die Finanzkrise ihren Höhepunkt erreichte", so das statistische Bundesamt zu den Zahlen. "Die privaten Konsumausgaben und die Bauinvestitionen bremsten die deutsche Wirtschaft im zweiten Vierteljahr 2011", hieß es zu den Gründen.

Tatsächlich sind die Zahlen vor allem für Europa schlecht. Das Wachstum und die positive Entwicklung in Deutschland waren einer der Anker, der bislang verhinderte, dass die Euro-Zone in noch größere Turbulenzen trudelte. Schlechtere Aussichten in Deutschland bedeuten somit auch schlechtere Aussichten für Europa.

Erkennen kann man dies auch am Verlauf des Dax. Der Aktien-Index verlor im frühen Handel bis zu 2 Prozent.

Ohne ein starkes Deutschland wird es umso schwerer die Euro-Zone vor dem Zusammenbruch zu retten. Um noch größeres Chaos zu verhindern, müssen jetzt endlich Lösungen gefunden werden, bevor sich die Krise derart verschlimmert, dass sie nicht mehr zu stoppen ist.

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Montag, 15. August 2011

Google stärkt Android: Motorola-Kauf bringt Patente

Google stärkt Android - Motorola-Kauf bringt Patente: Google war mal wieder auf Shopping-Tour. Der Internetriese gab jetzt in seinem Blog bekannt, dass man die Mobilfunksparte von Motorola übernehmen wird. Der Kauf dürfte vor allem der rechtlichen Stärkung von Android dienen.

Motorola verfügt nämlich als Pionier im Mobilfunkbereich über zahlreiche wertvolle Patente, die mit dem Kauf in den Besitz von Google übergehen. CEO Larry Page selbst schrieb daher viel sagend: "Unser Kauf von Motorola [...] wird uns ermöglichen Android besser vor den wettbewerbsfeindlichen Bedrohungen durch Microsoft, Apple und andere Unternehmen".

Dieses Vorhaben wird Google insgesamt etwa 12,7 Milliarden Dollar kosten. Pro Aktie will der Konzern an die Motorola-Anleger um die 40 Dollar zahlen. Das sind mehr als 60 Prozent mehr als die Aktion am Freitag wert waren. Das Geschäft soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Wettbewerbshüter müssen es noch prüfen.

Für Android als Betriebssystem für mobile Anwendungen soll sich durch den Kauf nichts ändern. Page betonte, dass das System weiterhin von anderen Herstellern auf die bekannte Weise verwendet werden kann. Bei dem Kauf von Motorolas Mobilsparte scheint es also wirklich nur darum zu gehen, sich Patente zu sichern.

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Diskussion über Euro-Bonds: FDP-Politiker stellen Koalition in Frage!

Diskussion über Euro-Bonds - FDP-Politiker stellen Koalition in Frage!: Seit die 'Welt am Sonntag' am Wochenende damit aufmachte, aus Koalitionskreisen erfahren haben zu wollen, dass einige Politiker der Regierungskoalitionen inzwischen für Euro-Bonds als letztes Mittel im Kampf gegen die Finanzkrise sind, bemüht sich die Bundesregierung die Wogen schnell zu glätten.

Regierungssprecher Seibert erklärte am Montag, dass die Regierung Euro-Bonds nicht für das richtige Mittel gehalten habe und auch immer noch nicht halte. Das Thema wird beim Treffen zwischen Kanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Sarkozy daher keine Rolle spielen.

Soweit so gut! Aber das Thema ist damit noch lange nicht beendet. Die Katze ist aus dem Sack und will sich jetzt nicht wieder einfangen lassen. Das kann man zum Beispiel daran erkennen, dass es aus den Reihen der FDP Stimmen gibt, die sogar schon die Frage vom Ende der Koalition stellen.

Der mir bisher völlig unbekannte FDP-Politiker Oliver Luksic warnte: "Sollte die Bundesregierung gemeinsame europäische Staatsanleihen mittragen und damit den finalen Schritt in Richtung dauerhafter und grenzenloser Schuldenhaftungsgemeinschaft gehen, sollte die FDP sich ernsthaft überlegen, ob eine solche fundamental falsche Weichenstellung noch tragbar ist und die Koalition dann noch eine Zukunft haben kann".

Ob ein Ende der Koalition nicht vielleicht sogar das Beste wäre, kann sich jeder selber überlegen. Klar ist, dass die Töne zeigen, welchen Sprengstoff die Idee von Euro-Bonds hat. Die Schuldenkrise schwelt weiter und auf ewig kann man keine Rettungspakete schnüren. Demzufolge bleiben irgendwann nur zwei Möglichkeiten, entweder man einigt sich auf Euro-Bonds oder auf einen Schuldenschnitt für gefährdete Länder. Beides will die Regierungskoalition nicht. Eines wird wohl aber kommen müssen!

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Sonntag, 14. August 2011

Indiana State Fairgrounds Bühnen-Einsturz: 4 Menschen sterben, 40 werden verletzt

Indiana State Fairgrounds Bühnen-Einsturz - 4 Menschen sterben, 40 werden verletzt: Schweres Unglück bei einem Country-Festival in Indianapolis! Beim Einsturz einer Bühne wurden 4 Menschen getötet und 40 weitere zum Teil schwer verletzt. Das Festival fand auf einem Messegelände mit dem Namen 'Indiana State Fairgrounds' statt.

Auf Videos von dem Unglück ist zu sehen, wie die Bühne plötzlich zur Seite wegbricht und Menschen unter sich begräbt. Außerdem seien Fans von herabstürzenden Scheinwerfern und anderen Trümmerteilen begraben worden. Die Ursache des Einsturzes war offenbar ein heftiger Windstoß. Das Wetter vor Ort soll sich relativ plötzlich gewandelt haben, wodurch die Konstruktion ihre Stabilität verlor.

Nach dem Unfall erschienen Rettungskräfte mit einem Großaufgebot vor Ort. Zuvor hatten die anwesenden Fans schon damit begonnen eingeklemmte und verschüttete zu Bergen.

Warum die Bühne durch den Windstoß zusammenbrechen konnte, muss nun ermittelt werden.





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Widerstand gegen Eurobonds sinkt: Weg zur Transferunion endgültig besiegelt?

Widerstand gegen Eurobonds sinkt - Weg zur Transferunion endgültig besiegelt?: Bislang hatte sich die Bundesregierung und vor allem Finanzminister Schäuble vehement gegen die von gemeinsamen Staatsanleihen der Euroländer, die sog. Eurobonds, gewährt. Angesichts der immer noch schwelenden Schuldenkrise scheint dieser Widerstand nun langsam schwächer zu werden.

Die "Welt am Sonntag" zitiert heute eine Quelle aus Regierungskreisen mit den Worten: "Die Bewahrung der Euro-Zone mit all ihren Mitgliedern hat für uns absoluten Vorrang". Im Zweifelsfall sei man daher bereit eine Transferunion und gemeinsame europäische Staatsanleihen zu akzeptieren. Innerhalb der Koalition mache sich die Überzeugung breit, dass sich die Euro-Zone nur noch durch solche Schritte retten lasse.

Eurobonds würden die gesamte Eurozone quasi zu einem einheitlichen Schuldner machen. Dies hätte zur Folge, dass besser aufgestellte Länder wie Deutschland die Zinsen für hochverschuldete Länder wie Griechenland drücken. Dadurch würden allerdings die Zinsen für Deutschland steigen.

Finanzminister Schäuble ist allerdings immer noch gegen die Eurobonds. Am Samstag sagte er dem 'Spiegel': "Ich schließe Eurobonds aus, solange die Mitgliedstaaten eine eigene Finanzpolitik betreiben und wir die unterschiedlichen Zinssätze benötigen, damit es Anreize und Sanktionsmöglichkeiten gibt, um finanzpolitische Solidität zu erzwingen".

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FC Bayern München siegt in Wolfsburg mit Last-Minute Tor: Dusel ist zurück, die Meisterschaft fast entschieden

FC Bayern München siegt in Wolfsburg mit Last-Minute Tor - Dusel ist zurück, die Meisterschaft fast entschieden: Der FC Bayern München hat offenbar sein berühmtes Glück, den Bayern-Dusel, zurückgefunden. Beim 1:0 Sieg in Wolfsburg verhinderte Luiz Gustavo den Fehlstart in die Saison mit seinem Treffer erst in der 90.Minute. Zuvor hatten die Zuschauer ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel gesehen, bei dem sich die Gastgeber sogar als die lauffreudigere Mannschaft präsentierten.

Das Unentschieden wäre wohl ein gerechtes Ergebnis gewesen. Am Ende siegten die Bayern allerdings durch eine halb platzierten Schuss und eine unglückliche Aktion von Diego Benaglio der nicht schnell genug auf den Boden kam, um den Schuss abzuwehren.

Doch nicht nur beim 1:0 kam dem Bayern das Glück zu Hilfe. Im ersten Durchgang profitierten sie von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns, das bei einem regulären Treffer von Patrick Helmes fälschlicherweise auf Abseits entschied. Das Spiel hätte wohl einen komplett anderen Verlauf genommen.

Der Wolfsburger Spieler Marco Russ kommentierte die Partie treffend: "Es ist ganz bitter, dass so ein Tor nicht gegeben wird. Das ist immer das Quäntchen Glück, das nur der FC Bayern hat".

Bleibt die Frage, ob in dieser Saison überhaupt jemand anderes Meister werden kann als der FC Bayern, wenn die Münchner schon ihr berühmtes Glück zurückgefunden haben? Zugegeben: Ganz ernst kann man diese Prognose nicht nehmen. Aber alleine die Tatsache, dass das Glück zurück in München ist, sollte die Konkurrenz aufhorchen lassen.

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Samstag, 13. August 2011

iPhone 5-Release am 8.September auf iPod-Event?

iPhone 5-Release am 8.September auf iPod-Event?: Es gibt mal wieder neue Gerüchte zur anstehenden Vorstellung bzw. dem Release des iPhone 5. Wirklich überraschend ist das nicht. Schließlich haben wir bereits Mitte August und im September wird mit der Vorstellung gerechnet.

Wie die japanische Seite Kodowarisan herausgefunden haben will, wird Apple am 8.September sein Herbst-Event abhalten. In den letzten Jahren wurden bei diesem immer die neuesten iPod-Versionen vorgestellt. In diesem Jahr soll alles anders sein. Bereits seit einigen Wochen geistert die Behauptung durch das Internet, dass Apple seiner iPod-Reihe nicht mehr die ganz große Beachtung schenkt wie in den letzten Jahren.

Aus diesem Grund könnte der iPod auf dem diesjährigen Herbst-Event zu einer Nebenrolle verdammt werden. Die Hauptrolle würde dann das iPhone 5 spielen. Tatsächlich wäre dieses Szenario gut vorstellbar, zumal sich bereits seit langem Gerüchte halten, wonach das iPhone 5 im Herbst vorgestellt wird. Der 8.September würde dazu sehr gut passen.

Unterdessen sind sich Beobachter sehr sicher, dass ab dem Zeitpunkt des Verkaufsstarts des iPhone 5 eine weiße Variante zur Verfügung stehen wird. Auch das würde mich nicht wirklich überraschen. Apple hat die Probleme mit dem weißen Case beim iPad 2 und auch beim iPhone 4 bekanntlich in den Griff bekommen.

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Freitag, 12. August 2011

Deutschland verantwortlich für Schuldenkrise? George Soros kritisiert Merkel-Regierung

Deutschland verantwortlich für Schuldenkrise? George Soros kritisiert Merkel-Regierung: Ist Deutschland schuld an der derzeitigen Situation in Europa? Geht es nach dem legendären Finanzinvestor George Soros lautet die Antwort auf diese Frage eindeutig 'Ja'! In einem Gastbeitrag für das 'Handelsblatt' übte der 80-jährige scharfe Kritik an der Politik der Bundeskanzlerin und ihrer Regierung.

"Es war das deutsche Zögern, das die Griechenland-Krise verstärkte und zu der Ansteckung führte, die sie in eine Existenzkrise für Europa verwandelte", so Soros. Weiter kritisiert er, dass es ein Fehler gewesen sei nicht die europäische Union sondern die einzelnen Länder für eventuelle Zahlungsausfälle bürgen zu lassen.

Noch ist für Soros die Hoffnung wohl nicht verloren. "Nur Deutschland kann die Dynamik des europäischen Zerfalls umkehren", sagte der Manager. Er verwies aber auch darauf, dass die Situation zunehmend unhaltbar wird. In Richtung Angela Merkel sagte er, dass die bisherige Politik der kleinen Schritte zu langsam sei.

Soros verwies auf eine durch die Rettungsschirm EFSF entstandene Schieflage. So müssten Länder wie Italien und Spanien mehr Zinsen für ihre Staatsanleihen zahlen, als sie von Griechenland für dessen Anleihen bekommen.

Als Lösung sieht der Investor die Euro-Bonds, die von der Bundesregierung bisher kategorisch abgelehnt werden. "Deutschland und die anderen Länder mit AAA-Anleiheratings müssen einem wie auch immer gearteten Eurobond-Regime zustimmen. Andernfalls bricht der Euro zusammen", so Soros.

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Kampf gegen Spekulationen: Frankreich, Italien, Spanien und Belgien verbieten Leerverkäufe

Kampf gegen Spekulationen - Frankreich, Italien, Spanien und Belgien verbieten Leerverkäufe: Es ist ein Signal an die Finanzmärkte. Angesichts der Turbulenzen der vergangenen Tage und der Spekulationen gegen einzelne Euro-Länder oder deren Baken haben Frankreich, Italien, Spanien und Belgien Leerverkäufe für zwei Wochen verboten.

"Heute haben einige Behörden beschlossen, Verbote von Leerverkäufen einzuführen oder auszudehnen", hieß es in einer Erklärung der Europäischen Börsenaufsichtsbehörde Esma vom Donnerstag-Abend. Ziel der Entscheidung sei es, die Möglichkeit, Gewinne durch die Verbreitung von Gerüchten Gewinne zu machen, einzuschränken.

"Wir haben uns entschlossen (...), die Leerverkäufe für elf am französischen Markt notierte Banken und Versicherungen zu verbieten, und zwar für eine Dauer von 15 Tagen", sagte der Präsident der französischen Börsenaufsicht AMF, Jean-Pierre Jouyet, der Nachrichtenagentur AFP.

Den sog. Leerverkäufen wird eine gewisse Mitschuld am Enstehen der Finanzkrise im Jahr 2008 zugeordnet. Bei Leerverkäufen verkauft ein Anbieter ein Produkt, im Falle der Finanzmärkte meist Devisen oder Wertpapiere, das er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht besitzt. Bis zum Liefertermin muss er sich daher mit dem Produkt eindecken. Daraus entsteht zwangläufig die Spekulation, dass man ein Produkt zum Zeitpunkt y mit dem Wert x verkauft, aber die Ware zum Zeitpunkt y+z zum Wert x-q kauft und schließlich liefert. Q ist somit der Gewinn für den Händler, der den Leerverkauf ausführt.

Es handelt sich also um hochspekulative Geschäfte. Der Schritt diese zu verbieten, ist völlig richtig und nachvollziehbar. Die Frage ist lediglich, warum man diese nicht gleich dauerhaft komplett verbietet?

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Donnerstag, 11. August 2011

Sicherheitsexperten knacken GPRS-Verschlüsselung

Sicherheitsexperten knacken GPRS-Verschlüsselung: Das mobile Telefonieren in Gegenden mit einem schlechteren Netzausbau könnte in Zukunft gefährlicher werden. Zwar wird der GPRS-Standard heute nicht mehr vorrangig genutzt, aber wenn kein UMTS-Netz zur Verfügung steht, greift auch das modernste Handy auf die ältere Technik zurück.

Genau da liegt das Problem. Zwei Sicherheitsexperten will es gelungen sein, die GPRS-Verschlüsselung zu knacken. Auf dem Chaos Communication Camp in der Nähe von Berlin wollen Karsten Nohl und Luca Melette von der Firma Security Research Lab eine Vorführung ihres Verfahrens geben.

Es sei ihnen gelungen die Verschlüsselung von allen 4 großen deutschen Netzbetreibern zu knacken. Damit sollen sie Zugriff auf Daten wie E-Mails, Surfverhalten und alles andere, was das Gerät irgendwie über GPRS sendet, erhalten haben. Die Daten seien in einem Umkreis von 5 Kilometern um das Handy abzufangen gewesen. Bei ihrem Versuch nutzen die Experten ein 8 Jahre altes Handy von Motorola.

Die Verschlüsselung der Daten sei relativ schwach gewesen, erklärten die Experten. Die Folgen des Versuchs könnten dagegen weitreichend sein. Wenn Experten es schaffen eine Verschlüsselung zu überwinden, dauert es meistens nicht lange, bis auch anderen dies gelingt. Die Betreiber sind nun ggf. gezwungen eine neue Verschlüsselung einzuführen.

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Bakterien nutzen Wasserstoff zur Energiegewinnung

Bakterien nutzen Wasserstoff zur Energiegewinnung: Das sich das Leben auf der Erde nicht nur über das Umsetzen von Licht in Energie, als über die Photosynthese, definiert, ist schon seit längerem bekannt. So existieren zum Beispiel Bakterien, die Schwefelwasserstoff oder Methan in Energie umsetzen und so in der Tiefsee überleben.

Nun wurden erstmals Bakterien entdeckt, die Wasserstoff zur Energiegewinnung nutzen. Sie funktionieren praktisch wie Brennstoffzellen. "Unsere Experimente deuten darauf hin, dass die Muschelpopulation im Logatchev-Hydrothermalfeld bis zu 5.000 Liter Wasserstoff pro Stunde oxidiert", erklärt Frank Zielinski.

In besagtem Hydrothermalfeld registrierten die Forscher besonders hohe Konzentrationen an Wasserstoff. Dass dieser Wasserstoff von Bakterien genutzt wird, zeigte sich erst nach der Entnahmen von Muscheln, die auf dem Feld leben. Demnach bilden die Bakterien mit den Muscheln eine Symbiose.

Die Entdeckung der Wasserstoff verwendenden Bakterien sei völlig neu gewesen. Dabei scheint die Nutzung von Wasserstoff sogar günstiger zu sein als die von Schwefelwasserstoff oder Methan. "Nach unseren Berechnungen bringt die Oxidation von Wasserstoff dort 7 Mal mehr Energie als die Methanoxidation und bis zu 18 Mal mehr Energie als die Oxidation von Sulfid", erläutert Jillian Petersen.

Ich persönlich finde derartige Erkenntnisse immer sehr faszinierend, weil sich zeigt, dass das Leben auch ganz andere Wege gehen kann, als die uns bekannten.

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Parallelen zwischen Aufstand in Syrien und Randalen in Großbritannien?

Parallelen zwischen Aufstand in Syrien und Randalen in Großbritannien?: Baschar Dschaafari hat die Funktion des syrischen Uno-Botschafters inne und ist seinem Namensvetter, der in Damaskus das Zepter schwingt, offenbar treu ergeben. In der momentanen Situation ist das sicherlich nicht ganz leicht. Der internationale Druck auf Syrien steigt in den letzten Tagen immer mehr an. An vorderster Front steht dabei vermutlich Baschar Dschaafari.

Deshalb hat er sich jetzt einen absolut kruden Vergleich einfallen lassen, um das Vorgehen seines Regimes gegen Demonstranten zu rechtfertigen. Nach einer Sitzung des Sicherheitsrates zur Lage in Syrien erklärte Dschaafari, dass der britische Premierminister David Cameron die Randalierer, die derzeit London und andere Städte heimsuchen, als Mitglieder von Banden bezeichnen könne. Der Westen erlaube es Syrien aber nicht, den selben Begriff für bewaffnete Gruppen zu benutzen, die für die Gewalt verantwortlich seien. "Das ist Scheinheiligkeit, das ist Arroganz", so der Diplomat.

Soweit ich die derzeitige Lage in Großbritannien einschätzen kann, hat sich das britische "Regime" bislang noch nicht dazu entschlossen das Militär gegen die Banden einzusetzen. Auch habe ich auf Medien-Bildern bislang keine Panzer durch die Straßen Londons rollen sehen. Aber das ist vermutlich nur ein kleines unwichtiges Detail.

Viel wichtiger ist doch, dass in Syrien die Menschen gegen ein diktatorisches Regime demonstrieren und in Großbritannien Randalierer aus Lust am Randalieren durch die Straßen ziehen. Für Baschar Dschaafari ist das aber wahrscheinlich alles das selbe.

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Hype um Mario Götze als Gefahr für Entwicklung?

Hype um Mario Götze als Gefahr für Entwicklung?: Gestern Abend hat Deutschland zum ersten mal in 18 Jahren Brasilien besiegt und damit unter Beweis gestellt, dass man derzeit zu den stärksten Mannschaften der Erde gehört. Liest man heute die Einschätzungen diverser Medien, dann könnte man den Eindruck bekommen, der Sieg sei komplett und ausschließlich Mario Götze zu verdanken.

Das 19-jährige Talent wird derzeit in allen Tönen gelobt. Vergleiche mit Lionel Messi werden gezogen. Man könnte den Eindruck bekommen, die Medien wollten den Dortmunder im Eilverfahren zum Weltstar schreiben. Doch ist das wirklich gut für die Entwicklung eines Talents?

Ich bin der Meinung, dass man Götze mit dem Hype keinen gefallen tut. Er ist nicht Lionel Messi und wird es auch nie sein. Er ist Mario Götze.

Götze wird sicherlich auch Zeiten durchleben müssen, in denen es weniger gut läuft. Die selben Medien, die ihn jetzt in den Himmel schreiben, werden dann auf ihn eindreschen. Wenn er dies nicht wirklich wegstecken kann, dann könnte er einen Knacks erleben.

Man sollte die Kirche also im Dorf lassen. Ja, Götze hat gut gespielt. Man sollte aber fair bleiben und ihm noch nicht mit 19 Jahren die Bürde aufbinden, ein Weltstar zu sein. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Jürgen Klopp in Dortmund die Situation richtig handhaben wird.

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Mittwoch, 10. August 2011

Forsa-Wahltrend: SPD legt zu und hat mit Grünen deutliche Mehrheit

Forsa-Wahltrend - SPD legt zu und hat mit Grünen deutliche Mehrheit: Im wöchentlichen Wahltrend des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Magazins 'Stern' und des TV-Senders 'RTL' hat sich der Aufwärtstrend der Sozialdemokraten, der in den letzten Wochen bereits zu verzeichnen war, fortgesetzt. Die SPD legte zum dritten Mal in Folge einen Punkt in der Wählergunst zu. Damit liegt sie aktuell bei 27 Prozent.

Der designierte Koalitionspartner der Sozialdemokraten die Grünen verloren im Vergleich zur Vorwoche jedoch einen Punkt und liegen nun bei 21 Prozent der Stimmen. Zusammen könnten SPD und Grüne aber immer noch 48 Prozent der Stimmen erreichen und damit mit bequemer Mehrheit vor dem bürgerlichen Lager regieren.

Die Union liegt unverändert bei 32 Prozent und verharrt damit bei ihren niedrigen Werten. Die FDP würde mit nur 3 Prozent der Stimmen, den Einzug in den Bundestag erneut verpassen. Die Linkspartei verliert einen Punkt und liegt nun bei 9 Prozent. Sonstige Parteien kommen demnach derzeit auf 8 Prozent.

Interessant ist auch noch die Einschätzung der CDU/CSU-Wähler, wonach nur 23 Prozent nach der Bundestagswahl 2013 für eine Fortsetzung der Koalition mit der FDP sind. 50 Prozent der Unionswähler sprachen sich für eine Koalition mit der SPD aus.

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Meteoriten brachten wohl Nukleinbasen auf die Erde

Meteoriten brachten wohl Nukleinbasen auf die Erde: Wie entstand das Leben auf der Erde? Die Frage ist eine der wichtigsten, die es in der Forschung überhaupt gibt. Schließlich geht es dabei um den Ursprung unser aller Existenz. Ein Theorie besagt, dass sich die ersten organischen Moleküle im Urozean entwickelt haben. Einer weiteren These zu Folge brachten kohlenstoffhaltige Meteoriten organische Moleküle aus dem All auf die Erde.

Ein Team um Michael Callahan von der US-Weltraumbehörde Nasa konnte nun ein weiteres Indiz liefern, dass sogar Nukleinbasen, die als elementare Bausteine der irdischen DNA und RNA dienen, mittels Meteoriten auf die Erde gelangt sind. Demnach entdeckten sie bei Untersuchungen von 12 Meteoriten in 11 Proben die Nukleinbase Adenin, die auch in der menschlichen DNA vorkommt.

Entscheidender war jedoch, dass auch Nukleinbasen nachgewiesen wurden, die in der irdischen Biochemie keine Bedeutung haben und daher nur in sehr geringen Mengen vorkommen. "Der Fund von Nukleinbasen, die für die irdische Biochemie untypisch sind, ist ein starkes Indiz für eine extraterrestrische Herkunft", erklären die Forscher.

"Es zeigt uns, dass Meteoriten als eine Art molekulare Werkzeugkästen fungiert haben könnten: Sie lieferten die entscheidenden Grundbausteine für das Leben. [...] Die ersten Zellen auf der frühen Erde entstanden vermutlich aus drei Komponenten: Nukleinsäuren, Proteinen und Zellmembranen. Molekulare Bausteine für all diese Makromoleküle sind nun in Meteoriten identifiziert worden", heißt es weiter.

Dies lässt natürlich den Schluss zu, dass, wenn Meteoriten das Leben quasi auf die Erde gebracht haben, das auch auf anderen Planeten der Fall sein müsste.

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Wegen Energiewende: E.on will bis zu 11.000 Jobs abbauen

Wegen Energiewende - E.on will bis zu 11.000 Jobs abbauen: Man könnte denken, dass es eine Retour-Kutsche an die Politik ist. Aber große Unternehmen arbeiten nicht so, sie können es sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten. Als Reaktion auf die Energiewende prüft mit E.on der größte deutsche Energieversorger den Abbau von weltweit bis zu 11.000 Arbeitsplätzen.

Derzeit sind knapp über 85.000 Menschen bei E.on beschäftigt. Damit würde mehr als jeder Zehnte Angestellte seinen Job verlieren. Konkret ist zwar noch keine Entscheidung gefallen. Aber gestern hieß es, dass vor allem Stellen in der Verwaltung betroffen sein sollen. Insgesamt will E.on im kommenden Jahr 1,5 Milliarden Euro einsparen. Dies ließe sich nicht alleine durch eine Verringerung der Sachkosten erreichen.

In den kommenden Wochen solle nun geprüft werden, wo und wie viele Jobs letztendlich abgebaut werden. Die endgültige Entscheidung soll dann im Herbst diesen Jahres fallen.

Der Grund für das Sparprogramm ist laut E.on die Entscheidung zum Atomausstieg der Bundesregierung. Diese schlägt sich auch bereits in der Halbjahresbilanz des Unternehmens nieder. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2011 um 45 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Der bereinigte Überschuss sank demnach um 71 Prozent auf 900 Millionen Euro.

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Menderes Bagci: Abkürzung auf Flughafen von Palma de Mallorca endet mit Standpauke

Menderes Bagci - Abkürzung auf Flughafen von Palma de Mallorca endet mit Standpauke: Menderes Bagci hat es nie geschafft, sich bei DSDS durchzusetzen, obwohl er so oft wie kein anderer Kandidat an der Castingshow teilnahm. Trotzdem, und das ist das erstaunliche, ist er mittlerweile berühmter als viele ehemalige DSDS-Sieger.

Jetzt sorgte Menderes mehr oder weniger unfreiwillig erneut für Schmunzler. Der 26-jährige wurde am Flughafen von Palma de Mallorca "verhaftet", weil er nicht in den Transferbus steigen und stattdessen eine Abkürzung zu Fuß über das Rollfeld nehmen wollte. In Zeiten von internationalem Terrorismus provoziert diese Idee natürlich das einschreiten der Sicherheitskräfte. Außerdem ist ein Rollfeld nicht gerade ein sicherer Ort.

"Dann kamen ganz viele Autos angerast und ich habe voll die Panik bekommen und gedacht: Was geht jetzt hier ab? Ich hatte voll Angst in dem Moment. Und ich hatte den Eindruck, dass die mich jetzt echt festnehmen wollen. [...] Ich wollte ja nur zum Gebäude und die haben da so eine große Sache draus gemacht", erklärte Menderes den Zwischenfall gegenüber RTL.

Das Sicherheitspersonal des Flughafens erklärte Menderes nach seinem Ausflug eindringlich, warum er nicht über das Rollfeld laufen darf und ließ ihn wenig später wieder frei. Seinen Aufenthalt auf Mallorca wird er trotzdem sicherlich nicht so schnell vergessen.

Hauptsache, er kommt jetzt nicht auf die Idee bei jedem Flughafen eine Abkürzung zu nehmen, nur um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

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Nafissatou Diallo will Geld: Klage vor Zivilgericht gegen Strauss-Kahn

Nafissatou Diallo will Geld - Klage vor Zivilgericht gegen Strauss-Kahn: Mal unabhängig davon, ob Dominique Strauss-Kahn Nafissatou Diallo wirklich vergewaltigt hat oder nicht. Wer immer noch zweifelt, dass es dem vermeintlichen Opfer nun vor allem um Geld geht, der sollte hier bitte weiter lesen.

Der Anwalt Nafissatou Diallos, Kenneth P.Thompson, reichte am Montag beim State Supreme Court im New Yorker Stadtteil Bronx eine entsprechende Zivilklage ein, in der er für seine Mandantin Schadensersatz fordert. Strauss-Kahn habe eine "gewalttätigen und sadistischen Angriff" auf Diallo ausgeführt, heißt es in der Klageschrift. Sie sei durch den Angriff beleidigt und ihrer Würde als Frau beraubt worden. Über die Höhe der geforderten Summe finden sich in der Klageschrift keine Angaben.

Strauss-Kahns Anwälte betonten, dass die Zivilklage jeder Grundlage entbehre und sich ihr Mandat vehement verteidigen wird. Außerdem belege der Vorgang lediglich, dass es Diallo vor allem um Geld geht.

Der Zeitpunkt der Klage ist zudem eher ungewöhnlich. Normalerweise wartet man in den USA vor derartigen Zivilprozessen die strafrechtliche Beurteilung des Falls ab. Sollte der Angeklagte schuldig gesprochen werden, sind die Chancen im Zivilprozess natürlich größer.

Interessant daran ist, dass bei einem Zivilprozess nicht zweifelsfreie Schuld bewiesen werden muss. Das Gericht muss lediglich davon überzeugt werden, dass die Tat wahrscheinlicher stattgefunden hat, als, dass sie nicht stattgefunden hat.

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Toleranz im Schützenverein?: Schwuler Schützenkönig als Ärgernis

Toleranz im Schützenverein? - Schwuler Schützenmeister als Ärgernis: Schützenvereine gelten als Brutstätten konservativen Gedankenguts. Das ist nicht schlecht, solange diese Eigenschaft nicht in Rückständigkeit umschlägt. Genau das scheint aber in einem aktuellen Fall um einen schwulen Schützenkönig der Fall zu sein.

Konkret geht es um den 44-jährigen Getränkehändler Dirk Winter, der in diesem Jahr in Kinderhaus beim Schützenfest zum Schützenkönig wurde. Als es daran war, eine Schützenkönigin zu bestimmen, wählte Winter seinen Partner Oliver. Die beiden sind bereits seit 15 Jahren zusammen. Auch machte der Getränkehändler nie einen Hehl aus seiner Homosexualität.

Das Problem entstand dann auch nicht in Kinderhaus. Hier stimmten noch zahlreiche Schützen der ungewöhnlichen Schützenkönigin zu. Der Streit entzündete sich an der Frage, ob Winter am Bundeskönigsschießen im ostwestfälischen Harsewinkel Mitte September teilnehmen darf. Sportlich hat er sich für das wichtige Event qualifiziert.

Den Veranstaltern ist er wohl trotzdem ein Dorn im Auge. So argumentiert zum Beispiel BHDS-Sprecher Rolf Nieborg, dass Winter auf einem Fragebogen erklärt habe, dass er sich christlichen Werten verpflichtet fühle. Der schwule Schützenkönig müsse akzeptieren, dass Schützenvereine für ein Weltbild stehen, in dem die Familie eine große Rolle spiele. "Das ist doch wie beim lateinamerikanischen Tanz", so der Sprecher. Zu diesen gehörten auch Mann und Frau.

Ich brauche nicht erwähnen, dass alleine der Gedanken einen Schützenkönig zu disqualifizieren, weil er schwul ist, ein absolutes Unding ist. Die Schutzenvereine würden mit diesem Schritt lediglich ihre Intoleranz beweisen. Soweit ich mich erinnere gehört aber gerade Toleranz auch zum christlichen Weltbild.

Der Betroffene selbst gibt sich unterdessen besonnen. "Ich will erst abwarten, ob man mich disqualifiziert", sagte Winter.

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Krawalle in Großbritannien: Eskalation in Manchester, Ruhe in London

Krawalle in Großbritannien - Eskalation in Manchester, Ruhe in London: Die Situation in Großbritannien blieb nach den gewalttätigen Ausschreitungen von Jugendlichen in den letzten Tagen auch in der Nacht auf Mittwoch stark angespannt. In der Hauptstadt London herrschte zwar relative Ruhe, dafür kam es in anderen wichtigen Städten zu den mittlerweile bereits bekannten Szenen von Plünderungen und brennenden Autos.

So wurden erstmals Zusammenstöße aus Manchester und Nottingham gemeldet. In beiden Städten wurden Autos und auch Gebäude angezündet. In Manchester nahm die Polizei 50 Randalierer fest. An den Ausschreitungen sollen sich mehrere Hundert Jugendliche beteiligt haben. In Nottingham seien sogar 90 Personen verhaftet worden.

In beiden Städten war es bislang ruhig geblieben. Dass es jetzt auch Ausschreitungen gab, zeigt, dass sich die Situation zu einem Flächenbrand entwickeln könnte. Dazu passt, dass auch aus den Städten Leicester, Wolverhampton und West Bromwich kleinere Zusammenstöße gemeldet wurden.

In London herrschte hingegen eine gespenstische Stille. Viele Pubs blieben in der Nacht geschlossen, so das einige Straßenzüge wie ausgestorben wirkten. Die Nachricht, dass die Polizei ihre Kräfte auf 16.000 Mann verstärkte, zeigte dennoch Wirkung. Krawalle gab es bislang keine ernstzunehmenden.

Unterdessen versuchen rechtspopulistische Kreise die Situation auszunutzen. Der Chef der English Defense League (EDL) kündigte vollmundig an, Mitglieder in London und auch anderen Städten auf die Straßen zu schicken, um die Krawalle so zu unterbinden. Man könne nicht garantieren, dass es dabei nicht zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt, hieß es weiter.



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Dienstag, 9. August 2011

Remember, remember the fifth of November: Anonymous kündigt Angriff auf Facebook an

Remember, remember the fifth of November - Anonymous kündigt Angriff auf Facebook an: Es ist kein Zufall, dass Anonymous-Anhänger in der Öffentlichkeit alle mit den selben Masken auftreten. Bei diesen handelt es sich um Guy Fawkes-Masken. Fawkes wollte am 5.November 1605 einen Anschlag auf den englischen König verüben, der Katholiken wie Fawkes zu dieser Zeit verfolgen ließ.

Das Attentat scheiterte und Fawkes wurde schließlich hingerichtet. Trotzdem ist er zu einem Symbol des Kampfes gegen Verfolgung geworden. Sein Schicksal wird sowohl in der Novelle als auch im Film 'V wie Vendetta' aufgegriffen. Auf Fawkes geht auch der berühmte Reim: "Remember, remember the fifth of November, The gunpowder, treason and plot. I know of no reason why the gunpowder treason, Should ever be forgot." zurück.

Aus diesem Zusammenhang wird deutlich, warum Anonymous ausgerechnet für den 5.November diesen Jahres einen Angriff auf Facebook angekündigt hat. Das soziale Netzwerk soll an diesem Tag zerstört werden. In einer Videobotschaft im Internet äußern sich die Hacker zu dem Vorhaben.

Sie werfen Facebook vor, Informationen zu verkaufen und Geheimdiensten heimlich Zugang zu den Daten der Nutzer zu ermöglichen. Außerdem weisen sie daraufhin, dass Daten die einmal bei Facebook liegen auch bei Facebook bleiben, selbst wenn man sein Profil gelöscht hat. Die Privatsphäre-Einstellungen seien nur Scharade.

Man darf gespannt sein, wie die Aktion am 5.November verlaufen soll und wird.



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Gelsenkirchen: 21-jähriger greift Polizisten aus Hinterhalt mit Messer an

Gelsenkirchen - 21-jähriger greift Polizisten aus Hinterhalt mit Messer an: Zwei Polizisten sind in der Nacht auf Dienstag Opfer eines mysteriösen Verbrechens geworden. Die beiden Beamten wurden zu einer vermeintlichen Unfallstelle gerufen. Als sie allerdings dort ankamen, fanden sie keinen Unfall vor. Stattdessen wurden sie von einem 21-jährigen Mann angegriffen und lebensgefährlich verletzt.

Einer der beiden Polizisten konnten den Angreifer schließlich mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe stoppen. Dabei wurde der 21-jährige ebenfalls schwer verletzt. Alle drei an dem Verbrechen beteiligten Personen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Dienstag-Vormittag hieß es, dass sich keiner mehr in Lebensgefahr befinden soll.

Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes gegen den Angreifer eingeleitet. Warum dieser auf die Polizisten losging, ist noch völlig unklar. Die Polizei geht aber davon aus, dass der 21-jährige bewusst eine Falle gestellt hat, indem er bei der Polizei einen Verkehrsunfall meldete, den es überhaupt nicht gab.

Dazu passt auch, dass der junge Mann vor der Tat auf der Lauer gelegen und direkt angegriffen haben soll, als die beiden Polizisten, ein 45-jähriger Mann und eine 30-jährige Frau, ihr Dienstfahrzeug verlassen hatten.

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Hersteller wollen Standard für 3D-Brillen

Hersteller wollen Standard für 3D-Brillen: Die 3D-Technologie ist wohl das, was man eine Trend-Technik nennt. Im Bereich der Heimkino-Systeme feiern alle Features, die mit 3D zu tun haben, derzeit einen Boom. Das Problem dabei war bislang, dass man in den meisten Fällen eine zum jeweiligen Gerät passende 3D-Brille brauchte. Hier setzte aber jeder Hersteller auf sein eigenes Pferd.

Dies könnte sich ab dem Jahr 2012 ändern. Die Hersteller Panasonic, Samsung, Sony und Xpand haben sich zu einer Full HD 3D Glasses Initiative, die schon im Jahr 2012 einen einheitlichen Standard bei 3D-Brillen hervorbringen soll, zusammengeschlossen.

Dabei legt man den Fokus offenbar auf die aktive Shutter-Technologie, die im Gegensatz zu den Brillen mit Polarisationsfilter eine bessere Auflösung am Auge liefert. Dafür sind die entsprechenden Brillen derzeit aber noch deutlich schwerer und in vielen Fällen auch teurer.

Die Brillen sollen via Infrarot oder Bluetooth mit dem Fernsehgerät kommunizieren. Sie sollen über ein standardisiertes Protokoll verfügen, aber auch in der Lage sein, die jeweiligen Protokolle der einzelnen Hersteller zu nutzen. Außerdem verspricht man derzeit noch eine Rückwärtskompatibilität zu aktuellen 3D-Modellen.

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Fabian Giefer klagt nach Zusammenprall über Gedächtnisverlust

Fabian Giefer klagt nach Zusammenprall über Gedächtnisverlust: Fabian Giefer hat am Sonntag in seinem ersten Bundesligaspiel direkt die harte Seite der Liga zu spüren bekommen. In der 84.Minute war der Ersatz für René Adler im Spiel gegen Mainz 05 mit Eric Maxim Choupo-Moting zusammengeprallt. Giefer spielte die Partie zwar zu Ende wurde anschließend aber in ein Krankenhaus zur Beobachtung eingeliefert. Erst gestern wurde er entlassen. Am kommenden Spieltag wird er auf jeden Fall ausfallen.

Im 'Express' sprach er jetzt über die Folgen des Zusammenpralls. "Ich habe einen kompletten Filmriss. Ich wusste nicht einmal, wie wir gespielt haben. Von meinem Fehler weiß ich auch nichts. Ich kann mich weder an unsere Vorbereitung auf das Spiel, an das Hotel in Mainz, nicht einmal an unser Trainingslager im Zillertal erinnern", sagte der junge Keeper.

Giefer hatte bei dem Zusammenstoß eine Gehirnerschütterung erlitten, die offenbar auch die Bereiche im Gehirn beeinträchtigt hatte, die für die Erinnerungen zuständig sind. Insgesamt fehlt Giefer nach eigener Angabe ein kompletter Monat.

Der Gedächtnisverlust ist vielleicht auch gar nicht so schlecht, so erinnert er sich wenigstens nicht an seinen schweren Fehler aus der 32. Minute, als er an einem Zuspiel von Stefan Reinartz vorbeitrat und Sami Allagui so das 1:0 für Mainz ermöglichte.

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Krawalle in Großbritannien geraten außer Kontrolle: Cameron bricht Urlaub ab

Krawalle in Großbritannien geraten außer Kontrolle - Cameron bricht Urlaub ab: Dass sich Großbritannien derzeit einem bürgerkriegsähnlichen Zustand nähert, wäre sicherlich übertrieben zu sagen. Nichtsdestotrotz entwickelt sich die Lage in einigen Städten des Landes dramatisch. Vor allem in sozialen Brennpunkten entlädt sich derzeit die Wut einer Jugend ohne echte Perspektive.

Begonnen hatte alles am Wochenende im Londoner Stadtteil Tottenham. Nachdem die Polizei bei einem Schusswechsel einen 29-jährigen tötete, gingen Jugendliche auf die Straße, um gegen die Behörden zu demonstrieren. Aus einer anfänglich friedlichen Demonstration entwickelte sich eine Nacht voller Gewalt. Geschäfte wurden geplündert und Autos angezündet. Anwohner beschrieben die Situation mit dem Wort 'Krieg'.

In der Nacht zum Dienstag erreichten die Krawalle einen neuen Höhepunkt. In mehreren Stadtteilen Londons kam es zu Plünderungen und Brandstiftungen. Ein Polizist wurde schwer verletzt, als er mit einem PKW angefahren wurde. Auch in Birmingham, Liverpool und Bristol sei es zu Ausschreitungen gekommen.

Die Lage hat sich inzwischen derart zugespitzt, dass Premierminister David Cameron sogar seinen Urlaub abgebrochen hat. Er will die Lage jetzt im Nationalen Sicherheitsrat beraten. Die Situation könnte nun sogar dazu führen, dass der Fußballbetrieb in Großbritannien gestört wird. Das Länderspiel am Mittwoch zwischen den Niederlanden und England steht möglicherweise auf der Kippe.



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Kurs-Verfall setzt sich in Asien unvermindert fort

Kurs-Verfall setzt sich in Asien unvermindert fort: Nachdem Dax und Dow Jones am Montag jeweils mehr als 5 Prozent ihres Wertes verloren haben, greift die Flucht aus Aktien am Dienstag auch auf Asien über. Die Märkte in diesen Regionen hatten sich gestern erstaunlich gut gehalten. Heute kennen sie aber auch nur die Richtung nach unten.

Der Nikkei verlor am Dienstag mehr als 4 Prozent und stand zwischenzeitlich bei 8.730 Punkten und damit erstmals seit dem Erdbeben im März unter der Marke von 9.000 Zählern. An anderen asiatischen Handelsplätzen bot sich ein ähnliches Bild. In Seoul verlor der Leitindex 5,5 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong eröffnete 6,25 Prozent im Minus.

Unterdessen legte der Gold-Preis bereits wieder kräftig zu. Mittlerweile nähert sich der Wert pro Feinunze der Marke von 1.750 Dollar. Erst gestern hatte Gold erstmalig 1.700 Dollar durchbrochen. Ein Ende des Trends ist bislang nicht in Sicht.

Es steht zu befürchten, dass auch in Frankfurt wieder Verluste eingefahren werden. Der Dax könnte heute in Regionen fallen, in denen er sich das letzte mal während der Finanzkrise im Jahr 2008 befand. Die Panik an den Finanzmärkten wird durch die derzeitige Entwicklung nur noch verstärkt.

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PKW-Maut entwickelt sich zum Streit-Thema zwischen CDU, CSU und FDP

PKW-Maut entwickelt sich zum Streit-Thema zwischen CDU, CSU und FDP: Die Berliner Politik befindet sich derzeit im Urlaub. In den Medien wird diese Zeit ganz gerne Sommerloch genannt. Jedes Sommerloch braucht sein Thema. Schließlich müssen die Hauptstadtjournalisten auch im Sommer arbeiten. In diesem Jahr scheint sich die PKW-Maut zu diesem Thema zu entwickeln.

Die CSU hält nach wie vor an ihren Forderungen nach der Maut fest. Nur so lasse sich der Investitionsstau auf deutschen Straßen beheben, argumentiert man in Bayern. Horst Seehofer kündigte jüngst an, bis Oktober einen konkreten Beschluss fassen zu wollen.

Die CDU will davon nichts wissen, weil man wohl um wichtige Stimmen beim Wähler fürchtet. Fraktionschef Volker Kauder bemüht sich seit Tagen immer wieder zu betonen, dass es in dieser Legislaturperiode keine PKW-Maut geben wird.

Bei der FDP ist man sich offenbar noch nicht ganz sicher, ob man komplett auf Ablehnung geht oder einfach ein Gegenkonzept will. FDP-Generalsekretär Christian Lindner erklärte pauschal, dass es keine Mehrbelastung für die Autofahrer geben wird.

Aus seiner Partei kommen aber auch Vorschläge, die Mineralölsteuer anzuheben. Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode schlug vor die Steuer um 13 Cent pro Liter anzuheben und im Gegenzug die KFZ-Steuer abzuschaffen. "Wenn wir den festen Mineralölsteuersatz um 13 Cent pro Liter anheben, dann brauchen wir keine Kfz-Steuer mehr", sagte Bode.

Die Folge dessen wäre klar. Vor allem Menschen, die viel mit dem Auto unterwegs sind, würden drauf zahlen, während Personen, die eher selten fahren, am Ende wohl Geld sparen würden.

Entschieden ist aber noch nichts. Doch bereits jetzt lässt sich absehen, dass sich das Maut-Thema immer mehr zu einem weiteren Schlachtfeld zwischen die Koalitionären entwickelt. Die CSU besteht auf die Maut, die Union ist dagegen und die FDP scheint sich nicht sicher zu sein.

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Fluglotsen-Streik 2011: Arbeitgeber rufen Schlichtung an

Fluglotsen-Streik 2011 - Arbeitgeber rufen Schlichtung an: Das große Chaos an den deutschen Flughäfen wird am Dienstag wohl ausbleiben. Der Streik der Fluglotsen ist in letzter Sekunde abgeblasen worden. Die deutsche Flugsicherung entschied sich doch noch dafür eine Schlichtung anzurufen. Damit werden die Fluglotsen heute nicht streiken. Auch in den kommenden Wochen sind aus diesem Grund keine Streiks möglich. Es gilt eine Friedenspflicht. Als Schlichter wird Volker Rieble fungieren.

Der Grund für die Entscheidung der Flugsicherung dürfte das Scheitern auch in zweiter Instanz vor dem hessischen Landesarbeitsgericht gewesen sein. Die Arbeitgeber hatten versucht den Streik der Fluglotsen mit einer einstweiligen Verfügung zu verhindern.

Zuvor hatte die Flugsicherung immer wieder verneint, die Schlichtung anrufen zu wollen. Dass man diesen Schritt am Ende doch gemacht hat, begründete der Personalchef der Flugsicherung, Jens Bergmann, mit den Worten: "Ich kann von unseren Kunden den Schaden nicht anders abwenden, deshalb haben wir die Schlichtung anberufen".

Wäre es heute zum Streik gekommen, dann wären wohl 400.000 Reisenden von dem Ausstand betroffen gewesen. Die Fluglotsen hatten angekündigt ihre Arbeit am 09.08.2011 von 6 Uhr bis 12 Uhr niederzulegen.

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Montag, 8. August 2011

Börsen-Crash 2011: Dax rutscht unter 6.000 Punkte

Börsen-Crash 2011 - Dax rutscht unter 6.000 Punkte: Heute Vormittag sah es noch so aus, als würden die Börsen weltweit die angespannte Lage einigermaßen glimpflich überstehen. Mittlerweile muss man aber festhalten, dass sich der Trend der letzten Woche nicht nur fortgesetzt sondern noch verschlimmert hat.

Besonders an der Frankfurter Börse herrschte zeitweise die blanke Panik bei den Anlegern. Der Dax gab auf breiter Front über alle Werte nach und viel unter die psychologisch wichtige Marke von 6.000 Punkten. Aktuell (Stand 17:45 Uhr) liegt der Index bei 5,931 Punkten. Das ist ein Minus von 4,89 Prozent oder 305 Punkten. Kurzzeitig beliefen sich die Verluste auf mehr als 5 Prozent.

"Bisher waren die Anleger noch ziemlich besonnen, aber jetzt kommen doch die ersten, die in Panik ihre Pakete abstoßen", kommentierte ein Händler die Situation.

Tatsächlich kann man in der jetzigen Situation schon fast von einem Börsen-Crash sprechen. Die Einzelverluste am heutigen Tag waren so groß, wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Ein Ende der Krise ist hingegen nicht in Sicht. So mehren sich beispielsweise die Anzeichen, dass auch Frankreich in die Schusslinie von Spekulanten gerät.

Die Preise für Gold und andere Edelmetalle steigen hingegen unaufhörlich. Der Gold-Preis durchbrach heute die Marke von 1.700 Dollar pro Feinunze. Die Anleger flüchten sich in die Krisen-Anlage und ziehen sich von den Aktienmärkten zurück. Auf diese Weise lässt sich die derzeitige Situation am besten beschreiben.

Wenn der Trend in dieser Woche anhält, fällt der Dax unter sei 52-Wochen-Tief von 5833 Punkten. Der Börsen-Crash wäre in diesem Fall endgültig perfekt und die Panik wohl auch.

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Assad-Regime unter Druck: Arabische Welt wendet sich ab!

Assad-Regime unter Druck - Arabische Welt wendet sich ab!: Wegen des brutalen Vorgehens gegen die eigene Bevölkerung gerät das Regime von Bashar al-Assad international immer stärker unter Druck.

Nachdem die USA und die EU schon lange Sanktionen gegen Damaskus verhängt und ein sofortiges Ende der Gewalt gefordert hatten, übte auch Syriens Verbündeter Russland am Ende der vergangenen Woche Druck aus. Der russische Präsident Medwedew warnte Assad in einem Brief vor einem bösen Erwachen und brachte so wohl Ausdruck, dass Russland nicht unabdingbar hinter Damaskus steht.

Auch die Türkei erhöhte am Wochenende den Druck. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte im Fernsehen, dass er die Geduld mit Damaskus verloren habe und die Situation in Syrien mittlerweile ein türkisches Problem geworden sei. Noch im Laufe dieser Woche soll der türkische Außenminister nach Syrien reisen.

Auch immer mehr arabische Staaten wenden sich vom syrischen Regime ab. Bereits am Samstag forderte der Golf-Kooperationsrat Reformen und ein Ende der Gewalt. Gestern sendete auch die arabische Liga entsprechende Signale. "Der Generalsekretär der Arabischen Liga Nabil al-Arabi hat die syrischen Behörden aufgerufen, allen Gewalthandlungen und Einsätzen der Sicherheitskräfte gegen Zivilpersonen unverzüglich ein Ende zu setzen", hieß es bei der Organisation.

Am deutlichsten wurde allerdings Saudi-Arabiens König Abdullah. In einer im TV verlesenen Erklärung sagte er: "Die Todesmaschinerie und das Blutvergießen müssen gestoppt werden. [...] Was in Syrien geschieht ist für Saudi-Arabien nicht zu akzeptieren. [...] Für Syriens Zukunft gibt es zwei Optionen: Weisheit oder Chaos". Um seinen Ausführungen Nachdruck zu verleihen, ließ Abdullah seinen Botschafter aus Damaskus abziehen.

Noch zeigt sich das Regime Syriens unbeeindruckt von der Kritik aus aller Welt. Am Wochenende sollen bei der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten erneut Dutzende Menschen getötet worden sein. Es dürfte allerdings klar sein, dass auch ein Bashar al-Assad nicht auf ewig dem Druck aus dem Ausland und vor allem nicht von verbündeten Staaten standhalten kann.

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Innenminister Friedrich will Anonymität im Internet abschaffen: Eine undurchführbare Forderung!

Innenminister Friedrich will Anonymität im Internet abschaffen - Eine undurchführbare Forderung!: Das Märchen von der Anonymität im Internet wird von Politikern häufig als Argument für Forderung nach einer stärkeren Reglementierung des Netzes verwendet. Dabei ist schon heute niemand mehr wirklich anonym im Internet unterwegs.

Innenminister Friedrich (CSU) scheint dies nicht zu stören. Im Zusammenhang mit den schrecklichen Anschlägen in Norwegen erklärte er in einem Interview mit dem 'Spiegel', dass die Grundsätze der Rechtsordnung auch im Netz gelten müssten. Hierfür bekommt der Minister meine volle Zustimmung. Was Friedrich dann aber damit meint, hört sich plötzlich ein wenig anders an. "Normalerweise stehen Menschen mit ihrem Namen für etwas ein. Warum nicht auch ganz selbstverständlich im Internet", sagte er.

Die Reaktion im Internet auf diese Forderung war dem Innenminister offenbar bereits bewusst, als er weiter ausführte: "Ich weiß, dass mir das in der Netzgemeinde wüste Beschimpfungen einbringen wird, aber warum müssen Fjordman und andere anonyme Blogger ihre wahre Identität nicht offenbaren?".

Die Antwort auf diese Frage ist in meinen Augen sehr einfach: Die Möglichkeit im Internet unter einem Spitznamen zu publizieren, ist die einzige Maßnahme, die gegen eine Beschädigung der Meinungsfreiheit schützt.

"Wir haben immer mehr Menschen, die sich von ihrer sozialen Umgebung isolieren und allein in eine Welt im Netz eintauchen. [...] Politisch motivierte Täter wie Breivik finden heute vor allem im Internet jede Menge radikalisierter, undifferenzierter Thesen, sie können sich dort von Blog zu Blog hangeln und bewegen sich nur noch in dieser geistigen Sauce", so Friedrich weiter. Letztendlich stehen wir hier vor dem alten Problem. Sind wir bereit unsere Freiheit für ein wenig mehr Sicherheit aufzugeben?

Mal ganz von der theoretischen Beurteilung der Ausführungen des Innenministers abgesehen sind diese auch praktisch nicht umzusetzen. Oder wie will ein deutscher Minister das internationale Internet zur Klarnamenpflicht reformieren? Das ist einfach nicht möglich! Hier zeigt sich der größte Vorteil des Internets gegenüber staatlichen Institutionen. Im Netz gibt es keine Grenzen, die man kontrollieren könnte.

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Schwarzer Montag bleibt wohl aus: Dax und andere europäische Börsen starten stabil

Schwarzer Montag bleibt wohl aus - Dax und andere europäische Börsen starten stabil: Viel Wind um nichts, könnte man meinen, wenn man sich die Entwicklung an den europäischen Börsen nach einem turbulenten Wochenende ansieht. Im Gegensatz zu den Erwartungen und den schlechten Vorgaben aus Asien und Ozeanien starteten der Dax und andere europäische Indizes am Montag zwar mit Verlusten in den Handel, gegen 10 Uhr waren diese aber fast wieder ausgeglichen und teilweise sogar in Gewinne umgekehrt. Die große Panik blieb vorerst also aus.

Schön lässt sich dies am Beispiel des Dax sehen. Dieser startete mit einem Verlust von 0,9 Prozent und zeigte sich damit robuster als Experten vermutet hatten. Gegen 09.50 Uhr lag der Dax dann sogar mit 0,2 Prozent im Plus.

Ähnlich verhielt sich die Situation auch an anderen europäischen Börsen. Der FTSE 100 in London viel zunächst um 1,2 Prozent, drehte mittlerweile aber ebenfalls in Plus. Der spanische Index IBEX-35 legte in den ersten Handelsminuten sogar direkt um 0,6 Prozent zu. In Italien verlor der FTSE Mib zum Handelsauftakt lediglich 0,1 Prozent.

Insgesamt scheinen die europäischen Börsen den schlechten Nachrichten vom Wochenende zu trotzen. Auch der Dollar sendet positive Signale. Er brach nicht wie erwartet im Vergleich zum Euro ein, sondern legte sogar leicht zu.

Es wird nun auf den Dow Jones in den USA ankommen, ob sich der Trend in Europa festigen kann. Mit den positiven Signalen kann man mittlerweile aber die Hoffnung schöpfen, dass dieser ebenfalls nicht komplett abstürzen wird. Bricht der Dow Jones hingegen ein, werden auch die Börsen in Europa nachgeben.

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